Kurzbiografie und Inventar zum Künstler

Über Heinrich Braun konnten nur wenige Lebensdaten recherchiert werden. Er war als Kunstmaler und Keramiker tätig. 1923 gründete er die Rüppurr Fayence-Fabrik GmbH.

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XVII/1

Rüppurr Fayence-Fabrik GmbH, Deutschland, Rüppurr und Neureut, 1924, Vase, Künstler Heinrich Braun, Werks.-Nr. 24 (?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit gespiegeltem F (für Fayence-Fabrik) daran HB (für Heinrich Braun) schwer lesbar, Made in Germany sowie 24 gepresst, B. schwarz gemalt, signiert B. (wohl für Heinrich Braun persönlich), Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik 1900 – 1950, Seite 267, Beschreibung der Fabrik sowie Seite 327, Marke Nr. 180 identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Seite 178, Abbildung Nr. 280, dort Vasen der Rüppurr Fayence Fabrik mit ähnlichem Dekor, sowohl von Bock als auch Pelka schreiben die Rüppurr Fayence Fabrik C. F. Otto Müller in Karlsruhe zu, das ist aber nicht richtig, die Fabrik wurde 1923 von dem Kunstmaler und Keramiker Heinrich Bauer in Rüppurr bei Karlsruhe gegründet, die Fabrik wurde bereits 1925 nach Neureut verlegt und 1950 geschlossen, folgendes ist möglich C. F. Otto Müller betrieb eine Kunsthandlung in Karlsruhe, er vertrieb die Keramiken von Johann Lipp in Mering und die Keramiken von Max Laeuger in Kandern, insofern ist es sehr wahrscheinlich, dass über diese Kunsthandlung auch die Keramiken der Rüppurr Fayence-Fabrik GmbH vertrieben worden sind, sicher gab es damals Verkaufsaufkleber von C. F. Otto Müller auf der Ware, vielleicht führten diese Pelka in die Irre, von Bock verweist auf Pelka, insofern ist bei Pelka der Fehler der Zuordnung entstanden, das gespiegelte F (was durch den Grundstrich aussieht wie ein E, ein E würde aber keinen Sinn ergeben) und daran HB beweist ja letztlich die Zuordnung zu Heinrich Braun, siehe auch MEK D/XVII/2, dort deutlichere Abbildung der Marke, vermutlich ist die gepresste Zahl 24 nicht die Werks.-Nr., sondern das Herstellungsjahr unter Weglassung der Zahlen 19, Höhe 15,3 cm, Breite 8,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XVII/2

Rüppurr Fayence-Fabrik GmbH, Deutschland, Rüppurr und Neureut, 1925, Figur Mann, Künstler Heinrich Braun, Werks.-Nr. 25 (?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit gespiegeltem F (für Fayence-Fabrik) daran HB sowie Made in Germany gepresst, 25 mit Bleistift gemalt, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik 1900 – 1950, Seite 267, Beschreibung der Fabrik sowie Seite 327, Marke Nr. 180 identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Seite 178, Abbildung Nr. 280, dort Vasen der Rüppurr Fayence Fabrik beschrieben, als von C. F. Otto Müller in Karlsruhe hergestellt, sowohl von Bock als auch Pelka schreiben die Rüppurr Fayence Fabrik C. F. Otto Müller in Karlsruhe zu, das ist aber nicht richtig, die Fabrik wurde 1923 von dem Kunstmaler und Keramiker Heinrich Bauer in Rüppurr bei Karlsruhe gegründet, die Fabrik wurde bereits 1925 nach Neureut verlegt und 1950 geschlossen, folgendes ist möglich C. F. Otto Müller betrieb eine Kunsthandlung in Karlsruhe, er vertrieb die Keramiken von Johann Lipp in Mering und die Keramiken von Max Laeuger in Kandern, insofern ist es sehr wahrscheinlich, dass über diese Kunsthandlung auch die Keramiken der Rüppurr Fayence-Fabrik GmbH vertrieben worden sind, sicher gab es damals Verkaufsaufkleber von C. F. Otto Müller auf der Ware, vielleicht führten diese Pelka in die Irre, von Bock verweist auf Pelka, insofern ist bei Pelka der Fehler der Zuordnung entstanden, das gespiegelte F (was durch den Grundstrich aussieht wie ein E, ein E würde aber keinen Sinn ergeben) und daran HB beweist ja letztlich die Zuordnung zu Heinrich Braun, vermutlich ist die gemalte Zahl 25 nicht die Werks.-Nr., sondern das Herstellungsjahr unter Weglassung der Zahlen 19, Höhe 17 cm, Breite 5 cm