{"id":11248,"date":"2012-07-02T21:43:43","date_gmt":"2012-07-02T19:43:43","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=11248"},"modified":"2015-08-10T14:59:03","modified_gmt":"2015-08-10T12:59:03","slug":"kurzbiografie-und-inventar-zum-kunstler","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=11248","title":{"rendered":"Kurzbiografie und Inventar zum K\u00fcnstler"},"content":{"rendered":"<p>Richard Riemerschmid wurde am 20.06.1868 in M\u00fcnchen geboren. Er starb am 13.04.1957 ebenda.<br \/>\nRiemerschmid studierte an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in M\u00fcnchen Malerei. 1898 war Mitbegr\u00fcnder und Vorstand der Vereinigten Werkst\u00e4tten f\u00fcr Kunst und Handwerk in M\u00fcnchen. Er entwarf f\u00fcr diverse keramische Hersteller w. z. B. Villeroy &#038; Boch, die Westerw\u00e4lder Steinzeugindustrie, Meissen, Bauscher usw. Auf der Weltausstellung 1900 in Paris, auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis und auf der Weltausstellung 1910 in Br\u00fcssel gewann er jeweils einen Grand Prix. Riemerschmid wurde 1907 zum Professor ernannt. Von 1913 bis 1924 war er Direktor der K\u00f6niglichen Kunstgewerbeschule in M\u00fcnchen. Von 1926 bis 1931 war er Direktor der K\u00f6lner Werkschulen. Weitere Entw\u00fcrfe f\u00fcr die Keramische Industrie z. B. Thomas und Edelstein. Neben Entw\u00fcrfen f\u00fcr die keramische Industrie entwarf er auch f\u00fcr alle Bereiche des Kunsthandwerks. Er war einer der pr\u00e4genden K\u00fcnstler des Deutschen Jugendstil und ein Wegbereiter des modernen Kunsthandwerks.<\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XVI\/2<\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6niglich-Polnische und Churf\u00fcrstlich-S\u00e4chsische Porcelain-Fabrique Meissen u. Nachf. Churf\u00fcrstliche Porcelain-Fabrique Meissen u. Nachf. K\u00f6niglich-S\u00e4chsische Porzellan-Manufactur Meissen u. Nachf. Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen, Deutschland, Meissen, 1903 &#8211; 1905, Teller, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke gekreuzte Schwerter mit knopff\u00f6rmigen Kn\u00e4ufen (Knaufzeit: 1850 oder 1860 bis 1924) blau unter Glasur gemalt, 52 blau unter Glasur gemalt, 28 (?) sowie nicht lesbares Zeichen gepresst, zwei Schleifstriche (2. Wahl), nicht signiert, Literatur: J. G. Th. Graesse und E. Jaennicke, F\u00fchrer f\u00fcr Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 482, Marke Nr. 111 identisch, dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit von 1860 bis 1924, weitere Literatur: Johannes Just, Meissner Jugendstilporzellan, Abbildung 93, identischer Teller, dort beschrieben: Form- und Dekorentwurf Richard Riemerschmid sowie Seite 151, dort der Ursprungsentwurf von Riemerschmid abgebildet, weitere Literatur: Karl H. Br\u00f6han und Dieter H\u00f6germann, Bestandskatalog Bd. V. 2 des Br\u00f6han Museums, Porzellan, Kunst und Design 1889 bis 1939, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Seite 41, Abbildung des identischen Tellers, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid, weitere Literatur: Robert E. R\u00f6ntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute (Ausgabe Jahr 2000), Seiten 228\/229, Marken Nr. 1757 bis 1769, 12 verschieden gemalte Schwerter mit K\u00e4ufen, dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit von 1850 bis 1924, die erste europ\u00e4ische Porzellanfabrik wurde per Dekret vom 23.01.1710 von Kurf\u00fcrst Friedrich August I. von Sachsen und gleichzeitig August II. K\u00f6nig von Polen in Dresden gegr\u00fcndet, nachdem Friedrich B\u00f6ttcher f\u00fcr diesen das Hartporzellan erfunden hatte, am 06.06.1710 wurde die Albrechtsburg in Meissen als Produktionsst\u00e4tte in Betrieb genommen, Firmierung K\u00f6niglich-Polnische und Churf\u00fcrstlich-S\u00e4chsische Porcelain-Fabrique Meissen, der Sohn von Kurf\u00fcrst Friedrich August I, Kurf\u00fcrst Friedrich August II. zugleich K\u00f6nig August III. von Polen, f\u00fchrte die Manufaktur fort, als die s\u00e4chsischen Kurf\u00fcrsten die polnische Krone verlieren, musste die Manufaktur 1763 umbenannt werden, Firmierung ab da, Churf\u00fcrstliche Porcelain-Fabrique Meissen, 1806 wurde Sachsen durch Napoleon zum K\u00f6nigreich erhoben, Firmierung ab da, K\u00f6niglich-S\u00e4chsische Porzellan-Manufactur, seit 1831 ist die Manufaktur im Eigentum des Staates Sachsen, als der letzte Sachsenk\u00f6nig 1919 abdankt, \u00e4ndert sich die Firmierung in Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen, 1946 beschlagnahmt die Sowjetunion die Manufaktur, Firmierung Porzellanmanufaktur Meissen, Betrieb der SAG \u201eZement\u201c, 1950 wird die Manufaktur an die DDR verkauft, Firmierung VEB Staatliche Porzellan Manufaktur Meissen, die Manufaktur besteht heute noch, Ausf\u00fchrung mit blauer Unterglasurmalerei, Durchmesser 22 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=23168\" rel=\"attachment wp-att-23168\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/025-300x279.jpg\" alt=\"\" title=\"025\" width=\"300\" height=\"279\" class=\"alignnone size-medium wp-image-23168\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/025-300x279.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/025-150x139.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/025-322x300.jpg 322w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/025.jpg 645w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=23169\" rel=\"attachment wp-att-23169\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/026-300x242.jpg\" alt=\"\" title=\"026\" width=\"300\" height=\"242\" class=\"alignnone size-medium wp-image-23169\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/026-300x242.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/026-150x121.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/026-370x300.jpg 370w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/026.jpg 741w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=23170\" rel=\"attachment wp-att-23170\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/027-300x276.jpg\" alt=\"\" title=\"027\" width=\"300\" height=\"276\" class=\"alignnone size-medium wp-image-23170\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/027-300x276.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/027-150x138.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/027-325x300.jpg 325w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/027.jpg 651w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/7<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1901, Senftopf ohne Deckel, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, nicht gemarkt, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 98, Abbildung 216 a, identischer Senftopf, weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 58 bis 60, Beschreibung, Entwurf Richard Riemerschmid f\u00fcr Anton Riemerschmid M\u00fcnchner Fabrikant, Lik\u00f6r- und Essigfabrik, richtig mu\u00df es hei\u00dfen: K\u00f6niglich-Bayerische privilegierte Weingeist,- Spiritus,- Lik\u00f6r- und Essigfabrik Anton Riemerschmid, Inhaber: desssen S\u00f6hne Eduard und Heinrich Riemerschmid, Eduard Riemerschmid ist der Vater von Richard Riemerschmid, Ausf\u00fchrung 1901 durch R. Merkelbach, Abbildung Senftopf, Abbildung des Fabrikstempels (beim MEK Exemplar fehlend), weitere Literatur: Dieter Z\u00fchlsdorf, Keramik-Marken-Lexikon, dort gef\u00fchrt unter Nr. 876, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 70, Abbildung 67, Abbildung von Senft\u00f6pfen, Seite 208, Beschreibung der Fabrik, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, Senftopf mit gr\u00fcnem Fadenreliefdekor und Presstempel, siehe auch MEK D\/XLV\/9, andere Senftopfvariante, H\u00f6he 8 cm, Breite 8 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2293.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2293-264x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2293\" width=\"264\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11239\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2293-264x300.jpg 264w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2293.jpg 507w\" sizes=\"(max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/9<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1901, Senftopf ohne Deckel, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Rundstempel A. Riemerschmid M\u00fcnchen sowie T gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 78, Marke Nr. 28 identisch, weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 58 ff., Beschreibung: Entwurf Richard Riemerschmid f\u00fcr Anton Riemerschmid M\u00fcnchner Fabrikant, Lik\u00f6r- und Essigfabrik, richtig mu\u00df es hei\u00dfen: K\u00f6niglich-Bayerische privilegierte Weingeist,- Spiritus,- Lik\u00f6r- und Essigfabrik Anton Riemerschmid, Inhaber: desssen S\u00f6hne Eduard und Heinrich Riemerschmid, Eduard Riemerschmid ist der Vater von Richard Riemerschmid, Ausf\u00fchrung 1901 durch R. Merkelbach, Seite 59, Abbildung Nr. 43, identischer Senftopf sowie Seite 60, Abbildung Nr. 44, identische Marke, weitere Literatur: Dieter Z\u00fchlsdorf, Keramik-Marken-Lexikon, dort gef\u00fchrt unter Nr. 876, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 70, Abbildung 67, Abbildung von Senft\u00f6pfen sowie Seite 208, Beschreibung der Fabrik, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, siehe auch MEK D\/XLV\/7, Senftopf mit blauem Fadenreliefdekor ohne Presstempel, H\u00f6he 8 cm, Breite 7,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2636.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2636-282x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2636\" width=\"282\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12030\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2636-282x300.jpg 282w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2636.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 282px) 100vw, 282px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2638.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2638-236x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2638\" width=\"236\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12031\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2638-236x300.jpg 236w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2638.jpg 344w\" sizes=\"(max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2637.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2637-233x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2637\" width=\"233\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12032\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2637-233x300.jpg 233w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2637.jpg 383w\" sizes=\"(max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/10<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, 1906, Lik\u00f6rflasche, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Ant. Riemerschmid M\u00fcnchen sowie 0,5 L gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung, Seite 78, Marke Nr. 27 identisch sowie Seite 97, Abbildung 214 a, identische Lik\u00f6rflasche, weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 59, Abbildung 42, identische Marke sowie Seite 60, Abbildung 45, identische Lik\u00f6rflasche sowie Beschreibung; Entwurf Richard Riemerschmid f\u00fcr Anton Riemerschmid M\u00fcnchner Fabrikant, Lik\u00f6r- und Essigfabrik, richtig mu\u00df es hei\u00dfen: K\u00f6niglich-Bayerische privilegierte Weingeist,- Spiritus,- Lik\u00f6r- und Essigfabrik Anton Riemerschmid, Inhaber: Dr. Carl Riemerschmid (seit 1905), Enkel von Anton Riemerschmid (evtl. war Richard Riemerschmid, ebenfalls Enkel von Anton Riemerschmid, auch Miteigent\u00fcmer), Ausf\u00fchrung 1906 durch R. Merkelbach, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 71, Abbildung 70 a, identische Lik\u00f6rflasche, Seite 208, Beschreibung der Fabrik sowie Seite 209, Marke Nr. 27 identisch, weitere Literatur: Irmela Franzke und Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Bestandskatalog Jugendstil, Seite 341, Abbildung 513, identische Lik\u00f6rflasche, Museumsinventarnummer 81\/159, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, Ausf\u00fchrung als Steinzeug braun glasiert (K\u00f6lnisch-braun), die Lik\u00f6rflasche wurde in 4 Gr\u00f6\u00dfen hergestellt, 1 L, \u00bd Liter, \u00bc Liter und 1\/12 Liter,<br \/>\nH\u00f6he 13 cm, Breite 11,3 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2701.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2701-248x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2701\" width=\"248\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12229\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2701-248x300.jpg 248w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2701.jpg 559w\" sizes=\"(max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2702.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2702-270x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2702\" width=\"270\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12230\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2702-270x300.jpg 270w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2702.jpg 452w\" sizes=\"(max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/18<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1901, Senftopf ohne Deckel, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber Rundstempel mit A. Riemerschmid sowie M\u00fcnchen gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung, Seite 98, Abbildung 216 a, identischer Senftopf (etwas gr\u00f6\u00dfer) sowie Seite 78, Marke Nr. 28 identisch, weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 58 ff., Beschreibung: Entwurf Richard Riemerschmid f\u00fcr Anton Riemerschmid M\u00fcnchner Fabrikant, Lik\u00f6r- und Essigfabrik, richtig mu\u00df es hei\u00dfen: K\u00f6niglich-Bayerische privilegierte Weingeist,- Spiritus,- Lik\u00f6r- und Essigfabrik Anton Riemerschmid, Inhaber: desssen S\u00f6hne Eduard und Heinrich Riemerschmid, Eduard Riemerschmid ist der Vater von Richard Riemerschmid, Ausf\u00fchrung 1901 durch R. Merkelbach, sowie Seite 60, Abbildung 44, identische Marke, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 70, Abbildung 67 a, identischer Senftopf (etwas gr\u00f6\u00dfer), Seite 208, Beschreibung der Fabrik sowie Seite 209, Marke 28 identisch, weitere Literatur: Dieter Z\u00fchlsdorf, Keramik-Marken-Lexikon, dort gef\u00fchrt unter Nr. 876, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, H\u00f6he 6,8 cm, Breite 7 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/023.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/023-288x300.jpg\" alt=\"\" title=\"023\" width=\"288\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-20735\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/023-288x300.jpg 288w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/023.jpg 415w\" sizes=\"(max-width: 288px) 100vw, 288px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/024.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/024-300x280.jpg\" alt=\"\" title=\"024\" width=\"300\" height=\"280\" class=\"alignnone size-medium wp-image-20736\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/024-300x280.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/024-321x300.jpg 321w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/024.jpg 642w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/32<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1902, Butterdose, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid (nach), Werks.-Nr. 1730, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber 1730, F sowie \u00be gepresst, Pf f\u00fcr Pfund (schwer lesbar) geritzt, im Deckel nicht gedeutete und schwer lesbare Buchstaben und Zahlen schwarz gemalt, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 93, Abbildung 198 a dort diese Butterdose abgebildet, dort falsch als Entwurf von Riemerschmid beschrieben, weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 124, Preise zu Tafel 94, dort beschrieben, dass die Butterdose Werks.-Nr. 1730 nach k\u00fcnstlerischer Vorlage entworfen worden ist, dort beschrieben, dass die Butterdose in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen produziert worden ist, dort beschrieben, dass die Butterdose mit einem Unterteller bestellt werden konnte sowie Seite 125, Abbildung 94 zur Preistafel, dort die Butterdose mit Werks.-Nr. 1730 abgebildet, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 60, Abbildung 39 b identische Butterdose und Abbildung 39 Senftopf mit diesem Dekor sowie beschrieben, dass nur der Senftopf und das Dekor dieses Senftopfes von Riemerschmid entworfenen worden sind, dort beschrieben, dass f\u00fcr alle anderen Teile der Werks.-Nr. 1730 das Dekor, sicherlich mit Zustimmung von Riemerschmid, adaptiert worden ist, Seite 208, Beschreibung der Fabrik sowie Seite 244, Preistafel 7, dort beschrieben, dass Butterdosen mit der Werks.-Nr. 1730 nicht von Riemerschmid, sondern nach Riemerschmid entworfen worden sind sowie Abbildung zu Preistafel 7, dort diese Butterdose unter Werks.-Nr. 1730 abgebildet, weitere Literatur: Irmela Franzke, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Bestandskatalog Jugendstil, Seite 340, Beschreibung zu Abbildung 511 dort beschrieben, dass nur der Senftopf von Riemerschmid entworfen worden ist und alle anderen Teile wie Butterdose, Eierbecher usw. Werksentw\u00fcrfe sind, Inv.Nr. 70\/87 a &#8211; d sowie Seite 341, Abbildung 511 dort die identische Butterdose abgebildet, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, Ausf\u00fchrung als Feinsteinzeug grau-blau glasiert, siehe auch MEK D\/XLV\/57, dort der von Riemerschmid entworfene Senftopf, H\u00f6he 9 cm, Breite 13 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34650\" rel=\"attachment wp-att-34650\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864-300x278.jpg\" alt=\"\" title=\"1864\" width=\"300\" height=\"278\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34650\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864-300x278.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864-150x139.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864-323x300.jpg 323w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864.jpg 647w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34651\" rel=\"attachment wp-att-34651\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865-300x280.jpg\" alt=\"\" title=\"1865\" width=\"300\" height=\"280\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34651\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865-300x280.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865-150x140.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865-321x300.jpg 321w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865.jpg 642w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34652\" rel=\"attachment wp-att-34652\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1866-166x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1866\" width=\"166\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34652\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1866-166x300.jpg 166w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1866-83x150.jpg 83w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1866.jpg 443w\" sizes=\"(max-width: 166px) 100vw, 166px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34653\" rel=\"attachment wp-att-34653\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1867-160x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1867\" width=\"160\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34653\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1867-160x300.jpg 160w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1867-80x150.jpg 80w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1867.jpg 427w\" sizes=\"(max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34654\" rel=\"attachment wp-att-34654\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868-300x184.jpg\" alt=\"\" title=\"1868\" width=\"300\" height=\"184\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34654\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868-300x184.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868-150x92.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868-487x300.jpg 487w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868.jpg 681w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34655\" rel=\"attachment wp-att-34655\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1869-145x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1869\" width=\"145\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34655\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1869-145x300.jpg 145w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1869-72x150.jpg 72w\" sizes=\"(max-width: 145px) 100vw, 145px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/48<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1902, Seidel, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid (Form) sowie Carl Moos (Dekor), Werks.-Nr. 1741, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber der von Richard Riemerschmid 1902 entworfene Stempel mit No 1741. und darunter gesch\u00fctzt, D sowie 0,5 L. neben Eichstrich gepresst, CM. (f\u00fcr Carl Moos) ligiert schwarz gemalt, auf dem Bolzen der Zinnmontur JR darunter M (f\u00fcr Josef Reinemann, M\u00fcnchen) gepresst, signiert CM, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung, Seite 94, Abbildung 201, identischer Seidel Werks.-Nr. 1741 bez\u00fcglich Form, Henkel und Zinnmontur (allerdings hier mit einem der Originaldekore von Riemerschmid), weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 31, Marke Nr. 19 identisch, mit Hinweis Bodenstempel Krug Nr. 1741, Entwurf des Stempels 1902, Seite 55, Abbildung Nr. 36, identischer Seidel Werks.-Nr. 1741 bez\u00fcglich, Form, Henkel und Zinnmontur (allerdings hier mit einem der Originaldekore von Riemerschmid) sowie Seite 87, Tafel 75, Abbildung 1741 \u00bd, dito dieser Seidel, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 61, Abbildung 41 a, identischer Seidel Werks.-Nr. 1741 bez\u00fcglich, Form, Henkel und Zinnmontur (allerdings hier mit einem der Originaldekore von Riemerschmid), Seite 208, Beschreibung der Fabrik sowie Seite 209, Marke Nr. 18 a identisch sowie Seite 244, Abbildung 1741 \u00bd, dito dieser Seidel, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, beim MEK Exemplar lieferte die Fabrik von Reinhold Merkelbach lediglich den Rohling als Halbfertigfabrikat und versah diesen mit der von Riemerschmid entwickelten Markung, die Fertigstellung hinsichtlich Bemalung und Zinnmontur und sicher auch die Bestellung erfolgte durch die M\u00fcnchner Firma Steinzeug- und Porzellanmalerei, Eulerei und Zinngie\u00dferei Josef Reinemann, diese firmierte so in der Zeit von 1873 bis 1902 und wurde danach bis in die 1930\u2018 Jahre als Steinzeug- und Porzellanmalerei Reinemann &#038; Lichtinger weitergef\u00fchrt, das MEK Exemplar D\/LIII\/20 der Steingut- und Steinzeugfabrik, Kunstt\u00f6pferei, Zinngie\u00dferei Merkelbach &#038; Wick, zeigt den fast identischen Seidel hinsichtlich der Form, mit abweichendem Henkel, das Dekor ist identisch und mit CM signiert, die Zinnmontur ist identisch und ebenfalls mit JRM gemarkt, sehr wahrscheinlich war die Firma Steinzeug- und Porzellanmalerei, Eulerei und Zinngie\u00dferei Josef Reinemann der Auftraggeber f\u00fcr dieses Replikat, <strong>der 1,8 cm breite und 0,5 cm hohe 0,5 Literstempel des MEK Exemplares D\/XLV\/48 dient als Referenzstempel f\u00fcr ungemarkte Fabrikate der Fabrik Reinhold Merkelbach<\/strong>, H\u00f6he 10,5 cm, Breite 13,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34010\" rel=\"attachment wp-att-34010\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1743-209x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1743\" width=\"209\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34010\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1743-209x300.jpg 209w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1743-104x150.jpg 104w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1743.jpg 558w\" sizes=\"(max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34011\" rel=\"attachment wp-att-34011\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1744-254x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1744\" width=\"254\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34011\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1744-254x300.jpg 254w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1744-127x150.jpg 127w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1744.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34012\" rel=\"attachment wp-att-34012\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1745-244x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1745\" width=\"244\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34012\" 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src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1747-300x202.jpg\" alt=\"\" title=\"1747\" width=\"300\" height=\"202\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34019\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1747-300x202.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1747-150x101.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1747-443x300.jpg 443w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1747.jpg 711w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34020\" rel=\"attachment wp-att-34020\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1748-300x168.jpg\" alt=\"\" title=\"1748\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34020\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1748-300x168.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1748-150x84.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1748-500x280.jpg 500w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1748.jpg 721w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34021\" rel=\"attachment wp-att-34021\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1749-300x273.jpg\" alt=\"\" title=\"1749\" width=\"300\" height=\"273\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34021\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1749-300x273.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1749-150x136.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1749-329x300.jpg 329w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1749.jpg 658w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34022\" rel=\"attachment wp-att-34022\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1750-283x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1750\" width=\"283\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34022\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1750-283x300.jpg 283w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1750-141x150.jpg 141w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1750.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 283px) 100vw, 283px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34023\" rel=\"attachment wp-att-34023\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1753-213x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1753\" width=\"213\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34023\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1753-213x300.jpg 213w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1753-106x150.jpg 106w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1753.jpg 569w\" sizes=\"(max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/49<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1916, Seidel, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid (Form), Werks.-Nr. 1741, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Reinhold (als Halbbogen geschrieben) Merkelbach Grenzhausen, 1741, AA sowie 0,5 L. \u00fcber Eichstrich gepresst, im Zinndeckel Rundstempel der 1909 gegr\u00fcndeten Zinngie\u00dferei Heinrich Manger, Bamberg (heute Handelshaus. Inh. Walter Manger) gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 325, Marke Nr. 151 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung, Seite 78, Marke Nr. 22 identisch (verwendet ab 1916), Seite 94, Abbildung 201, identischer Seidel Werks.-Nr. 1741 bez\u00fcglich Form und Henkel (allerdings hier mit einem der Originaldekore von Riemerschmid), weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 55, Abbildung Nr. 36, identischer Seidel Werks.-Nr. 1741 bez\u00fcglich, Form und Henkel (allerdings hier mit einem der Originaldekore von Riemerschmid) sowie Seite 87, Tafel 75, Abbildung 1741 \u00bd, dito dieser Seidel, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 61, Abbildung 41 a, identischer Seidel Werks.-Nr. 1741 bez\u00fcglich, Form und Henkel (allerdings hier mit einem der Originaldekore von Riemerschmid), Seite 208, Beschreibung der Fabrik, Seite 209, Marke Nr. 22 identisch (verwendet ab 1916) sowie Seite 244, Abbildung 1741 \u00bd, dito dieser Seidel, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, das MEK Exemplar D\/XLV\/48 zeigt den gleichen Seidel hinsichtlich der Form und des Henkels hier allerdings mit dem Original von Riemerschmid entworfenen Werks.-Nr. Stempel und einer signierten Bemalung von Carl Moos, H\u00f6he 11,4 cm, Breite 13,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=35235\" rel=\"attachment wp-att-35235\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1956-195x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1956\" width=\"195\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-35235\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1956-195x300.jpg 195w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1956-97x150.jpg 97w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1956.jpg 521w\" sizes=\"(max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=35236\" rel=\"attachment wp-att-35236\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1957-245x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1957\" width=\"245\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-35236\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1957-245x300.jpg 245w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1957-122x150.jpg 122w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1957.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=35237\" rel=\"attachment wp-att-35237\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1958-248x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1958\" width=\"248\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-35237\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1958-248x300.jpg 248w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1958-124x150.jpg 124w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1958.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=35238\" rel=\"attachment wp-att-35238\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1959-175x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1959\" width=\"175\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-35238\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1959-175x300.jpg 175w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1959-87x150.jpg 87w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1959.jpg 468w\" sizes=\"(max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=35240\" rel=\"attachment wp-att-35240\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1960-300x203.jpg\" alt=\"\" title=\"1960\" width=\"300\" height=\"203\" class=\"alignnone size-medium wp-image-35240\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1960-300x203.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1960-150x101.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1960-441x300.jpg 441w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1960.jpg 579w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=35239\" rel=\"attachment wp-att-35239\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1962-227x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1962\" width=\"227\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-35239\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1962-227x300.jpg 227w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1962-113x150.jpg 113w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/1962.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=35246\" rel=\"attachment wp-att-35246\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/19611-300x287.jpg\" alt=\"\" title=\"1961\" width=\"300\" height=\"287\" class=\"alignnone size-medium wp-image-35246\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/19611-300x287.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/19611-150x143.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/19611-313x300.jpg 313w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/19611.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/56<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1902, Seidel, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid, Werks.-Nr. 1741, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber Nr. 1741. darunter gesch\u00fctzt. (dieser Stempel wurde ebenfalls von Riemerschmid entworfen) sowie 0,5 L neben Eichstrich gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77, Fabrikbeschreibung sowie Seite 94, Abbildung Nr. 200 a, identischer Seidel mit anderem Zinndeckel, Entwurf Richard Riemerschmid, Werks.Nr. 1741, weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 31, Abbildung Nr. 19, identischer Stempel, Seite 55, Abbildung Nr. 36, identischer Seidel mit anderem Zinndeckel, Seite 86, Merkelbach Spezialpreisliste, dort unter 1741 wie folgt beschrieben: Inhalt \u00bd Liter, Krug mit vier Dallen, mit Rosetten und feinstem Zinndeckel, Entwurf Richard Riemerschmid sowie Seite 87, Abbildung 1741, identischer Seidel, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 61, Abbildung 41 a, identischer Seidel mit anderem Zinndeckel, wie folgt beschrieben: Entwurf Richard Riemerschmid, Werks.Nr. 1741, Seite 208, Beschreibung der Fabrik, Seite 209, Marke Nr. 18 a (dort beschrieben, dass diese Marke sich nur auf den fr\u00fchen Gef\u00e4ssen von Riemerschmid befindet) identisch sowie Seite 244, Preistafel 7, dort beschrieben 1741, Entwurf Professor Riemerschmid, sowie Abbildung zu Preistafel 7, dort dieser Seidel mit anderem Zinndeckel abgebildet, siehe auch Auktionshaus Quittenbaum, Auktion Nr. 105 A, vom 06.\/07.11.2012, Lot Nr. 506, identischer Seidel, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, Ausf\u00fchrung als Steinzeug grau-blau salzglasiert, Zinndeckel und Montur abweichend und 1908 hinzugef\u00fcgt, Deckelpr\u00e4gung: Firmenzeichen des M\u00fcnchner Handelshauses Franz Kathreiner Nachfolger (FKN G.m.b.H.) Jahr 1908, gem\u00e4\u00df dem vom Auktionshaus Quittenbaum angebotenem Seidel, bei dem der Besitzername weggeschliffen worden ist, w\u00e4hrend beim MEK Exemplar der Besitzername vorhanden ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine Bestellung mehrerer Seidel durch das Handelshaus Kathreiner, sicher auch um das Jahr 1902 herum, die Seidel wurden dann wahrscheinlich nicht von Merkelbach mit Zinnmonturen und Deckeln versehen, sondern das Handelshaus vergab diesen Auftrag anderweitig und lie\u00df f\u00fcr entsprechende Kunden oder sonstige Personen den Deckel auch sp\u00e4ter noch personalisieren, die Ver\u00f6ffentlichung des Quittenbaum Bildmaterials erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch Herrn Askan Quittenbaum,<br \/>\nH\u00f6he 11 cm, Breite 13,5 cm (nur die Keramik)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=36980\" rel=\"attachment wp-att-36980\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2784-199x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2784\" width=\"199\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-36980\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2784-199x300.jpg 199w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2784-99x150.jpg 99w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2784.jpg 532w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=36981\" rel=\"attachment wp-att-36981\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2785-244x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2785\" width=\"244\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-36981\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2785-244x300.jpg 244w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2785-122x150.jpg 122w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2785.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=36982\" rel=\"attachment wp-att-36982\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2786-244x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2786\" width=\"244\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-36982\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2786-244x300.jpg 244w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2786-122x150.jpg 122w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2786.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=36988\" rel=\"attachment wp-att-36988\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/27871-176x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2787\" width=\"176\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-36988\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/27871-176x300.jpg 176w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/27871-88x150.jpg 88w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/27871.jpg 471w\" sizes=\"(max-width: 176px) 100vw, 176px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=36989\" rel=\"attachment wp-att-36989\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2789-292x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2789\" width=\"292\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-36989\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2789-292x300.jpg 292w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2789-146x150.jpg 146w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2789.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=36993\" rel=\"attachment wp-att-36993\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/27881-300x142.jpg\" alt=\"\" title=\"2788\" 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http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/a-Seidel-Riemerschmid-mit-copyright-Zeichen-von-Quittenbaum.jpg 431w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/57<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1902, Senftopf, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid, Werks.-Nr. 1730, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 93, Abbildung 198 d, dort dieser Senftopf abgebildet, weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 124, Preise zu Tafel 94, dort beschrieben, dass der Senftopf Werks.-Nr. 1730 nach k\u00fcnstlerischer Vorlage entworfen worden ist, sowie Seite 125, Abbildung 94 zur Preistafel, dort der Senftopf mit Werks.-Nr. 1730 abgebildet, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 60, Abbildung 39, zwei identische Senft\u00f6pfe sowie beschrieben, dass nur der Senftopf und das Dekor dieses Senftopfes von Riemerschmid entworfenen worden sind, dort beschrieben, dass f\u00fcr alle anderen Teile der Werks.-Nr. 1730 das Dekor, sicherlich mit Zustimmung von Riemerschmid, adaptiert worden ist, Seite 208, Beschreibung der Fabrik sowie Seite 244, Preistafel 7, dort beschrieben, dass alle Bestandteile der Werks.Nr. 1730, wie Senftopf, Butterdose usw. nicht von Riemerschmid, sondern nach Riemerschmid entworfen worden sind sowie Abbildung zu Preistafel 7, dort der Senftopf unter Werks.-Nr. 1730 abgebildet, weitere Literatur: Irmela Franzke, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Bestandskatalog Jugendstil, Seite 340, Beschreibung zu Abbildung 511, dort beschrieben, dass nur der Senftopf von Riemerschmid entworfen worden ist und alle anderen Teile wie Butterdose, Eierbecher usw. Werksentw\u00fcrfe sind, Inv.Nr. 70\/87 a &#8211; d sowie Seite 341, Abbildung 511 dort der identische Senftopf ohne Deckel abgebildet, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, f\u00fcr das MEK ist nicht nachvollziehbar, woher Franzke und Schimanski ableiten, dass der Senftopf von Riemerschmid entworfen worden ist und alle anderen Teile der Werks.-Nr. 1730 nach Riemerschmid entworfen worden sind, denn aus den Werks.-Unterlagen ergibt sich, dass alle Teile, einschlie\u00dflich des Senftopfes, nach Vorlage von Riemerschmid entworfen worden sind, also Werks.-Entw\u00fcrfe sind, das MEK ordnet deshalb den Senftopf vorl\u00e4ufig Riemerschmid zu, Ausf\u00fchrung als Feinsteinzeug grau-blau glasiert, Zinnmontur des MEK Exemplares verbogen, siehe auch MEK D\/XLV\/32, dort eine Butterdose mit diesem Dekor, H\u00f6he 8 cm, Breite 10 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=37022\" rel=\"attachment wp-att-37022\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2437-282x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2437\" width=\"282\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-37022\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2437-282x300.jpg 282w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2437-141x150.jpg 141w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2437.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 282px) 100vw, 282px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=37023\" rel=\"attachment wp-att-37023\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2438-236x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2438\" width=\"236\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-37023\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2438-236x300.jpg 236w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2438-118x150.jpg 118w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2438.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=37024\" rel=\"attachment wp-att-37024\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2439-216x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2439\" width=\"216\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-37024\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2439-216x300.jpg 216w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2439-108x150.jpg 108w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2439.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richard Riemerschmid wurde am 20.06.1868 in M\u00fcnchen geboren. 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