{"id":13577,"date":"2012-09-09T14:07:15","date_gmt":"2012-09-09T12:07:15","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=13577"},"modified":"2020-12-20T16:25:43","modified_gmt":"2020-12-20T15:25:43","slug":"kurzbiografie-und-inventar-zum-kunstler","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=13577","title":{"rendered":"Kurzbiografie und Inventar zum K\u00fcnstler"},"content":{"rendered":"<p>Theodor Hermann Schmuz-Baudiss wurde am 04.08.1859 in Herrnhut geboren. Er starb 1942 in Partenkirchen. Schon als Kind erhielt er privaten Zeichenunterricht. Danach absolvierte er eine Ausbildung an der M\u00fcnchner Kunstgewerbeschule. Nach der Ausbildung an der Kunstgewerbeschule studierte er an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in M\u00fcnchen. Nach seinem Studium war Schmuz-Baudiss als freischaffender Maler t\u00e4tig. Bei einem sommerlichen Landaufenthalt mit seiner Familie im Jahre 1896 in Diessen am Ammersee lernte er den Hafner Treffler kennen und seither interessierte er sich sehr f\u00fcr die T\u00f6pferkunst und erlernte dort die Grundlagen. Nach M\u00fcnchen zur\u00fcckgekehrt vervollkomnete er seine t\u00f6pferischen F\u00e4higkeiten, bis er schlie\u00dflich dann wieder in Diessen eine eigene Werkstatt einrichtete und seinen eigenen Ofen baute. Seine Erzeugnisse aus dieser Zeit sind sehr vom floralen Jugendstil beeinflusst. Im Jahre 1897 stellte er auf der M\u00fcnchner Kunst- und Gewerbeausstellung seine Arbeiten aus und fand Anerkennung. Teile seiner Entw\u00fcrfe lies er in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur fertigen.<br \/>\nAu\u00dferdem kam es zu einer Zusammenarbeit mit dem M\u00fcnchner Jugendstilkeramiker Scharvogel, der diverse Schmuz-Baudiss Entw\u00fcrfe in seiner Werkstatt brannte. \u00dcber die Vereinigten M\u00fcnchner Werkst\u00e4tten (Gr\u00fcndung 1898) wurden Schmuz-Baudiss Keramiken dann verkauft. Immer wichtiger wird f\u00fcr ihn die Erkenntnis, dass Form und Dekor eine Einheit bilden sollten.<br \/>\nWeitere Entw\u00fcrfe von ihm wurden in der Porzellanfabrik Swaine &#038; Co. gefertigt. Mit diesen Porzellanen nahm er auch an der Weltausstellung 1900 in Paris teil. Sein Hauptwerk dort das Service Pensee mit Stiefm\u00fctterchendekor. Er erhielt ein Diplom und eine Silbermedaille. Ab 1901 arbeitet Schmuz-Baudiss f\u00fcr die K\u00f6nigliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM). KPM befand sich gerade in der Konfliktbew\u00e4ltigung des Stils. Kaiser Wilhelm II. bevorzugte die Arbeiten im althergebrachten bisherigen Stil. Schmuz-Baudiss revolutionierte das technisch- und k\u00fcnstlerische Niveau. Dies ging nicht immer ohne Konflikte mit den kaiserlichen Beamten ab. KPM zeitigte gerade durch Schmuz-Baudiss gro\u00dfe Erfolge auf den Weltausstellungen 1904 und 1907. Schmuz-Baudiss war auch als Lehrer bzw. Leiter der keramischen Kurse der Berliner Kunstgewerbe- und Handwerkerschule t\u00e4tig. Im Jahre 1908 wurde Schmuz-Baudiss k\u00fcnstlerischer Direktor der KPM. Unter Schmuz-Baudiss arbeiteten nicht in der KPM angestellte bedeutende K\u00fcnstler w.z.B. Adolph Amberg, Karl Himmelsto\u00df, Eduard Klablena, Rudolf Marcuse, Anton Puchegger, Josef Wackerle u. a. sowie angestellte K\u00fcnstler wie Hermann Hubatsch, Wilhelm Robra und Paul Schley. In die Direktionszeit von Schmuz-Baudiss f\u00e4llt auch der ber\u00fchmte Hochzeitszug von Adolph Amberg. Au\u00dferdem schuf Schmuz-Baudiss sein ber\u00fchmtes Ceres Tafelservice und ein Service f\u00fcr den F\u00fcrsten von Bulgarien. Unter der Leitung von Schmuz-Baudiss gelang es der KPM die Anforderungen der neuen Zeit hervorragend zu bew\u00e4ltigen. Schmuz-Baudisch war bis 1925 f\u00fcr die KPM t\u00e4tig. Nach seinem Ausscheiden und Umzug in sein eigenes Haus in Partenkirchen, war er wieder als Maler t\u00e4tig und fertigte noch vereinzelt Entw\u00fcrfe, bekannt davon sind die beiden Weihnachtsteller der Jahre 1926 und 1927 und Deckeldosen jeweils f\u00fcr die Porzellanfabrik Rosenthal. Theodor Hermann Schmuz-Baudiss war einer der pr\u00e4genden deutschen K\u00fcnstler nach der Jahrhunderwende.  <\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXX\/3<\/strong><\/p>\n<p>Rosenthal Porzellan AG, vormals Philipp Rosenthal &#038; Co. AG, vormals Philipp Rosenthal &#038; Co., vormals Porzellanmalerei Philipp Rosenthal, Deutschland, Erkersreuth, Kronach, Marktredewitz, Selb, Selb-Pl\u00f6ssberg, Sophienthal, Waldenburg, Waldershof, 1927, Weihnachtsteller Marterl am Weg, K\u00fcnstler Theodor Hermann Schmuz-Baudiss, Werks.-Nr. ohne, Exemplar-Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke zwei gekreuzte St\u00e4be, in der oberen H\u00e4lfte des Kreuzes eine Krone, links neben den St\u00e4ben Rosen, rechts neben den St\u00e4ben thal, darunter SELB-BAVARIA gr\u00fcner Stempel unter Glasur, Entwurf von Professor Theo Schmuz-Baudiss gr\u00fcner Stempel unter Glasur, unbekanntes Zeichen blau gemalt, nicht signiert, Literatur: J. G. Th. Graesse und E. Jaenicke, F\u00fchrer f\u00fcr Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 512, Marke Nr. 3 identisch, weitere Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken, Marke Nr. 1449 identisch (ohne Schriftzug Selb-Bavaria), weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel IX, Markenkasten 141 identische Marke abgebildet (ohne Schriftzug Selb-Bavaria), Seite 212, Herstellerverzeichnis, Porzellanfabrik Ph. Rosenthal &#038; Co. AG, 141 sowie Seite 221, Namenverzeichnis, Rosenthal Philipp, &#038; Co., Selb, M 141, weitere Literatur: Wilhelm Siemen und Museum der Deutschen Porzellanindustrie Hohenberg an der Eger, Theodor Hermann Schmuz-Baudiss, nach Seite 103 c, Tafel IX, identischer Teller abgebildet sowie Seite 225, Marke Nr. 16 identisch, weitere Literatur: Robert E. R\u00f6ntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute (Ausgabe Jahr 2000), Seite 315, Marke Nr. 2473 identisch (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit 1922 \u2013 1933), zur Firmenhistorie, siehe die \u00dcbersichten nach den Inventarfotos, die bis auf einige Details in soweit richtig sind, 1879\/1880 pachtete der aus Werl nach Selb zugezogene Porzellanmaler Philipp Rosenthal das Schlo\u00df Erkersreuth bei Selb und gr\u00fcndete eine Porzellanmalerei, anf\u00e4nglich arbeitete er nur mit einem b\u00f6hmischen Mitarbeiter, die Weissware bezog er von den benachbarten Porzellanfabriken Hutschenreuther und Zeidler, die Firmierung lautete Porzellanmalerei Philipp Rosenthal, 1889\/1891 begann Rosenthal selbst Porzellan in Selb zu produzieren und firmierte als Philipp Rosenthal &#038; Co., am 28.08. 1897 wurde die Fabrik in eine AG umgewandelt, diese firmierte als Philipp Rosenthal &#038; Co. AG (1920 Verlegung des AG Sitzes nach Berlin, 1934 R\u00fcckverlegung des Sitzes nach Selb), zur gleichen Zeit gr\u00fcndete Rosenthal zusammen mit einem Herrn Bauer und weiteren Investoren eine Porzellanfabrik in Kronach, die als Bauer, Rosenthal &#038; Co. firmierte, diese Fabrik wurde gleich 1897 wieder in die AG integriert, evtl. auch erst 1901, dies ist in der Literatur mal so oder so beschrieben, 1934 scheidet Geheimrat Philipp Rosenthal aus der Fabrikleitung aus, ab 1939 lautete die Firmierung der Aktiengesellschaft Rosenthal Porzellan AG, ab 1965 Rosenthal Glas &#038; Porzellan AG und ab 1969 Rosenthal AG, Rosenthal kaufte diverse Porzellanfabriken zu, die in die AG integriert worden sind, z. B. firmierte die ehemalige Zeidler\u2019sche Fabrik dann als Rosenthal Porzellanfabrik Bahnhof Selb GmbH, Durchmesser 22 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2204.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2204-296x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2204\" width=\"296\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13584\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2204-296x300.jpg 296w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2204.jpg 717w\" sizes=\"(max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=44735\" rel=\"attachment wp-att-44735\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/4547-225x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4547\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-44735\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/4547-225x300.jpg 225w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/4547-112x150.jpg 112w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/4547.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=44736\" rel=\"attachment wp-att-44736\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/4544-293x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4544\" width=\"293\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-44736\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/4544-293x300.jpg 293w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/4544-146x150.jpg 146w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/4544.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 293px) 100vw, 293px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2207.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2207-132x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2207\" width=\"132\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13585\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2207-132x300.jpg 132w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2207.jpg 427w\" sizes=\"(max-width: 132px) 100vw, 132px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=44740\" rel=\"attachment wp-att-44740\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/45461.jpg\" alt=\"\" title=\"4546\" width=\"289\" height=\"262\" class=\"alignnone size-full wp-image-44740\" 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sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=24755\" rel=\"attachment wp-att-24755\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/004-Geschichte-Rosenthal-Porzellan-300x220.jpg\" alt=\"\" title=\"004 Geschichte Rosenthal Porzellan\" width=\"300\" height=\"220\" class=\"alignnone size-medium wp-image-24755\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/004-Geschichte-Rosenthal-Porzellan-300x220.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/004-Geschichte-Rosenthal-Porzellan-150x110.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/004-Geschichte-Rosenthal-Porzellan-407x300.jpg 407w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/004-Geschichte-Rosenthal-Porzellan.jpg 943w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LV\/3<\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6nigliche Porzellan-Manufaktur Berlin, Deutschland, Berlin, 1913, Teller aus dem Tafelservice Ceres, K\u00fcnstler Theodor Hermann Schmuz-Baudiss, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Szeptermarke blau unter Glasur, roter Reichsapfel unter Glasur, roter Jubil\u00e4umsstempel (1763 FR 1913) auf Glasur, KPM roter Stempel auf Glasur, STB (K\u00fcnstlermonogramm Theodor Hermann Schmuz-Baudiss) gr\u00fcner Stempel auf Glasur, signiert = gemarkt, Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel I, im Markenkasten 6, alle Marken au\u00dfer STB abgebildet, weitere Literatur: Bestandskatalog Bd. V.I des Br\u00f6han Museums, Porzellan, Kunst und Design 1889 \u2013 1929, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Seite 81, Marke Nr. 9 identisch, bezogen auf STB, Marken Nr. 11 sowie Nr. 12 identisch sowie Seite 168 ff, Abbildungen und Beschreibung des Ceres Tafelservice, weitere Literatur: J. G. Th. Graesse und E. Jaenicke, F\u00fchrer f\u00fcr Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 435, Marken Nr. 27, 34 sowie 36 identisch, weitere Literatur: Wilhelm Siemen und Museum der Deutschen Porzellanindustrie Hohenberg an der Eger, Theodor Hermann Schmuz-Baudiss, Seite 136 ff., Abbildung und Beschreibung des Ceres Tafelservice sowie Seite 225, Marke Nr. 9 identisch, f\u00fcr STB Marken Nr. 8, 10, 11 sowie 15 identisch, siehe auch Auktionshaus Quittenbaum, Auktion 89 A vom 20.04.2010, Lot Nr. 522, etwas gr\u00f6\u00dferer Teller des Ceres Tafelservice mit durchbrochener Fahne aus dem Jahr 1916, Durchmesser 17 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2223.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2223-300x288.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2223\" width=\"300\" height=\"288\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13558\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2223-300x288.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2223-311x300.jpg 311w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2223.jpg 743w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2224.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2224-136x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2224\" width=\"136\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13559\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2224-136x300.jpg 136w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2224.jpg 278w\" sizes=\"(max-width: 136px) 100vw, 136px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Ceres-Teller-Quittenbaum.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Ceres-Teller-Quittenbaum-300x121.jpg\" alt=\"\" title=\"Ceres Teller Quittenbaum\" width=\"300\" height=\"121\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13560\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Ceres-Teller-Quittenbaum-300x121.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Ceres-Teller-Quittenbaum-500x202.jpg 500w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Ceres-Teller-Quittenbaum.jpg 588w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LXXXI\/1<\/strong><\/p>\n<p>Porzellanfabrik Swaine &#038; Co. und Nachf. Porzellanfabrik Gebr. Schoenau, Swaine &#038; Co. GmbH, Deutschland, H\u00fcttensteinach, um 1900, Ei als Deckeldose, K\u00fcnstler Theodor Hermann Schmuz-Baudiss (attr.), Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke in einem Jugendstil typischen Doppelrahmen die W\u00f6rter SWAINE &#038; Co. H\u00dcTTENSTEINACH sowie UNTERGLASUR  gr\u00fcner Stempel, schwarzer verwaschener nicht mehr lesbarer Stempel (vermutlich STB f\u00fcr Theodor Schmuz-Baudiss), 969. gepresst (Formnummer, siehe auch MEK D\/LXXXI\/2, anderes Ei als Deckeldose, gleiche Gr\u00f6\u00dfe, mit gleicher Formnummer), nicht signiert, Literatur: Wilhelm Siemen, Ein Jugendstilk\u00fcnstler ersten Ranges Theodor Hermann Schmuz-Baudiss, Seite 23, dort beschrieben, dass Schmuz-Baudiss im Auftrag der Vereinigten M\u00fcnchner Werkst\u00e4tten seit 1898 zeitweise in der Porzellanfabrik Swaine &#038; Co. t\u00e4tig war und dass er dort seine ersten Versuche unternahm, Porzellan herzustellen und mit einer von ihm entwickelten Technik der Unterglasurmalerei zu versehen sowie Seite 59, Abbildung einer 1901 von Schmuz-Baudiss entworfenen Vase mit gr\u00fcnblauer Unterglasurmalerei als Nachweis, dass Schmuz-Baudiss auch geometrische Dekore entworfen hat, weitere Literatur: Ullrich Wei\u00df, Ullstein Porzellanbuch, Seite 268, Marke Nr. 4 identisch, weitere Literatur: Robert E. R\u00f6ntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute, Seite 138, Marke Nr. 1002 identisch (dort beschrieben f\u00fcr die Zeit von 1900 bis 1920), weitere Literatur: Dieter Z\u00fchlsdorf, Markenlexikon Band 1, Porzellan und Keramik Report 1885 &#8211; 1935, Seite 234, Werkteil 1, Gruppennummer 2., laufende Nummer der Gruppe 2811, dort identische Marke (f\u00fcr die Zeit vor 1920) sowie Seite 525, Werkteil Nr. 3, laufende Nummer des Werkteils 554, dort Beschreibung der Fabrik, 1854 gr\u00fcndete Robert Swaine die Porzellanfabrik in H\u00fcttensteinach, Firmierung Porzellanfabrik Swaine &#038; Co., zuvor war Robert Swaine Mitgesellschafter einer anderen Porzellanfabrik in H\u00fcttensteinach, deren Teilhaber er durch Abkauf der Anteile des Herrn August Arnoldi wurde, gegr\u00fcndet wurde diese Porzellanfabrik 1817 durch den Kommerzienrat Greiner aus Meiningen und den Hofkammerrat K\u00fcnzel, das ist insofern interessant, weil diese Porzellanfabrik 1859 durch die Br\u00fcder Carl und Eduard Schoenau ersteigert und an die Porzellanfabrik Swaine und Co. verpachtet wurde, insofern ist anzunehmen, dass die Porzellanfabrik Swaine und Co. seit 1859 an zwei Standorten in H\u00fcttensteinach Porzellan produzierte, zumindest bis 1864, als die Br\u00fcder Schoenau selbst in dieser Fabrik die Porzellan Produktion aufnahmen, die Firmierung der Porzellanfabrik ist von 1817 bis 1864 nicht gekl\u00e4rt aber ab 1864 sicher Porzellanfabrik Gebr\u00fcder Schoenau, 1856 tritt der Bruder von Robert Swaine, William Swaine in die Porzellanfabrik Swaine &#038; Co. ein, von 1869 bis 1907 ist William der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Fabrik, um 1900 f\u00fchrt Theodor Schmuz-Baudiss in der Fabrik Versuche im Unterglasurdekor aus, dies im Auftrag der Vereinigten Werkst\u00e4tten f\u00fcr Kunst im Handwerk, M\u00fcnchen, ab 1907 ist der Schwiegersohn von William Swaine, Georg Conta Inhaber der Fabrik, 1917 wird die Fabrik von Kommerzienrat Albert Schoenau, wahrscheinlich ein Sohn einer der Br\u00fcder Carl oder Eduard Schoenau, \u00fcbernommen und 1920 erfolgt der Zusammenschluss der Porzellanfabrik Gebr\u00fcder Schoenau und der Porzellanfabrik Swaine &#038; Co. zur Porzellanfabrik Gebr. Schoenau, Swaine &#038; Co. GmbH, ab 1920 wird auch so firmiert, 1932 sind Inhaber: Frau Geheimrat Schoenau, Adolf G\u00fcnther Schoenau und Horst Schoenau, ab 1935 werden die beiden Fabriken in die Produktion von Gebrauchs- Laboratorium- und Elektrotechnische Porzellan aufgeteilt und wahrscheinlich ab da kein Kunstporzellan mehr produziert, nach WK II werden die Fabriken verstaatlicht,<br \/>\nH\u00f6he 6 cm, Breite 9 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=22286\" rel=\"attachment wp-att-22286\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4100-232x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 4100\" width=\"232\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-22286\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4100-232x300.jpg 232w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4100-116x150.jpg 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href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=22288\" rel=\"attachment wp-att-22288\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4107-209x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 4107\" width=\"209\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-22288\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4107-209x300.jpg 209w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4107-104x150.jpg 104w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4107.jpg 393w\" sizes=\"(max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=22289\" rel=\"attachment wp-att-22289\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4110-300x209.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 4110\" width=\"300\" height=\"209\" class=\"alignnone size-medium wp-image-22289\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4110-300x209.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4110-150x104.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4110-429x300.jpg 429w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4110.jpg 562w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theodor Hermann Schmuz-Baudiss wurde am 04.08.1859 in Herrnhut geboren. Er starb 1942 in Partenkirchen. Schon als Kind erhielt er privaten Zeichenunterricht. Danach absolvierte er eine Ausbildung an der M\u00fcnchner Kunstgewerbeschule. 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