{"id":13972,"date":"2012-09-16T15:52:59","date_gmt":"2012-09-16T13:52:59","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=13972"},"modified":"2015-06-21T00:03:16","modified_gmt":"2015-06-20T22:03:16","slug":"dlvii1","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=13972","title":{"rendered":"D\/LVII\/1"},"content":{"rendered":"<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LVII\/1<\/strong><\/p>\n<p>Meringer Kunstt\u00f6pferei Johann Lipp, vormals Meringer T\u00f6pferei Georg Lipp, Deutschland, Mering, um 1920, Vase mit Schlickerdekor, K\u00fcnstler Johann Lipp, Werks.-Nr. 782, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit CFOM (nicht lesbar), 782 sowie Mering gepresst, nicht signiert, Literatur: Irmela Franzke und Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Bestandskatalog Jugendstil, Seite 348, Nr. 569, Beschreibung einer identischen Vase, Seite 349, Abbildung Nr. 569, identische Vase in schwarz-wei\u00df Fotografie abgebildet, Museumsinventarnummer: 82\/170, weitere Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der Deutschen Keramik 1900 bis 1950, Seite 200, Beschreibung der T\u00f6pferei, Abbildung 382, gr\u00f6\u00dfere Vase mit identischem Dekor, mit Ritzmarke JLM, insofern ist bewiesen, dass der Firmenstempel des MEK Exemplares Lipp zuzuordnen ist (von Bock hat noch Zweifel, ob die Marke nicht der M\u00fcnchner Majolika-Werkst\u00e4tte zuzuordnen ist, wohl nicht wissend, dass die M\u00fcnchner Majolika-Werkst\u00e4tte von Lipp erst um ca. 1932 \u00fcbernommen worden ist und dass der Vertrieb der Lipp Produkte durch das Handelshaus C. F. Otto M\u00fcller erfolgte, insofern steht CFOM f\u00fcr C. F. Otto M\u00fcller in Karlsruhe, Handelshaus, auch f\u00fcr Laeugersche Produkte, vertrieb auch die Produkte von Johann Lipp, sowie Seite 325, Marke Nr. 146 identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Seite 193, Nennung der Lippschen Kunstt\u00f6pferei und Abbildung Nr. 313, typengleiche Vase sowie Seite 290, Namensverzeichnis Nr. 193, Johann Lipp, weitere Markenzuordnung, siehe auch worldwideweb.steinmarks.co.uk, dort eine besser lesbare identische Marke mit den Buchstaben CFOM, Hafnermeister Georg Lipp (geb. 1832, gest. 1893) aus Dinkelscherben heiratete 1862 Barbara Schegg, Tochter des Hafnermeisters Dominikus Schegg aus Mering, vermutlich \u00fcbernimmt er damit diese Meringer T\u00f6pferei oder er gr\u00fcndet mit Unterst\u00fctzung der Scheggs seine eigene T\u00f6pferei, das ist nicht genau nachvollziehbar, die Firmierung lautet wohl Meringer T\u00f6pferei Georg Lipp oder \u00e4hnlich, Johann Lipp (geb. 1867), Sohn von Georg Lipp, lernte im v\u00e4terlichen Betrieb und besuchte die Keramikfachschule in Landshut, sp\u00e4testens um 1893, dem Todesjahr von Georg Lipp, \u00fcbernahm Johann Lipp die v\u00e4terliche T\u00f6pferei, Firmierung nun Meringer Kunstt\u00f6pferei Johann Lipp, Johann Lipp versuchte das Handwerk auf die Stufe des Kunstgewerbes zu heben, war Kgl. Bayerischer Hoflieferant und beteiligte sich erfolgreich an nationalen und internationalen Ausstellungen und Messen, Lipp war mit Max Laeuger befreundet, der ihn zu Arbeiten mit Schlickermalerei anregte und sicher auch daf\u00fcr sorgte, dass das Handelshaus C. F. Otto M\u00fcller in Karlsruhe Lipps Produkte mitvertrieb, die \u00fcber C. F. Otto M\u00fcller vertriebenen Produkte wurden mit der oben genannten Firmenmarke versehen, Lipp verwendete verschiedene Firmenmarken, das MEK kann die meisten davon nachweisen, ca. 1932 \u00fcbernahm Lipp die M\u00fcnchner Majolika Werkst\u00e4tte, Johann Lipp leitete seine T\u00f6pferei als Kaufmann und Handwerker bis 1936, danach \u00fcbernahm der Ehemann seiner in der T\u00f6pferei mitarbeitenden Tochter Elisabeth, der Bankkaufmann Ludwig Klopfer, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Elisabeth verstarb 1943 und deren Schwester Maria arbeitete in der T\u00f6pferei mit, Elisabeth Klopfers Sohn, mit gleichem Namen wie sein Vater, Ludwig Klopfer trat nach seiner innerbetrieblichen T\u00f6pferlehre und dem Besuch der Keramikfachschule Landshut in die T\u00f6pferei ein, die T\u00f6pferei existiert noch heute, zeitliche Einordnung nach Werks.-Nr., vermutlich hat Georg Lipp seine Produkte nicht mit Werks.-Nr. versehen und die Werks.-Nr. Vergabe begann erst mit Johann Lipp, die kleinste Werks.-Nr. im MEK Inventar mit Stempel von Johann Lipp lautet 218, es ist unwahrscheinlich, das Georg Lipp in 30 Jahren T\u00e4tigkeit erst bei einer Werks.-Nr. unter 218 angekommen sein soll, wahrscheinlicher ist, dass Johann Lipp ab ca. 1893 seine Produkte mit Werks.-Nr. versah, so dass er ungef\u00e4hr um 1900 bei der Werks.-Nr. 200 angekommen war, um 1910 bei der Werks.-Nr. 500, um 1920 bei der Werks.-Nr. 800, Ausf\u00fchrung Steingut mit schwarz-braunem Schlickerdekor, H\u00f6he 7 cm, Breite 8 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2911.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2911-300x284.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2911\" width=\"300\" height=\"284\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13973\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2911-300x284.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2911-316x300.jpg 316w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2911.jpg 544w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2912.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2912-276x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2912\" width=\"276\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13974\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2912-276x300.jpg 276w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2912.jpg 514w\" sizes=\"(max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LVII\/1 Meringer Kunstt\u00f6pferei Johann Lipp, vormals Meringer T\u00f6pferei Georg Lipp, Deutschland, Mering, um 1920, Vase mit Schlickerdekor, K\u00fcnstler Johann Lipp, Werks.-Nr. 782, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit CFOM (nicht lesbar), 782 sowie &hellip; <a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=13972\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":13969,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/13972"}],"collection":[{"href":"http:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13972"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/13972\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41311,"href":"http:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/13972\/revisions\/41311"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/13969"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13972"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}