{"id":19798,"date":"2013-04-15T21:04:03","date_gmt":"2013-04-15T19:04:03","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=19798"},"modified":"2014-06-07T13:12:35","modified_gmt":"2014-06-07T11:12:35","slug":"kurzbiografie-und-inventar-zum-kunstler","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=19798","title":{"rendered":"Kurzbiografie und Inventar zum K\u00fcnstler"},"content":{"rendered":"<p>Hans Wewerka wurde 1888 in Albrechtsdorf geboren. Er fiel wohl 1915 in Frankreich. Er studierte 1902 an der Kgl. Keramischen Fachschule in H\u00f6hr. Wewerka war als Bildhauer und Maler t\u00e4tig. In seinem Schaffen wurde er von Ernst Barlach beeinflusst. Er war in Magdeburg ans\u00e4ssig und schuf diverse Entw\u00fcrfe von Figuren und Gef\u00e4\u00dfen f\u00fcr die Westerw\u00e4lder Steinzeugindustrie, vornehmlich f\u00fcr die Steinzeugfabrik und Kunstt\u00f6pferei Reinhold Hanke.<\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LXX\/2<\/strong><\/p>\n<p>Reinhold Hanke Fabrik fein verzierter Steinzeugwaaren, vormals Reinhold Hanke Fabrik altdeutscher Steinzeug-Kr\u00fcge (attr.), Deutschland, H\u00f6hr, um 1920, Figur Madonna mit Kind, K\u00fcnstler Hans Wewerka (attr.), Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, nicht gemarkt, nicht signiert, Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 21, K\u00fcnstlerbiografie und beschrieben, dass Wewerka in erster Linie f\u00fcr die Fabrik Reinhold Hanke entworfen hat, Seite 60, Fabrikbeschreibung sowie Seiten 65 bis 67, Abbildungen von Wewerka Figuren, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 191 ff., K\u00fcnstlerbiografie und Abbildungen von Wewerka Figuren, gefertigt von der Fabrik Hanke, dort auch beschrieben, dass nach 1912 die Hanke Wewerka-Modelle in den Besitz der Fabrik Reinhold Merkelbach \u00fcbergingen und dass mangels Markung letztlich der tats\u00e4chliche Hersteller dadurch nicht zu ermitteln ist, da die Wewerka Modelle von Merkelbach weiterproduziert worden sind, insofern ist es m\u00f6glich, dass das MEK Exemplar auch Merkelbach zuzuordnen ist, Seite 202, Beschreibung der Fabrik sowie Seiten 268 und 269, Preistafeln 31 und 32, Abbildungen diverser f\u00fcr Hanke entworfener Modelle von Wewerka, weitere Literatur: Dr. Gerhard P. Woeckel, Jugend, Staatliche Kunstsammlungen Kassel 1968, Nr. 76, K\u00fcnstlerbiografie, weitere Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik 1900 \u2013 1950, Seite 313, K\u00fcnstlerbiografie sowie dort beschrieben, dass Wewerka von 1910 bis 1914 f\u00fcr die Fabrik Reinhold Hanke als Modelleur t\u00e4tig war, weitere Literatur: Johannes und Peter Vogt, Alte Bierkr\u00fcge, Von der Renaissance bis zum Jugendstil, Seite 14, Fabrikbeschreibung und Benennung des Fabriknamens Reinhold Hanke Fabrik altdeutscher Steinzeug-Kr\u00fcge, 1864 gr\u00fcndete der aus B\u00f6hmen (Ausbildung bei Maresch, Siderolithsteinzeug) zugewanderte Reinhold Hanke zusammen mit Ottmar Speyser eine Siderolithwaarenfabrik in H\u00f6hr, 1868 trennte sich Reinhold Hanke von Ottmar Speyser (ob dieser die Siderlithwaarenfabrik allein weiterf\u00fchrte oder ob diese in Konkurs ging ist noch nicht gekl\u00e4rt) und gr\u00fcndete seine eigene Fabrik, die als Fabrik altdeutscher Steinzeug-Kr\u00fcge firmierte, 1876 wurde die Fabrik von Kaiserin Augusta, Gattin Kaiser Wilhelm des I. zum Hoflieferanten ernannt, bis 1882 wurde ausschlie\u00dflich graues Steinzeug produziert, welches blau bemalt wurde, ab 1883 wurde auch Elfenbeinsteinzeug produziert, Reinhold Hanke starb am 22.06.1886 und seine Witwe Maria Hanke f\u00fchrte die Fabrik fort, gem\u00e4\u00df des Musterbuches von ca. 1888 firmierte die Fabrik ab ca. 1888 als Reinhold Hanke Fabrik feinverzierter Steinzeugwaaren, ab 1901 f\u00fchrten die S\u00f6hne August und Carl Hanke die Fabrik, 1911 bis 1918 schloss sich die Fabrik mit den Fabriken Reinhold Merkelbach, Walter M\u00fcller und S. P. Gerz vertriebstechnisch zu der Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH zusammen, Hanke schied aber bereits vor 1918 wieder aus der GmbH aus, 1921 wurden bei einem Brand die Fabrikgeb\u00e4ude zerst\u00f6rt und danach in kleinerem Umfang wieder aufgebaut, 1938, zum Tode von August Hanke wurde die Hank\u2019sche Fabrik endg\u00fcltig stillgelegt, das Fabrikgel\u00e4nde und die Fabrikgeb\u00e4ude wurden aber bis 1983 noch zur Erzeugung keramischer Produkte wohl unter Pacht von den Hank\u2018schen Erben von anderen Fabrikanten zum Beispiel Jean Maas genutzt, das MEK schreibt diese Figur vorl\u00e4ufig der Fabrik Reinhold Hanke und dem K\u00fcnstler Hans Wewerka zu, wobei vor allem die Sockelausf\u00fchrung fragw\u00fcrdig ist, Ausf\u00fchrung als Steinzeug, braun salzglasiert (k\u00f6lnisch-braun), mit der Hand modelliert und innen hohl, H\u00f6he 29 cm, Breite 7,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2186.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2186-120x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2186\" width=\"120\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19792\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans Wewerka wurde 1888 in Albrechtsdorf geboren. Er fiel wohl 1915 in Frankreich. Er studierte 1902 an der Kgl. Keramischen Fachschule in H\u00f6hr. Wewerka war als Bildhauer und Maler t\u00e4tig. In seinem Schaffen wurde er von Ernst Barlach beeinflusst. 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