{"id":20998,"date":"2013-04-27T18:15:33","date_gmt":"2013-04-27T16:15:33","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=20998"},"modified":"2015-03-30T21:35:42","modified_gmt":"2015-03-30T19:35:42","slug":"dxviii5","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=20998","title":{"rendered":"D\/XVIII\/5"},"content":{"rendered":"<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XVIII\/5<\/strong><\/p>\n<p>Steingut- und Porzellanfabrik Georg Schmider und Nachf. Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken, Deutschland, Zell am Harmersbach, um 1900, Teller, K\u00fcnstler Elisabeth Schmidt-Pecht, Werks.-Nr. 533, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke berankter Rundstempel mit Georg Schmider Zell a\/H (f\u00fcr am Harmersbach), Wappen sowie<br \/>\nS P (f\u00fcr Schmidt-Pecht) braun unter Glasur, 533 sowie 2 gepresst, H oder 4 gr\u00fcn unter Glasur gemalt, signiert = gemarkt, Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Marke Nr. 171 identisch sowie Seite 221, Erkl\u00e4rung zur Marke, dort falsch bezeichnet, statt Georg Schmider, Georg Schneider (Druckfehler oder Recherchefehler), die Fabrik Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken entstand im Gr\u00fcndungsjahr 1907 aus der Zusammenf\u00fchrung mehrerer Fabriken, im Juni 1790 wurde Joseph Anton Burger zum Fayencier-Handwerk zugelassen, am 22. 10.1794 gr\u00fcndete er die Zeller Fayencefabrik, 1802 traten Jakob Ferdinand Lenz und H. Schnitzler in die Fabrik ein, 1819 tritt Burger aus, wann Schnitzler austrat ist nicht bekannt, Lenz wird Alleineigent\u00fcmer und firmiert J. F. Lenz Porzellan-, Steingut- und Majolikafabrik, 1869 erfolgte ein nicht weiter recherchierbarer Eigent\u00fcmerwechsel, 1874 wird Carl Schaaf Eigent\u00fcmer und firmiert in altdeutscher Schreibweise als C. Schaaff, vormals J. F. Lenz, Steingutfabrik, ab 1907 Eigent\u00fcmer Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken, 1859 entsteht in Zell ein zweite keramische Fabrik, die sog. Lower Fabrik (am unteren Tor gelegen), deren Mitinhaber der Kaufmann Georg Schmider wurde, 1897 (?) wurde Schmider Alleineigent\u00fcmer und firmierte wohl sp\u00e4testens zu dieser Zeit als Steingut- und Porzellanfabrik Georg Schmider, er kaufte au\u00dferdem die 1872 gegr\u00fcndete Fabrik Schaible &#038; Co. sowie die 1818 gegr\u00fcndete Fabrik Haager, Hoerth &#038; Cie. (dort war er fr\u00fcher Mitarbeiter) auf, <strong>Schmider entwickelte 1897\/1898 eine eigene Firmenmarke (berankter Rundstempel), mu\u00dfte aber noch kurze Zeit, wohl aus vertraglichen Gr\u00fcnden statt Georg Schmider, H.H. &#038; Cie. in die Firmenmarke schreiben, wobei das H. H. f\u00fcr Haager Hoerth steht, das MEK bezeichnet diese Marke Schmiders als \u00dcbergangsmarke, siehe diese Marke bei MEK D\/XVII\/7, die Marke dieses MEK Exemplares ist Folgemarke, die erste uneingeschr\u00e4nkt eigenst\u00e4ndige Marke Schmiders, siehe diese Marke auch bei MEK D\/XVIII\/4, nach 1900 benutzte Schmider auch andere Firmenmarken<\/strong>, Schmider engagierte bedeutende K\u00fcnstler, u. a. Elisabeth Schmidt-Pecht, die wohl ausgehandelt hatte, dass Keramiken mit ihren Dekoren eine S P Kennzeichnung erhalten, das SP f\u00fcr Schmidt-Pecht wird manchmal als S f\u00fcr Steingut und P f\u00fcr Porzellan interpretiert, das ist falsch, bevor Schmider alle seine Fabriken zur Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken vereinigen konnte, kam es zu zeitlichen Verz\u00f6gerungen, bedingt durch zwei Gro\u00dfbr\u00e4nde in Zell a. H., 1899 und 1904, die auch die Fabriken in Mitleidenschaft zogen, letztlich erfolgte die Gr\u00fcndung 1907, 1934 starb Schmider und sein bereits in der Gesch\u00e4ftsleitung besch\u00e4ftigter Schwiegersohn Heinrich Haiss wurde neuer Inhaber, danach dessen Sohn G\u00fcnter Haiss, die Fabrik war bis 1988 in Familienbesitz, Durchmesser 25 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2-300x283.jpg\" alt=\"\" title=\"004 (2)\" width=\"300\" height=\"283\" class=\"alignnone size-medium wp-image-20999\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2-300x283.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2-317x300.jpg 317w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2.jpg 635w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/0041.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/0041-276x300.jpg\" alt=\"\" title=\"004(1)\" width=\"276\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-21000\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/0041-276x300.jpg 276w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/0041.jpg 447w\" sizes=\"(max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XVIII\/5 Steingut- und Porzellanfabrik Georg Schmider und Nachf. 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