{"id":24089,"date":"2013-06-25T19:28:06","date_gmt":"2013-06-25T17:28:06","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=24089"},"modified":"2021-05-23T13:41:38","modified_gmt":"2021-05-23T11:41:38","slug":"fotos-und-beschreibung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=24089","title":{"rendered":"Fotos und Beschreibung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/1<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j, vor 1900, Teller, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke bekr\u00f6nter Adler mit Zepter und Reichsapfel, darunter C.T. (f\u00fcr Carl Tielsch), F sowie unbekanntes Zeichen gepresst, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur; Eitel Tette, Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser, Band 2, Seite 24, Marke Nr. 9 identisch (dort blau gedruckt, dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit 1863 bis 1895 sowie Seite 25, Marke Nr. 16 identisch, dort gr\u00fcn gedruckt, dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit 1895 bis 1900), weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 60, dort die identische Marke abgebildet (Anm. MEK: in den umfangreichen Markenauflistungen Tiel\u2018scher Firmenmarken von Tette und Schmidt-Stein ist die gepresste aber sonst mit den Farbstempelmarken identische Firmenmarke des MEK Exemplares nicht aufgef\u00fchrt), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, Durchmesser 23,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3055.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3055-300x291.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 3055\" width=\"300\" height=\"291\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14337\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3055-300x291.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3055-309x300.jpg 309w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3055.jpg 712w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42396\" rel=\"attachment wp-att-42396\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4241-225x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4241\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42396\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4241-225x300.jpg 225w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4241-112x150.jpg 112w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4241.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42397\" rel=\"attachment wp-att-42397\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4242-300x297.jpg\" alt=\"\" title=\"4242\" width=\"300\" height=\"297\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42397\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4242-300x297.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4242-150x148.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4242-303x300.jpg 303w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4242.jpg 606w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3056.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3056.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 3056\" width=\"169\" height=\"227\" class=\"alignnone size-full wp-image-14338\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/2<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j (Schlesien\/Polen), 1895 &#8211; 1905, Souciere, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Adler sowie C.T. (f\u00fcr Carl Tielsch) dunkelgr\u00fcner Stempel unter Glasur, 14750 sowie 36 blau auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken aus aller Welt, Marke Nr.. 670 identisch (dort als blauer Stempel ausgewiesen), weitere Literatur: Gustav Wei\u00df, Ullstein Porzellanbuch, Seite 238, Marke Nr. 14 identisch, weitere Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur; Eitel Tette, Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser, Band 2, Seite 26, Marke Nr. 20 identisch (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit 1895 bis 1905), weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 60, dort die identische Marke abgebildet (dort mit G\u00fcltigkeit ab 1887, dort mit dem Zusatz Germany), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, H\u00f6he 11 cm, Breite 23 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=24113\" rel=\"attachment wp-att-24113\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3213-300x176.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 3213\" width=\"300\" height=\"176\" class=\"alignnone size-medium wp-image-24113\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3213-300x176.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3213-150x88.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3213-500x293.jpg 500w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3213.jpg 908w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42402\" rel=\"attachment wp-att-42402\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4246-300x168.jpg\" alt=\"\" title=\"4246\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42402\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4246-300x168.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4246-150x84.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4246-500x281.jpg 500w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4246.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42400\" rel=\"attachment wp-att-42400\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4243-300x230.jpg\" alt=\"\" title=\"4243\" width=\"300\" height=\"230\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42400\" 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\/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42403\" rel=\"attachment wp-att-42403\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4245-152x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4245\" width=\"152\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42403\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4245-152x300.jpg 152w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4245-76x150.jpg 76w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4245.jpg 407w\" sizes=\"(max-width: 152px) 100vw, 152px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42404\" rel=\"attachment wp-att-42404\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4247-161x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4247\" width=\"161\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42404\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4247-161x300.jpg 161w, 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src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4249-210x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4249\" width=\"210\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42405\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4249-210x300.jpg 210w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4249-105x150.jpg 105w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/4249.jpg 351w\" sizes=\"(max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/3<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j, 1863 &#8211; 1895, Teller, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke bekr\u00f6nter Adler mit Zepter und Reichsapfel, darunter C.T. (f\u00fcr Carl Tielsch) blauer Stempel unter Glasur, 01 gepresst, 334 mit Gold auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur; Eitel Tette, Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser, Band 2, Seite 24, Marke Nr. 9 identisch (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit 1863 bis 1895), weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 60, dort die identische Marke abgebildet (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit 1870 \u2013 1900), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, Durchmesser 24,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42383\" rel=\"attachment wp-att-42383\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3834-300x272.jpg\" alt=\"\" title=\"3834\" width=\"300\" height=\"272\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42383\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3834-300x272.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3834-150x136.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3834-330x300.jpg 330w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3834.jpg 661w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42384\" rel=\"attachment wp-att-42384\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3835-300x286.jpg\" alt=\"\" title=\"3835\" width=\"300\" height=\"286\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42384\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3835-300x286.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3835-150x143.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3835-314x300.jpg 314w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3835.jpg 628w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42385\" rel=\"attachment wp-att-42385\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3836-300x234.jpg\" alt=\"\" title=\"3836\" width=\"300\" height=\"234\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42385\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3836-300x234.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3836-150x117.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3836-383x300.jpg 383w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3836.jpg 484w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42386\" rel=\"attachment wp-att-42386\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3837-300x234.jpg\" alt=\"\" title=\"3837\" width=\"300\" height=\"234\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42386\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3837-300x234.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3837-150x117.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3837-383x300.jpg 383w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3837.jpg 484w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/4<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j, 1863 &#8211; 1895, Teller, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke bekr\u00f6nter Adler mit Zepter und Reichsapfel, darunter C.T. (f\u00fcr Carl Tielsch) blauer Stempel unter Glasur, 01 gepresst, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur; Eitel Tette, Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser, Band 2, Seite 24, Marke Nr. 9 identisch (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit 1863 bis 1895), weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 60, dort die identische Marke abgebildet (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit 1870 \u2013 1900), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, Durchmesser 24,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42450\" rel=\"attachment wp-att-42450\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3838-300x272.jpg\" alt=\"\" title=\"3838\" width=\"300\" height=\"272\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42450\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3838-300x272.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3838-150x136.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3838-330x300.jpg 330w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3838.jpg 660w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42451\" rel=\"attachment wp-att-42451\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3839-281x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3839\" width=\"281\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42451\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3839-281x300.jpg 281w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3839-140x150.jpg 140w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3839.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42452\" rel=\"attachment wp-att-42452\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3840.jpg\" alt=\"\" title=\"3840\" width=\"127\" height=\"177\" class=\"alignnone size-full wp-image-42452\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3840.jpg 127w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3840-107x150.jpg 107w\" sizes=\"(max-width: 127px) 100vw, 127px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42453\" rel=\"attachment wp-att-42453\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3841.jpg\" alt=\"\" title=\"3841\" width=\"157\" height=\"135\" class=\"alignnone size-full wp-image-42453\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3841.jpg 157w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3841-150x128.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 157px) 100vw, 157px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/5<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j (Schlesien\/Polen), um 1900, Teller, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Adler sowie C.T. (f\u00fcr Carl Tielsch), darunter ALTWASSER, darunter SILESIA dunkelgr\u00fcner bis schw\u00e4rzlicher Stempel unter Glasur, 18245 sowie 46 blau auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur; Eitel Tette, Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser, Band 2, Seite 27, Marke Nr. 26 identisch (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit um 1900), weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 60, dort die identische Marke abgebildet (dort mit G\u00fcltigkeit um 1900 abgebildet, dort mit dem Hinweis, dass zus\u00e4tzlich Silesia gestempel sein kann, Anm. MEK: wenn SILESIA, dann mit Gro\u00dfbuchstaben und nicht wie angegeben mit gro\u00dfem Anfangsbuchstaben und dann nachfolgende Buchstaben in Kleinschreibung), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, Durchmesser 23,7 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42461\" rel=\"attachment wp-att-42461\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3975-300x296.jpg\" alt=\"\" title=\"3975\" width=\"300\" height=\"296\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42461\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3975-300x296.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3975-150x148.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3975-304x300.jpg 304w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3975.jpg 608w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42462\" rel=\"attachment wp-att-42462\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3976-300x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3976\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42462\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3976-300x300.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3976-150x150.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3976-299x300.jpg 299w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3976.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42463\" rel=\"attachment wp-att-42463\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3977-300x296.jpg\" alt=\"\" title=\"3977\" width=\"300\" height=\"296\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42463\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3977-300x296.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3977-150x148.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3977-303x300.jpg 303w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3977.jpg 607w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42464\" rel=\"attachment wp-att-42464\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3979.jpg\" alt=\"\" title=\"3979\" width=\"206\" height=\"242\" class=\"alignnone size-full wp-image-42464\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3979.jpg 206w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3979-127x150.jpg 127w\" sizes=\"(max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42465\" rel=\"attachment wp-att-42465\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3980-300x148.jpg\" alt=\"\" title=\"3980\" width=\"300\" height=\"148\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42465\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3980-300x148.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3980-150x74.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3980-500x246.jpg 500w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3980.jpg 541w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/6<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j (Schlesien\/Polen), um 1900, Teller, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Adler sowie C.T. (f\u00fcr Carl Tielsch), darunter ALTWASSER, darunter SILESIA dunkelgr\u00fcner bis schw\u00e4rzlicher Stempel unter Glasur, 18245 sowie 46 blau auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur; Eitel Tette, Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser, Band 2, Seite 27, Marke Nr. 26 identisch (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit um 1900), weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 60, dort die identische Marke abgebildet (dort mit G\u00fcltigkeit um 1900 abgebildet, dort mit dem Hinweis, dass zus\u00e4tzlich Silesia gestempel sein kann, Anm. MEK: wenn SILESIA, dann mit Gro\u00dfbuchstaben und nicht wie angegeben mit gro\u00dfem Anfangsbuchstaben und dann nachfolgende Buchstaben in Kleinschreibung), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, Durchmesser 23,7 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42475\" rel=\"attachment wp-att-42475\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3981-300x298.jpg\" alt=\"\" title=\"3981\" width=\"300\" height=\"298\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42475\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3981-300x298.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3981-150x150.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3981-302x300.jpg 302w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3981.jpg 604w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42476\" rel=\"attachment wp-att-42476\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3982-300x200.jpg\" alt=\"\" title=\"3982\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42476\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3982-300x200.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3982-150x100.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3982-448x300.jpg 448w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3982.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42477\" rel=\"attachment wp-att-42477\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3983-300x297.jpg\" alt=\"\" title=\"3983\" width=\"300\" height=\"297\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42477\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3983-300x297.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3983-150x148.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3983-302x300.jpg 302w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3983.jpg 605w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42478\" rel=\"attachment wp-att-42478\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3984.jpg\" alt=\"\" title=\"3984\" width=\"265\" height=\"298\" class=\"alignnone size-full wp-image-42478\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3984.jpg 265w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3984-133x150.jpg 133w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/7<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j (Schlesien\/Polen), um 1900, Teller, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Adler sowie C.T. (f\u00fcr Carl Tielsch), darunter ALTWASSER, darunter SILESIA dunkelgr\u00fcner bis schw\u00e4rzlicher Stempel unter Glasur, 18245 sowie 46 blau auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur; Eitel Tette, Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser, Band 2, Seite 27, Marke Nr. 26 identisch (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit um 1900), weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 60, dort die identische Marke abgebildet (dort mit G\u00fcltigkeit um 1900 abgebildet, dort mit dem Hinweis, dass zus\u00e4tzlich Silesia gestempel sein kann, Anm. MEK: wenn SILESIA, dann mit Gro\u00dfbuchstaben und nicht wie angegeben mit gro\u00dfem Anfangsbuchstaben und dann nachfolgende Buchstaben in Kleinschreibung), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, Durchmesser 20 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42488\" rel=\"attachment wp-att-42488\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3986-300x297.jpg\" alt=\"\" title=\"3986\" width=\"300\" height=\"297\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42488\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3986-300x297.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3986-150x148.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3986-302x300.jpg 302w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3986.jpg 605w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42489\" rel=\"attachment wp-att-42489\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3987-300x185.jpg\" alt=\"\" title=\"3987\" width=\"300\" height=\"185\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42489\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3987-300x185.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3987-150x92.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3987-485x300.jpg 485w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3987.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42490\" rel=\"attachment wp-att-42490\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3988-300x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3988\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42490\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3988-300x300.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3988-150x150.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3988-299x300.jpg 299w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3988.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=42492\" rel=\"attachment wp-att-42492\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3989-225x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3989\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-42492\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3989-225x300.jpg 225w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3989-112x150.jpg 112w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3989.jpg 521w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/8<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j, 1942, Teller, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Adler, links daneben C,, rechts daneben T. (f\u00fcr Carl Tielsch), darunter TIELSCH-ALTWASSER, darunter 1942 (f\u00fcr Jahr 1942) gr\u00fcne Stempel unter Glasur, weitere Marke Adler im Flug, der in seinen F\u00e4ngen ein Hakenkreuz h\u00e4lt schwarzer Stempel unter Glasur, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur; Eitel Tette, Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser, Band 2, Seite 30, Marken Nr. 39 identisch, dort beschrieben, dass diese Markenkombination f\u00fcr die Kennzeichnung des Geschirrs der Deutschen Luftwaffe verwendet worden ist, dort mit Jahreszahl 1941  und dem Hinweis, dass auch andere Jahreszahlen m\u00f6glich sind, weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur: Robert E. R\u00f6ntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute (Ausgabe Jahr 2000), Seite 34, Marken Nr. 62 identisch, dort beschrieben, dass diese Markenkombination f\u00fcr die Kennzeichnung des Geschirrs der Deutschen Luftwaffe verwendet worden ist, dort mit Jahreszahl 1941, die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, Durchmesser 23 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=43774\" rel=\"attachment wp-att-43774\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4355-300x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4355\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-43774\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4355-300x300.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4355-150x150.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4355.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=43775\" rel=\"attachment wp-att-43775\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4356-295x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4356\" width=\"295\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-43775\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4356-295x300.jpg 295w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4356-147x150.jpg 147w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4356.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 295px) 100vw, 295px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=43776\" rel=\"attachment wp-att-43776\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4357-158x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4357\" width=\"158\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-43776\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4357-158x300.jpg 158w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4357-79x150.jpg 79w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4357.jpg 422w\" sizes=\"(max-width: 158px) 100vw, 158px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/9<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j, 1941, Sch\u00fcssel mit Deckel, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Adler, links daneben C,, rechts daneben T. (f\u00fcr Carl Tielsch), darunter TIELSCH-ALTWASSER, darunter GERMANY, darunter 41 (f\u00fcr Jahr 1941) gr\u00fcne Stempel unter Glasur, 130. gepresst sowie 014 und 3 rot auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 61, identische Marke (f\u00fcr die Zeit von 1934 bis 1945, dort beschrieben, dass die Zahl unter der Firmenmarke die Jahreszahl angibt, hier 1941), weitere Literatur: Robert E. R\u00f6ntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute (Ausgabe Jahr 2000), Seite 34, Marken Nr. 59 bis 62 fast identisch (dort beschrieben, dass die Zahl unter der Firmenmarke die Jahreszahl angibt, hier 1941), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, H\u00f6he 15 cm, Breite 28 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=51579\" rel=\"attachment wp-att-51579\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-1-300x195.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Terrine 1\" width=\"300\" height=\"195\" class=\"alignnone size-medium wp-image-51579\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-1-300x195.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-1-150x97.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-1-460x300.jpg 460w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-1.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=51580\" rel=\"attachment wp-att-51580\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-2-300x216.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Terrine 2\" width=\"300\" height=\"216\" class=\"alignnone size-medium wp-image-51580\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-2-300x216.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-2-150x108.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-2-415x300.jpg 415w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-2.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=51581\" rel=\"attachment wp-att-51581\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-3-197x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Terrine 3\" width=\"197\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-51581\" 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\/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=51585\" rel=\"attachment wp-att-51585\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-5-133x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Terrine 5\" width=\"133\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-51585\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-5-133x300.jpg 133w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-5-66x150.jpg 66w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-5.jpg 285w\" sizes=\"(max-width: 133px) 100vw, 133px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=51586\" rel=\"attachment wp-att-51586\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-6-300x242.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Terrine 6\" width=\"300\" height=\"242\" class=\"alignnone size-medium wp-image-51586\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-6-300x242.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-6-150x121.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-6-371x300.jpg 371w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-6.jpg 595w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=51587\" rel=\"attachment wp-att-51587\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-7-300x219.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Terrine 7\" width=\"300\" height=\"219\" class=\"alignnone size-medium wp-image-51587\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-7-300x219.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-7-150x109.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-7-409x300.jpg 409w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-7.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=51588\" rel=\"attachment wp-att-51588\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-8-300x164.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Terrine 8\" width=\"300\" height=\"164\" class=\"alignnone size-medium wp-image-51588\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-8-300x164.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-8-150x82.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-8-500x273.jpg 500w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Terrine-8.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/10<\/strong><\/p>\n<p>Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j (Schlesien\/Polen), um 1900, Kanne, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Adler sowie C.T. (f\u00fcr Carl Tielsch), darunter ALTWASSER, darunter SILESIA dunkelgr\u00fcner Stempel unter Glasur sowie 1520 in gr\u00fcn auf Glasur gemalt, 2 gepresst, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur; Eitel Tette, Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser, Band 2, Seite 27, Marke Nr. 26 identisch (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit um 1900), weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 60, dort die identische Marke abgebildet (dort mit G\u00fcltigkeit um 1900 abgebildet, dort mit dem Hinweis, dass zus\u00e4tzlich Silesia gestempel sein kann, Anm. MEK: wenn SILESIA, dann mit Gro\u00dfbuchstaben und nicht wie angegeben mit gro\u00dfem Anfangsbuchstaben und dann nachfolgende Buchstaben in Kleinschreibung), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, H\u00f6he 25 cm, Breite 24 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=54796\" rel=\"attachment wp-att-54796\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-1-269x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Kanne mit viel Gold 1\" width=\"269\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-54796\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-1-269x300.jpg 269w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-1-134x150.jpg 134w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-1.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=54797\" rel=\"attachment wp-att-54797\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-2-300x289.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Kanne mit viel Gold 2\" width=\"300\" height=\"289\" class=\"alignnone size-medium wp-image-54797\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-2-300x289.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-2-150x144.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-2-311x300.jpg 311w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-2.jpg 498w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=54798\" rel=\"attachment wp-att-54798\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-3-172x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Kanne mit viel Gold 3\" 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href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=54801\" rel=\"attachment wp-att-54801\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-6-190x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Kanne mit viel Gold 6\" width=\"190\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-54801\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-6-190x300.jpg 190w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-6-95x150.jpg 95w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-6.jpg 407w\" sizes=\"(max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=54802\" rel=\"attachment wp-att-54802\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-7-300x266.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Kanne mit viel Gold 7\" 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wp-att-54804\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-9-210x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Kanne mit viel Gold 9\" width=\"210\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-54804\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-9-210x300.jpg 210w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-9-105x150.jpg 105w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-9.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=54805\" rel=\"attachment wp-att-54805\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Carl-Tielsch-Kanne-mit-viel-Gold-10-300x273.jpg\" alt=\"\" title=\"Carl Tielsch Kanne mit viel Gold 10\" width=\"300\" height=\"273\" class=\"alignnone size-medium 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Tielsch &#038; Co. und Nachfolger C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei und Nachfolger Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG und Nachfolger Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., Deutschland, Altwasser\/Stary Zdr\u00f3j, um\/nach 1850, Teller, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Taube mit einem Lorbeerzweig, darunter TPM (f\u00fcr Tielsch Porzellan Manufaktur) blauer Stempel unter Glasur, nicht signiert, Literatur: Martin K\u00fcgler, Beste Qualit\u00e4t zu civilen Preisen, Schlesisches Porzellan seit 1820, Seite 32, Beschreibung der Fabrik, weitere Literatur: Gerhard Schmidt-Stein, Schlesisches Porzellan vor 1945, Seite 40 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 60, dort die identische Marke abgebildet, welche aber in der abgebildeten Zeichnung, doch sehr von der originalen Firmenmarke abweicht (dort g\u00fcltig f\u00fcr die Zeit um 1850, dort ein Hinweis, dass die meist undeutliche Firmenmarke oft als Adlermarke gedeutet wird aber kein Hinweis, dass in der Firmenmarke eine Taube mit Lorbeerzweig abgebildet ist), weitere Literatur: Robert E. R\u00f6ntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute, Seite 32, kurze, unvollst\u00e4ndige Beschreibung der Fabrik sowie Marke 43 identisch (dort f\u00fcr die Zeit 1845 &#8211; ca. 1850, dort der Hinweis, dass der Vogel in der Firmenmarke, eine Taube mit einem Lorbeerzweig ist und kein Adler, wie in sp\u00e4teren Firmenmarken), die Fabrik wurde 1845 von Carl Ernst Robert Tielsch (geb. 01.09.1815) in Altwasser gegr\u00fcndet, die Stadt Altwasser wurde sp\u00e4ter in die Stadt Waldenburg eingemeindet, Firmierung Porzellan-Manufactur C. Tielsch &#038; Co., Teilhaber war Gideon von Wallenberg, Mitinhaber des gleichnamigen Bankhauses in Breslau, techn. Leiter der Fabrik wurde Ernst Bauer (Anm. MEK: dessen 1851 geborener Sohn Carl Maria Bauer, war von 1897 bis 1903 Teilhaber der Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal &#038; Co. in Kronach und ab 1904, bis zu seinem Tod 1905 Mitinhaber der W\u00fcrttembergischen Porzellan-Manufaktur in Schorndorf, siehe jeweils dort, der 1853 geborene Sohn von Bauer, Ernst Maria Bauer, war Mitinhaber der Porzellanfabrik Herman Ohme in Niedersalzbrunn, und wurde einer der f\u00fchrenden keramischen Techniker in Deutschland, siehe dort), um 1850 kaufte Tielsch eine Kaolinlagerst\u00e4dte bei Mei\u00dfen, Firmierung C. Tielsch &#038; Co. Kaolinschl\u00e4mmerei, Mei\u00dfen, 1858 versuchte der Maurermeister Traugott Silber neben der Tiel\u2019schen Fabrik eine weitere Porzellanfabrik zu gr\u00fcnden, dieses Vorhaben scheiterte aber bereits in den Anf\u00e4ngen, durch Einspr\u00fcche der Stadt Altwasser, sicherlich von Tielsch beeinflusst, Tielsch \u00fcbernahm die bereits errichteten Fabrikgeb\u00e4ude (Anm. MEK: Silber gr\u00fcndete 1860 in K\u00f6nigszelt eine Porzellanfabrik, siehe dort), 1861 wurde Tielsch Kommerzienrat, am 02.11.1882 verstarb Carl Tielsch und sein Sohn Egmont Tielsch \u00fcbernahm die Fabrik unter gleicher Firmierung, ab 1895 war die Fabrik von einem l\u00e4ngeren Streik betroffen, in dieser Zeit stellten andere schlesische Porzellanmanufakturen der Tiel\u2019schen Fabrik Weissware zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung, dadurch erkl\u00e4rt sich, dass es Fabrikate mit Tiel\u2019scher Firmenmarke und gleichzeitiger Firmenmarke einer anderen schlesischen Fabrik gibt, laut einer Zeitungsanzeige von 1904 firmierte die Fabrik um diese Zeit als C. Tielsch &#038; Co. Porzellan-Manufaktur mit gross. Malerei, ab 1917 wurde die Fabrik AG, Firmierung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co. AG (Anm. MEK: wahrscheinlich wurde um diese Zeit die Bezeichnung als Manufaktur aufgegeben), die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG erwarb ein gro\u00dfes Aktienpaket und bildete mit der Tiel\u2019schen Fabrik eine Interessengemeinschaft, 1921 Verlegung der Direktion von Hutschenreuther und Tielsch nach Dresden, 1930 verstarb Egmont Tielsch, seine Stelle im Aufsichtsrat besetzte sein Sohn Herbert Tielsch, 1932 Fusion von Tielsch und Hutschenreuther (Anm. MEK: die Fabrik von Carl Magnus Hutschenreuther ging 1969 in der Porzellanfabrik AG des Sohnes Lorenz Hutschenreuther auf), Firmierung: Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther AG, Abteilung Porzellanfabrik C. Tielsch &#038; Co., 1945 wurde die Fabrik enteignet, Durchmesser 17 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=57180\" rel=\"attachment wp-att-57180\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-1-300x296.jpg\" alt=\"\" title=\"Tielsch Teller TPM 1\" width=\"300\" height=\"296\" class=\"alignnone size-medium wp-image-57180\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-1-300x296.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-1-150x148.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-1-303x300.jpg 303w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-1.jpg 486w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=57181\" rel=\"attachment wp-att-57181\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-2-298x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Tielsch Teller TPM 2\" width=\"298\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-57181\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-2-298x300.jpg 298w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-2-150x150.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-2.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=57182\" rel=\"attachment wp-att-57182\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-3-260x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Tielsch Teller TPM 3\" width=\"260\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-57182\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-3-260x300.jpg 260w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-3-130x150.jpg 130w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tielsch-Teller-TPM-3.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LIX\/1 Porzellan-Manufactur C. 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