{"id":32353,"date":"2014-08-01T22:20:38","date_gmt":"2014-08-01T20:20:38","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=32353"},"modified":"2015-02-21T20:48:58","modified_gmt":"2015-02-21T19:48:58","slug":"dxlv32","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=32353","title":{"rendered":"D\/XLV\/32"},"content":{"rendered":"<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/32<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1902, Butterdose, K\u00fcnstler Richard Riemerschmid (nach), Werks.-Nr. 1730, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber 1730, F sowie \u00be gepresst, Pf f\u00fcr Pfund (schwer lesbar) geritzt, im Deckel nicht gedeutete und schwer lesbare Buchstaben und Zahlen schwarz gemalt, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 93, Abbildung 198 a dort diese Butterdose abgebildet, dort falsch als Entwurf von Riemerschmid beschrieben, weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 124, Preise zu Tafel 94, dort beschrieben, dass die Butterdose Werks.-Nr. 1730 nach k\u00fcnstlerischer Vorlage entworfen worden ist, dort beschrieben, dass die Butterdose in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen produziert worden ist, dort beschrieben, dass die Butterdose mit einem Unterteller bestellt werden konnte sowie Seite 125, Abbildung 94 zur Preistafel, dort die Butterdose mit Werks.-Nr. 1730 abgebildet, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 60, Abbildung 39 b identische Butterdose und Abbildung 39 Senftopf mit diesem Dekor sowie beschrieben, dass nur der Senftopf und das Dekor dieses Senftopfes von Riemerschmid entworfenen worden sind, dort beschrieben, dass f\u00fcr alle anderen Teile der Werks.-Nr. 1730 das Dekor, sicherlich mit Zustimmung von Riemerschmid, adaptiert worden ist, Seite 208, Beschreibung der Fabrik sowie Seite 244, Preistafel 7, dort beschrieben, dass Butterdosen mit der Werks.-Nr. 1730 nicht von Riemerschmid, sondern nach Riemerschmid entworfen worden sind sowie Abbildung zu Preistafel 7, dort diese Butterdose unter Werks.-Nr. 1730 abgebildet, weitere Literatur: Irmela Franzke, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Bestandskatalog Jugendstil, Seite 340, Beschreibung zu Abbildung 511 dort beschrieben, dass nur der Senftopf von Riemerschmid entworfen worden ist und alle anderen Teile wie Butterdose, Eierbecher usw. Werksentw\u00fcrfe sind, Inv.Nr. 70\/87 a &#8211; d sowie Seite 341, Abbildung 511 dort die identische Butterdose abgebildet, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, Ausf\u00fchrung als Feinsteinzeug grau-blau glasiert, siehe auch MEK D\/XLV\/57, dort der von Riemerschmid entworfene Senftopf, H\u00f6he 9 cm, Breite 13 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34650\" rel=\"attachment wp-att-34650\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864-300x278.jpg\" alt=\"\" title=\"1864\" width=\"300\" height=\"278\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34650\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864-300x278.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864-150x139.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864-323x300.jpg 323w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1864.jpg 647w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34651\" rel=\"attachment wp-att-34651\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865-300x280.jpg\" alt=\"\" title=\"1865\" width=\"300\" height=\"280\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34651\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865-300x280.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865-150x140.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865-321x300.jpg 321w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1865.jpg 642w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34652\" rel=\"attachment wp-att-34652\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1866-166x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1866\" width=\"166\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34652\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1866-166x300.jpg 166w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1866-83x150.jpg 83w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1866.jpg 443w\" sizes=\"(max-width: 166px) 100vw, 166px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34653\" rel=\"attachment wp-att-34653\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1867-160x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1867\" width=\"160\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34653\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1867-160x300.jpg 160w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1867-80x150.jpg 80w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1867.jpg 427w\" sizes=\"(max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34654\" rel=\"attachment wp-att-34654\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868-300x184.jpg\" alt=\"\" title=\"1868\" width=\"300\" height=\"184\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34654\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868-300x184.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868-150x92.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868-487x300.jpg 487w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1868.jpg 681w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=34655\" rel=\"attachment wp-att-34655\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1869-145x300.jpg\" alt=\"\" title=\"1869\" width=\"145\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-34655\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1869-145x300.jpg 145w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/1869-72x150.jpg 72w\" sizes=\"(max-width: 145px) 100vw, 145px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/32 Steinzeug- &#038; 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