{"id":5454,"date":"2011-09-30T21:26:40","date_gmt":"2011-09-30T19:26:40","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=5454"},"modified":"2021-03-06T21:21:08","modified_gmt":"2021-03-06T20:21:08","slug":"fotos-und-beschreibung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=5454","title":{"rendered":"Fotos und Beschreibung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXIII\/1<\/strong><\/p>\n<p>Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem, Inhaber Franz Guilleaume und Vorg\u00e4nger Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume vormals Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Deutschland, Bonn, um 1900, Schale, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Turm, im Turm FAM (f\u00fcr Franz Anton Mehlem), BONN sowie dem Zusatz GERMANY gr\u00fcner Stempel unter Glasur, AB, 8 in einem Rhombus sowie Firmenmarke als runder Trockenstempel mit FAM, FRANZ ANT. MEHLEM und BONN A\/RHEIN gepresst, nicht signiert, Literatur: Margit Berwig, Michael Weisser und Adelhart Zippelius, Steingutfabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem in Bonn und Steingutfabrik Villeroy &#038; Boch Bonn, Katalog 3 zur Ausstellung Volkskunst im Wandel, Seite 141, Marken Nr. 11 (Trocken-Rund-Stempel) sowie Nr. 10 (Turmstempel) identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel II, Markenkasten 9, gepresste Marke identisch sowie gestempelte Marke \u00e4hnlich, Seite 209, Herstellerverzeichnis, unter 9., Bonn, Franz Anton Mehlem sowie Seite 220, Namensverzeichnis, Mehlem, Franz Anton, M 9, weitere Literatur: Dieter Z\u00fchlsdorff, Markenlexikon Band 1, Porzellan und Keramik Report 1885 &#8211; 1935, Seite 213, Werk-Teil Nr. 1., Gruppen Nr. des Werkteils 2., laufende Nr. in der Gruppe 2294, dort identische Marke (Trocken-Rund-Stempel, f\u00fcr die Zeit ab 1894, dort bezeichnet als Hauptmarke), Seite 339, Werk-Teil Nr. 1., Gruppen Nr. des Werkteils 14., laufende Nr. in der Gruppe 52, dort identische Marke (Turm-Stempel, f\u00fcr die Zeit ab 1896, dort erw\u00e4hnt, auch mit Zusatz GERMANY) sowie Seite 476, Werk-Teil Nr. 3., laufende Nr. des Werkteils 131, dort kurze Beschreibung der Fabrik, die Geschichte der Fabrik, geht ebenso wie die der Bonner Fabrik von Ludwig Wessel auf den K\u00f6lner Kurf\u00fcrsten Clemens August zur\u00fcck, welcher 1755 den geistlichen Konferenzrat Ferdinand von Stockhausen und dessen Schwager Johann Jacob Kaisin damit beauftragte, auf dem Gel\u00e4nde der Katzenburg, nahe seines Schlosses in Poppelsdorf das Arcunum der Porzellanherstellung aufzudecken, nachdem der Kurf\u00fcrst 2 Jahre lang vergeblich Geld investiert hatte, teilte er den beiden Unternehmern mit, dass sie von nun an den Betrieb auf eigene Kosten zu f\u00fchren h\u00e4tten, deshalb gab es seit 1757 immer wieder finanzielle Probleme und diverse Eigent\u00fcmerwechsel, \u00fcber die Firmierungen bis zu dieser Zeit konnte das MEK nichts recherchieren, 1805 \u00fcbernimmt der, seit 1780 in der Fabrik besch\u00e4ftigte Fayence- und Steingutmaler Johann Mathias Rosenkranz, zusammen mit seinem Schwiegervater Mauritz Wulf die Fabrik, die Fabrik entwickelte sich gut und wurde auch baulich erweitert, Firmierung nicht bekannt, ab dem Jahre 1821 kam die Fabrik in finanzielle Schwierigkeiten, die letztlich dadurch gel\u00f6st worden sind, dass der Bonner Kaufmann Ludwig Wessel und Johann Wilhelm Bruckmann aus Deutz, die neuen Eigent\u00fcmer werden und Rosenkranz die Fabrik zur\u00fcckpachtete, die Pacht endete dann mit dem Tode von Rosenkranz 1828, Wessel erh\u00e4lt aus dem Nachlass ein Terrain, welches sich neben der Fabrik befand und baut darauf eine Fayencerie, Wessel \u00fcberl\u00e4\u00dft die alte Rosenkranz Fabrik den Schwiegers\u00f6hnen von Rosenkranz, Firmierung nicht bekannt, diese bewirtschaften bis 1836 die Fabrik mehr schlecht als recht, ihr Hauptgl\u00e4ubiger ist der K\u00f6lner Advokat von Recklinghausen, an den die Fabrik 1836 abgetreten wird, Recklinghausen saniert die Fabrik zusammen mit seinen Schw\u00e4gern Paul Joseph und Everhard Joseph Mehlem (S\u00f6hne des Bonner Kaufmanns Anton Mehlem), allerdings war f\u00fcr eine weitere gute Entwicklung der Fabrik die Verkehrslage in Bonn, Poppelsdorf nicht so g\u00fcnstig und die angrenzende Steingutfabrik von Ludwig Wessel behinderte die weitere r\u00e4umliche Expansion, deshalb wurde entschieden, ein Grundst\u00fcck direkt am Rhein zu erwerben, um darauf eine Steingutfabrik zu errichten, die amtliche Ver\u00f6ffentlichung des Vorhabens erfolgte am 14. September 1838 im K\u00f6lner Wochenblatt Nr. 111, 1839 war die Fabrik fertiggestellt und der Umzug von Poppelsdorf wurde vollzogen, die Poppelsdorfer Fabrik wurde an die Wesselsche Fabrik verkauft, die Fabrik firmierte als Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Mehrheitseigner war sicher Franz Anton Mehlem, Miteigent\u00fcmer dessen o. g. S\u00f6hne und der Advokat von Recklinghausen, bis zum Jahre 1865 wird die Fabrik weiter ausgebaut und bis 1865 waren alle Inhaber verstorben, das gesamt Verm\u00f6gen f\u00e4llt an ein Erbengemeinschaft namens Braubach und Kaeser, zeitgleich trat die Fabrik Villeroy &#038; Boch in Verhandlungen zum Erwerb der Fabrik ein, deren Ergebnis das MEK nicht recherchieren konnte, 1874 wird der Kaufmann Franz Guilleaume als Leiter und Inhaber der Fabrik genannt, der die Fabrik weiter ausbaute und die wirtschaftliche Rentabilit\u00e4t erh\u00f6hte, Firmierung wohl ab 1874 Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume, ab 1899 ist folgende Firmierung nachgewiesen, Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Ant. Mehlem, Inh. Franz Guilleaume, Franz Guilleaume verstirbt am 03.Januar 1914, zuvor \u00fcbertrug er die Fabrik auf seinen Sohn Walter Guilleaume, am 01. Juni 1920 verkauft Walter Guilleaume die Fabrik an Villeroy &#038; Boch, V &#038; B behielt die Fabrik bis 1931, produzierte aber bereits ab 1925 keine Kunstkeramik mehr, sondern Sanit\u00e4rware, warum er verkaufte, ist nicht genau nachvollziehbar, wahrscheinlich sah er seine Zukunft in der Produktion technisch nutzbarer Ware, denn er gr\u00fcndete kurz darauf eine Schleifscheibenfabrik, Durchmesser 17 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1129.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1129-300x231.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1129\" width=\"300\" height=\"231\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5446\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1129-300x231.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1129-388x300.jpg 388w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1129.jpg 774w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1130.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1130-300x234.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1130\" width=\"300\" height=\"234\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5447\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1130-300x234.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1130-383x300.jpg 383w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1130.jpg 424w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1134.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1134-281x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1134\" width=\"281\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5448\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1134-281x300.jpg 281w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1134.jpg 510w\" sizes=\"(max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXIII\/2<\/strong><\/p>\n<p>Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem, Inhaber Franz Guilleaume und Vorg\u00e4nger Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume vormals Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Deutschland, Bonn, um 1900, gro\u00dfer Wandteller mit Kranichen, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke als runder Trockenstempel mit mittig FAM (f\u00fcr Franz Anton Mehlem, dar\u00fcber 8, darunter 5 (f\u00fcr die Zahlen konnte das MEK keine Bedeutung recherchieren) sowie kreisf\u00f6rmig geschrieben FRANZ ANT. MEHLEM und BONN A\/RHEIN gepresst, nicht signiert, Literatur: Margit Berwig, Michael Weisser und Adelhart Zippelius, Steingutfabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem in Bonn und Steingutfabrik Villeroy &#038; Boch Bonn, Katalog 3 zur Ausstellung Volkskunst im Wandel, Seite 141, Marke Nr. 11 (Trocken-Rund-Stempel) identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel II, Markenkasten 9, Marke identisch, Seite 209, Herstellerverzeichnis, unter 9., Bonn, Franz Anton Mehlem sowie Seite 220, Namensverzeichnis, Mehlem, Franz Anton, M 9, weitere Literatur: Dieter Z\u00fchlsdorff, Markenlexikon Band 1, Porzellan und Keramik Report 1885 &#8211; 1935, Seite 213, Werk-Teil Nr. 1., Gruppen Nr. des Werkteils 2., laufende Nr. in der Gruppe 2294, dort identische Marke (f\u00fcr die Zeit ab 1894, dort bezeichnet als Hauptmarke) sowie Seite 476, Werk-Teil Nr. 3., laufende Nr. des Werkteils 131, dort kurze Beschreibung der Fabrik, die Geschichte der Fabrik, geht ebenso wie die der Bonner Fabrik von Ludwig Wessel auf den K\u00f6lner Kurf\u00fcrsten Clemens August zur\u00fcck, welcher 1755 den geistlichen Konferenzrat Ferdinand von Stockhausen und dessen Schwager Johann Jacob Kaisin damit beauftragte, auf dem Gel\u00e4nde der Katzenburg, nahe seines Schlosses in Poppelsdorf das Arcunum der Porzellanherstellung aufzudecken, nachdem der Kurf\u00fcrst 2 Jahre lang vergeblich Geld investiert hatte, teilte er den beiden Unternehmern mit, dass sie von nun an den Betrieb auf eigene Kosten zu f\u00fchren h\u00e4tten, deshalb gab es seit 1757 immer wieder finanzielle Probleme und diverse Eigent\u00fcmerwechsel, \u00fcber die Firmierungen bis zu dieser Zeit konnte das MEK nichts recherchieren, 1805 \u00fcbernimmt der, seit 1780 in der Fabrik besch\u00e4ftigte Fayence- und Steingutmaler Johann Mathias Rosenkranz, zusammen mit seinem Schwiegervater Mauritz Wulf die Fabrik, die Fabrik entwickelte sich gut und wurde auch baulich erweitert, Firmierung nicht bekannt, ab dem Jahre 1821 kam die Fabrik in finanzielle Schwierigkeiten, die letztlich dadurch gel\u00f6st worden sind, dass der Bonner Kaufmann Ludwig Wessel und Johann Wilhelm Bruckmann aus Deutz, die neuen Eigent\u00fcmer werden und Rosenkranz die Fabrik zur\u00fcckpachtete, die Pacht endete dann mit dem Tode von Rosenkranz 1828, Wessel erh\u00e4lt aus dem Nachlass ein Terrain, welches sich neben der Fabrik befand und baut darauf eine Fayencerie, Wessel \u00fcberl\u00e4\u00dft die alte Rosenkranz Fabrik den Schwiegers\u00f6hnen von Rosenkranz, Firmierung nicht bekannt, diese bewirtschaften bis 1836 die Fabrik mehr schlecht als recht, ihr Hauptgl\u00e4ubiger ist der K\u00f6lner Advokat von Recklinghausen, an den die Fabrik 1836 abgetreten wird, Recklinghausen saniert die Fabrik zusammen mit seinen Schw\u00e4gern Paul Joseph und Everhard Joseph Mehlem (S\u00f6hne des Bonner Kaufmanns Anton Mehlem), allerdings war f\u00fcr eine weitere gute Entwicklung der Fabrik die Verkehrslage in Bonn, Poppelsdorf nicht so g\u00fcnstig und die angrenzende Steingutfabrik von Ludwig Wessel behinderte die weitere r\u00e4umliche Expansion, deshalb wurde entschieden, ein Grundst\u00fcck direkt am Rhein zu erwerben, um darauf eine Steingutfabrik zu errichten, die amtliche Ver\u00f6ffentlichung des Vorhabens erfolgte am 14. September 1838 im K\u00f6lner Wochenblatt Nr. 111, 1839 war die Fabrik fertiggestellt und der Umzug von Poppelsdorf wurde vollzogen, die Poppelsdorfer Fabrik wurde an die Wesselsche Fabrik verkauft, die Fabrik firmierte als Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Mehrheitseigner war sicher Franz Anton Mehlem, Miteigent\u00fcmer dessen o. g. S\u00f6hne und der Advokat von Recklinghausen, bis zum Jahre 1865 wird die Fabrik weiter ausgebaut und bis 1865 waren alle Inhaber verstorben, das gesamt Verm\u00f6gen f\u00e4llt an ein Erbengemeinschaft namens Braubach und Kaeser, zeitgleich trat die Fabrik Villeroy &#038; Boch in Verhandlungen zum Erwerb der Fabrik ein, deren Ergebnis das MEK nicht recherchieren konnte, 1874 wird der Kaufmann Franz Guilleaume als Leiter und Inhaber der Fabrik genannt, der die Fabrik weiter ausbaute und die wirtschaftliche Rentabilit\u00e4t erh\u00f6hte, Firmierung wohl ab 1874 Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume, ab 1899 ist folgende Firmierung nachgewiesen, Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Ant. Mehlem, Inh. Franz Guilleaume, Franz Guilleaume verstirbt am 03.Januar 1914, zuvor \u00fcbertrug er die Fabrik auf seinen Sohn Walter Guilleaume, am 01. Juni 1920 verkauft Walter Guilleaume die Fabrik an Villeroy &#038; Boch, V &#038; B behielt die Fabrik bis 1931, produzierte aber bereits ab 1925 keine Kunstkeramik mehr, sondern Sanit\u00e4rware, warum er verkaufte, ist nicht genau nachvollziehbar, wahrscheinlich sah er seine Zukunft in der Produktion technisch nutzbarer Ware, denn er gr\u00fcndete kurz darauf eine Schleifscheibenfabrik, Durchmesser 50,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=52478\" rel=\"attachment wp-att-52478\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-1-300x298.jpg\" alt=\"\" title=\"Mehlem Kranich Teller 1\" width=\"300\" height=\"298\" class=\"alignnone size-medium wp-image-52478\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-1-300x298.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-1-150x150.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-1-301x300.jpg 301w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-1.jpg 482w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=52479\" rel=\"attachment wp-att-52479\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-2-224x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Mehlem Kranich Teller 2\" width=\"224\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-52479\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-2-224x300.jpg 224w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-2-112x150.jpg 112w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-2.jpg 514w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=52480\" rel=\"attachment wp-att-52480\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-3-291x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Mehlem Kranich Teller 3\" width=\"291\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-52480\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-3-291x300.jpg 291w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-3-145x150.jpg 145w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-3.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 291px) 100vw, 291px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=52481\" rel=\"attachment wp-att-52481\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-4-284x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Mehlem Kranich Teller 4\" width=\"284\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-52481\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-4-284x300.jpg 284w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-4-142x150.jpg 142w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Kranich-Teller-4.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXIII\/3<\/strong><\/p>\n<p>Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem, Inhaber Franz Guilleaume und Vorg\u00e4nger Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume vormals Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Deutschland, Bonn, 1890 &#8211; 1895, Dessertteller, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Wappen, Krone, 1755, FAM (f\u00fcr Franz Anton Mehlem) sowie den Zus\u00e4tzen Royal und Bonn Germany roter Stempel unter Glasur (spezielle Marke f\u00fcr k\u00fcnstlerische Produkte), nicht aufl\u00f6sbare Buchstaben, 20 sowie Firmenmarke als runder Trockenstempel mit FAM, 9, 4, FRANZ ANT. MEHLEM und BONN A\/RHEIN gepresst, 2110, nicht aufl\u00f6sbarer Buchstabe, 3109, sowie 175 violett auf Glasur gemalt, brauner Stempel unter Glasur: um ein Dreieck GESETZLICH GESCH\u00dcTZT PATENDED, in dem Dreieck RdNo 185787, nicht signiert, Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American &#038; European Wares, Seite 92, Erkl\u00e4rung des englischen Datierungs- und Patentierungssystems, weitere Literatur: Margit Berwig, Michael Weisser und Adelhart Zippelius, Steingutfabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem in Bonn und Steingutfabrik Villeroy &#038; Boch Bonn, Katalog 3 zur Ausstellung Volkskunst im Wandel, Seite 141, Marken Nr. 3 (roter Sonderstempel), Nr. 11 (Trocken-Rund-Stempel) sowie Dreieckssonderstempel identisch, Seite 140, Erkl\u00e4rung des Dreieck Sonderstempels lediglich als besondere Form des Musterschutzes, das ist nur die halbe Erkl\u00e4rung, nicht erkannt wurde, dass dieser Teller f\u00fcr den Export nach England im englischen Patentierungssystem registriert worden ist, RdNo 142300 &#8211; 248200 bedeutet alle Patent Nummern die darin beinhaltet sind, wurden im Zeitraum von 1890 . 1895 in England zum Musterschutz angemeldet, somit ist die RdNo 185787 in die Zeit von 1890 \u2013 1895 zu datieren, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel II, Markenkasten 9, gepresste Marke und rot gestempelte Marke identisch, Seite 209, Herstellerverzeichnis, unter 9., Bonn, Franz Anton Mehlem sowie Seite 220, Namensverzeichnis, Mehlem, Franz Anton, M 9, weitere Literatur: Dieter Z\u00fchlsdorff, Markenlexikon Band 1, Porzellan und Keramik Report 1885 &#8211; 1935, Seite 213, Werk-Teil Nr. 1., Gruppen Nr. des Werkteils 2., laufende Nr. in der Gruppe 2294, dort identische Marke (Trocken-Rund-Stempel, f\u00fcr die Zeit ab 1894, dort bezeichnet als Hauptmarke), Seite 275, Werk-Teil Nr. 1., Gruppen Nr. des Werkteils 4., laufende Nr. in der Gruppe 740, dort identische Marke (roter Sonderstempel, f\u00fcr die Zeit ab 1890, dort erw\u00e4hnt, auch mit Zusatz GERMANY) sowie Seite 476, Werk-Teil Nr. 3., laufende Nr. des Werkteils 131, dort kurze Beschreibung der Fabrik, die Geschichte der Fabrik, geht ebenso wie die der Bonner Fabrik von Ludwig Wessel auf den K\u00f6lner Kurf\u00fcrsten Clemens August zur\u00fcck, welcher 1755 den geistlichen Konferenzrat Ferdinand von Stockhausen und dessen Schwager Johann Jacob Kaisin damit beauftragte, auf dem Gel\u00e4nde der Katzenburg, nahe seines Schlosses in Poppelsdorf das Arcunum der Porzellanherstellung aufzudecken, nachdem der Kurf\u00fcrst 2 Jahre lang vergeblich Geld investiert hatte, teilte er den beiden Unternehmern mit, dass sie von nun an den Betrieb auf eigene Kosten zu f\u00fchren h\u00e4tten, deshalb gab es seit 1757 immer wieder finanzielle Probleme und diverse Eigent\u00fcmerwechsel, \u00fcber die Firmierungen bis zu dieser Zeit konnte das MEK nichts recherchieren, 1805 \u00fcbernimmt der, seit 1780 in der Fabrik besch\u00e4ftigte Fayence- und Steingutmaler Johann Mathias Rosenkranz, zusammen mit seinem Schwiegervater Mauritz Wulf die Fabrik, die Fabrik entwickelte sich gut und wurde auch baulich erweitert, Firmierung nicht bekannt, ab dem Jahre 1821 kam die Fabrik in finanzielle Schwierigkeiten, die letztlich dadurch gel\u00f6st worden sind, dass der Bonner Kaufmann Ludwig Wessel und Johann Wilhelm Bruckmann aus Deutz, die neuen Eigent\u00fcmer werden und Rosenkranz die Fabrik zur\u00fcckpachtete, die Pacht endete dann mit dem Tode von Rosenkranz 1828, Wessel erh\u00e4lt aus dem Nachlass ein Terrain, welches sich neben der Fabrik befand und baut darauf eine Fayencerie, Wessel \u00fcberl\u00e4\u00dft die alte Rosenkranz Fabrik den Schwiegers\u00f6hnen von Rosenkranz, Firmierung nicht bekannt, diese bewirtschaften bis 1836 die Fabrik mehr schlecht als recht, ihr Hauptgl\u00e4ubiger ist der K\u00f6lner Advokat von Recklinghausen, an den die Fabrik 1836 abgetreten wird, Recklinghausen saniert die Fabrik zusammen mit seinen Schw\u00e4gern Paul Joseph und Everhard Joseph Mehlem (S\u00f6hne des Bonner Kaufmanns Anton Mehlem), allerdings war f\u00fcr eine weitere gute Entwicklung der Fabrik die Verkehrslage in Bonn, Poppelsdorf nicht so g\u00fcnstig und die angrenzende Steingutfabrik von Ludwig Wessel behinderte die weitere r\u00e4umliche Expansion, deshalb wurde entschieden, ein Grundst\u00fcck direkt am Rhein zu erwerben, um darauf eine Steingutfabrik zu errichten, die amtliche Ver\u00f6ffentlichung des Vorhabens erfolgte am 14. September 1838 im K\u00f6lner Wochenblatt Nr. 111, 1839 war die Fabrik fertiggestellt und der Umzug von Poppelsdorf wurde vollzogen, die Poppelsdorfer Fabrik wurde an die Wesselsche Fabrik verkauft, die Fabrik firmierte als Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Mehrheitseigner war sicher Franz Anton Mehlem, Miteigent\u00fcmer dessen o. g. S\u00f6hne und der Advokat von Recklinghausen, bis zum Jahre 1865 wird die Fabrik weiter ausgebaut und bis 1865 waren alle Inhaber verstorben, das gesamt Verm\u00f6gen f\u00e4llt an ein Erbengemeinschaft namens Braubach und Kaeser, zeitgleich trat die Fabrik Villeroy &#038; Boch in Verhandlungen zum Erwerb der Fabrik ein, deren Ergebnis das MEK nicht recherchieren konnte, 1874 wird der Kaufmann Franz Guilleaume als Leiter und Inhaber der Fabrik genannt, der die Fabrik weiter ausbaute und die wirtschaftliche Rentabilit\u00e4t erh\u00f6hte, Firmierung wohl ab 1874 Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume, ab 1899 ist folgende Firmierung nachgewiesen, Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Ant. Mehlem, Inh. Franz Guilleaume, Franz Guilleaume verstirbt am 03.Januar 1914, zuvor \u00fcbertrug er die Fabrik auf seinen Sohn Walter Guilleaume, am 01. Juni 1920 verkauft Walter Guilleaume die Fabrik an Villeroy &#038; Boch, V &#038; B behielt die Fabrik bis 1931, produzierte aber bereits ab 1925 keine Kunstkeramik mehr, sondern Sanit\u00e4rware, warum er verkaufte, ist nicht genau nachvollziehbar, wahrscheinlich sah er seine Zukunft in der Produktion technisch nutzbarer Ware, denn er gr\u00fcndete kurz darauf eine Schleifscheibenfabrik, Durchmesser 18,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-37001.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-37001-300x298.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 3700\" width=\"300\" height=\"298\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19709\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-37001-300x298.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-37001-150x150.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-37001-301x300.jpg 301w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-37001.jpg 708w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3701.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3701-300x181.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 3701\" width=\"300\" height=\"181\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19710\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3701-300x181.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3701-497x300.jpg 497w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3701.jpg 724w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3702.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3702-213x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 3702\" width=\"213\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19711\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3702-213x300.jpg 213w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3702.jpg 430w\" sizes=\"(max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3703.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3703-286x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 3703\" width=\"286\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19712\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3703-286x300.jpg 286w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-3703.jpg 482w\" sizes=\"(max-width: 286px) 100vw, 286px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXIII\/4<\/strong><\/p>\n<p>Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem, Inhaber Franz Guilleaume und Vorg\u00e4nger Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume vormals Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Deutschland, Bonn, um 1900, gro\u00dfer Wandteller mit maritimen Motiv, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke als runder Trockenstempel mit mittig FAM (f\u00fcr Franz Anton Mehlem, dar\u00fcber 1, darunter 5 (f\u00fcr die Zahlen konnte das MEK keine Bedeutung recherchieren) sowie kreisf\u00f6rmig geschrieben FRANZ ANT. MEHLEM und BONN A\/RHEIN sowie darunter AP, 32 und eine Raute mit der Zahl 3 alles gepresst, nicht signiert, Literatur: Margit Berwig, Michael Weisser und Adelhart Zippelius, Steingutfabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem in Bonn und Steingutfabrik Villeroy &#038; Boch Bonn, Katalog 3 zur Ausstellung Volkskunst im Wandel, Seite 141, Marke Nr. 11 (Trocken-Rund-Stempel) identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel II, Markenkasten 9, Marke identisch, Seite 209, Herstellerverzeichnis, unter 9., Bonn, Franz Anton Mehlem sowie Seite 220, Namensverzeichnis, Mehlem, Franz Anton, M 9, weitere Literatur: Dieter Z\u00fchlsdorff, Markenlexikon Band 1, Porzellan und Keramik Report 1885 &#8211; 1935, Seite 213, Werk-Teil Nr. 1., Gruppen Nr. des Werkteils 2., laufende Nr. in der Gruppe 2294, dort identische Marke (f\u00fcr die Zeit ab 1894, dort bezeichnet als Hauptmarke) sowie Seite 476, Werk-Teil Nr. 3., laufende Nr. des Werkteils 131, dort kurze Beschreibung der Fabrik, die Geschichte der Fabrik, geht ebenso wie die der Bonner Fabrik von Ludwig Wessel auf den K\u00f6lner Kurf\u00fcrsten Clemens August zur\u00fcck, welcher 1755 den geistlichen Konferenzrat Ferdinand von Stockhausen und dessen Schwager Johann Jacob Kaisin damit beauftragte, auf dem Gel\u00e4nde der Katzenburg, nahe seines Schlosses in Poppelsdorf das Arcunum der Porzellanherstellung aufzudecken, nachdem der Kurf\u00fcrst 2 Jahre lang vergeblich Geld investiert hatte, teilte er den beiden Unternehmern mit, dass sie von nun an den Betrieb auf eigene Kosten zu f\u00fchren h\u00e4tten, deshalb gab es seit 1757 immer wieder finanzielle Probleme und diverse Eigent\u00fcmerwechsel, \u00fcber die Firmierungen bis zu dieser Zeit konnte das MEK nichts recherchieren, 1805 \u00fcbernimmt der, seit 1780 in der Fabrik besch\u00e4ftigte Fayence- und Steingutmaler Johann Mathias Rosenkranz, zusammen mit seinem Schwiegervater Mauritz Wulf die Fabrik, die Fabrik entwickelte sich gut und wurde auch baulich erweitert, Firmierung nicht bekannt, ab dem Jahre 1821 kam die Fabrik in finanzielle Schwierigkeiten, die letztlich dadurch gel\u00f6st worden sind, dass der Bonner Kaufmann Ludwig Wessel und Johann Wilhelm Bruckmann aus Deutz, die neuen Eigent\u00fcmer werden und Rosenkranz die Fabrik zur\u00fcckpachtete, die Pacht endete dann mit dem Tode von Rosenkranz 1828, Wessel erh\u00e4lt aus dem Nachlass ein Terrain, welches sich neben der Fabrik befand und baut darauf eine Fayencerie, Wessel \u00fcberl\u00e4\u00dft die alte Rosenkranz Fabrik den Schwiegers\u00f6hnen von Rosenkranz, Firmierung nicht bekannt, diese bewirtschaften bis 1836 die Fabrik mehr schlecht als recht, ihr Hauptgl\u00e4ubiger ist der K\u00f6lner Advokat von Recklinghausen, an den die Fabrik 1836 abgetreten wird, Recklinghausen saniert die Fabrik zusammen mit seinen Schw\u00e4gern Paul Joseph und Everhard Joseph Mehlem (S\u00f6hne des Bonner Kaufmanns Anton Mehlem), allerdings war f\u00fcr eine weitere gute Entwicklung der Fabrik die Verkehrslage in Bonn, Poppelsdorf nicht so g\u00fcnstig und die angrenzende Steingutfabrik von Ludwig Wessel behinderte die weitere r\u00e4umliche Expansion, deshalb wurde entschieden, ein Grundst\u00fcck direkt am Rhein zu erwerben, um darauf eine Steingutfabrik zu errichten, die amtliche Ver\u00f6ffentlichung des Vorhabens erfolgte am 14. September 1838 im K\u00f6lner Wochenblatt Nr. 111, 1839 war die Fabrik fertiggestellt und der Umzug von Poppelsdorf wurde vollzogen, die Poppelsdorfer Fabrik wurde an die Wesselsche Fabrik verkauft, die Fabrik firmierte als Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Mehrheitseigner war sicher Franz Anton Mehlem, Miteigent\u00fcmer dessen o. g. S\u00f6hne und der Advokat von Recklinghausen, bis zum Jahre 1865 wird die Fabrik weiter ausgebaut und bis 1865 waren alle Inhaber verstorben, das gesamt Verm\u00f6gen f\u00e4llt an ein Erbengemeinschaft namens Braubach und Kaeser, zeitgleich trat die Fabrik Villeroy &#038; Boch in Verhandlungen zum Erwerb der Fabrik ein, deren Ergebnis das MEK nicht recherchieren konnte, 1874 wird der Kaufmann Franz Guilleaume als Leiter und Inhaber der Fabrik genannt, der die Fabrik weiter ausbaute und die wirtschaftliche Rentabilit\u00e4t erh\u00f6hte, Firmierung wohl ab 1874 Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume, ab 1899 ist folgende Firmierung nachgewiesen, Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Ant. Mehlem, Inh. Franz Guilleaume, Franz Guilleaume verstirbt am 03.Januar 1914, zuvor \u00fcbertrug er die Fabrik auf seinen Sohn Walter Guilleaume, am 01. Juni 1920 verkauft Walter Guilleaume die Fabrik an Villeroy &#038; Boch, V &#038; B behielt die Fabrik bis 1931, produzierte aber bereits ab 1925 keine Kunstkeramik mehr, sondern Sanit\u00e4rware, warum er verkaufte, ist nicht genau nachvollziehbar, wahrscheinlich sah er seine Zukunft in der Produktion technisch nutzbarer Ware, denn er gr\u00fcndete kurz darauf eine Schleifscheibenfabrik, Durchmesser 32,3 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=52502\" rel=\"attachment wp-att-52502\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-1-300x293.jpg\" alt=\"\" title=\"Mehlem Teller gro\u00df dunkelblau 1\" width=\"300\" height=\"293\" class=\"alignnone size-medium wp-image-52502\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-1-300x293.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-1-150x146.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-1-306x300.jpg 306w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-1.jpg 490w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=52503\" rel=\"attachment wp-att-52503\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-2-300x297.jpg\" alt=\"\" title=\"Mehlem Teller gro\u00df dunkelblau 2\" width=\"300\" height=\"297\" class=\"alignnone size-medium wp-image-52503\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-2-300x297.jpg 300w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-2-150x148.jpg 150w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-2-302x300.jpg 302w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-2.jpg 484w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=52504\" rel=\"attachment wp-att-52504\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-3-235x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Mehlem Teller gro\u00df dunkelblau 3\" width=\"235\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-52504\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-3-235x300.jpg 235w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-3-117x150.jpg 117w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Teller-gro\u00df-dunkelblau-3.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXIII\/5<\/strong><\/p>\n<p>Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem, Inhaber Franz Guilleaume und Vorg\u00e4nger Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume vormals Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Deutschland, Bonn, um 1900, Schale, K\u00fcnstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Turm, im Turm FAM (f\u00fcr Franz Anton Mehlem), BONN sowie dem Zusatz FRANZ ANT. MEHLEM gr\u00fcner Stempel unter Glasur, CW sowie 2 gepresst sowie Firmenmarke als runder Trockenstempel mit FAM, FRANZ ANT. MEHLEM und BONN A\/RHEIN gepresst, nicht signiert, Literatur: Margit Berwig, Michael Weisser und Adelhart Zippelius, Steingutfabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Anton Mehlem in Bonn und Steingutfabrik Villeroy &#038; Boch Bonn, Katalog 3 zur Ausstellung Volkskunst im Wandel, Seite 141, Marken Nr. 11 (Trocken-Rund-Stempel) sowie Nr. 7 (Turmstempel) identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel II, Markenkasten 9, gepresste Marke identisch sowie gestempelte Marke \u00e4hnlich, Seite 209, Herstellerverzeichnis, unter 9., Bonn, Franz Anton Mehlem sowie Seite 220, Namensverzeichnis, Mehlem, Franz Anton, M 9, weitere Literatur: Dieter Z\u00fchlsdorff, Markenlexikon Band 1, Porzellan und Keramik Report 1885 &#8211; 1935, Seite 213, Werk-Teil Nr. 1., Gruppen Nr. des Werkteils 2., laufende Nr. in der Gruppe 2294, dort identische Marke (Trocken-Rund-Stempel, f\u00fcr die Zeit ab 1894, dort bezeichnet als Hauptmarke), Seite 339, Werk-Teil Nr. 1., Gruppen Nr. des Werkteils 14., laufende Nr. in der Gruppe 53, dort identische Marke (Turm-Stempel, f\u00fcr die Zeit um 1900 sowie Seite 476, Werk-Teil Nr. 3., laufende Nr. des Werkteils 131, dort kurze Beschreibung der Fabrik, die Geschichte der Fabrik, geht ebenso wie die der Bonner Fabrik von Ludwig Wessel auf den K\u00f6lner Kurf\u00fcrsten Clemens August zur\u00fcck, welcher 1755 den geistlichen Konferenzrat Ferdinand von Stockhausen und dessen Schwager Johann Jacob Kaisin damit beauftragte, auf dem Gel\u00e4nde der Katzenburg, nahe seines Schlosses in Poppelsdorf das Arcunum der Porzellanherstellung aufzudecken, nachdem der Kurf\u00fcrst 2 Jahre lang vergeblich Geld investiert hatte, teilte er den beiden Unternehmern mit, dass sie von nun an den Betrieb auf eigene Kosten zu f\u00fchren h\u00e4tten, deshalb gab es seit 1757 immer wieder finanzielle Probleme und diverse Eigent\u00fcmerwechsel, \u00fcber die Firmierungen bis zu dieser Zeit konnte das MEK nichts recherchieren, 1805 \u00fcbernimmt der, seit 1780 in der Fabrik besch\u00e4ftigte Fayence- und Steingutmaler Johann Mathias Rosenkranz, zusammen mit seinem Schwiegervater Mauritz Wulf die Fabrik, die Fabrik entwickelte sich gut und wurde auch baulich erweitert, Firmierung nicht bekannt, ab dem Jahre 1821 kam die Fabrik in finanzielle Schwierigkeiten, die letztlich dadurch gel\u00f6st worden sind, dass der Bonner Kaufmann Ludwig Wessel und Johann Wilhelm Bruckmann aus Deutz, die neuen Eigent\u00fcmer werden und Rosenkranz die Fabrik zur\u00fcckpachtete, die Pacht endete dann mit dem Tode von Rosenkranz 1828, Wessel erh\u00e4lt aus dem Nachlass ein Terrain, welches sich neben der Fabrik befand und baut darauf eine Fayencerie, Wessel \u00fcberl\u00e4\u00dft die alte Rosenkranz Fabrik den Schwiegers\u00f6hnen von Rosenkranz, Firmierung nicht bekannt, diese bewirtschaften bis 1836 die Fabrik mehr schlecht als recht, ihr Hauptgl\u00e4ubiger ist der K\u00f6lner Advokat von Recklinghausen, an den die Fabrik 1836 abgetreten wird, Recklinghausen saniert die Fabrik zusammen mit seinen Schw\u00e4gern Paul Joseph und Everhard Joseph Mehlem (S\u00f6hne des Bonner Kaufmanns Anton Mehlem), allerdings war f\u00fcr eine weitere gute Entwicklung der Fabrik die Verkehrslage in Bonn, Poppelsdorf nicht so g\u00fcnstig und die angrenzende Steingutfabrik von Ludwig Wessel behinderte die weitere r\u00e4umliche Expansion, deshalb wurde entschieden, ein Grundst\u00fcck direkt am Rhein zu erwerben, um darauf eine Steingutfabrik zu errichten, die amtliche Ver\u00f6ffentlichung des Vorhabens erfolgte am 14. September 1838 im K\u00f6lner Wochenblatt Nr. 111, 1839 war die Fabrik fertiggestellt und der Umzug von Poppelsdorf wurde vollzogen, die Poppelsdorfer Fabrik wurde an die Wesselsche Fabrik verkauft, die Fabrik firmierte als Porzellan-Fayence-Fabrik von Franz Ant. Mehlem, Mehrheitseigner war sicher Franz Anton Mehlem, Miteigent\u00fcmer dessen o. g. S\u00f6hne und der Advokat von Recklinghausen, bis zum Jahre 1865 wird die Fabrik weiter ausgebaut und bis 1865 waren alle Inhaber verstorben, das gesamt Verm\u00f6gen f\u00e4llt an ein Erbengemeinschaft namens Braubach und Kaeser, zeitgleich trat die Fabrik Villeroy &#038; Boch in Verhandlungen zum Erwerb der Fabrik ein, deren Ergebnis das MEK nicht recherchieren konnte, 1874 wird der Kaufmann Franz Guilleaume als Leiter und Inhaber der Fabrik genannt, der die Fabrik weiter ausbaute und die wirtschaftliche Rentabilit\u00e4t erh\u00f6hte, Firmierung wohl ab 1874 Porzellan-Fayence-Fabrik, Malerei u. Vergoldung Franz Ant. Mehlem in Bonn a. Rhein, Inh. Franz Guilleaume, ab 1899 ist folgende Firmierung nachgewiesen, Steingut-Fabrik und Kunstt\u00f6pferei Franz Ant. Mehlem, Inh. Franz Guilleaume, Franz Guilleaume verstirbt am 03.Januar 1914, zuvor \u00fcbertrug er die Fabrik auf seinen Sohn Walter Guilleaume, am 01. Juni 1920 verkauft Walter Guilleaume die Fabrik an Villeroy &#038; Boch, V &#038; B behielt die Fabrik bis 1931, produzierte aber bereits ab 1925 keine Kunstkeramik mehr, sondern Sanit\u00e4rware, warum er verkaufte, ist nicht genau nachvollziehbar, wahrscheinlich sah er seine Zukunft in der Produktion technisch nutzbarer Ware, denn er gr\u00fcndete kurz darauf eine Schleifscheibenfabrik, H\u00f6he 2 cm, Breite 18,2 cm, Tiefe 11,4 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=53932\" rel=\"attachment wp-att-53932\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Schale-mit-Rosen-1-195x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Mehlem Schale mit Rosen 1\" width=\"195\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-53932\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Schale-mit-Rosen-1-195x300.jpg 195w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Mehlem-Schale-mit-Rosen-1-97x150.jpg 97w, 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