{"id":5661,"date":"2011-10-03T17:46:34","date_gmt":"2011-10-03T15:46:34","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=5661"},"modified":"2015-08-02T18:25:06","modified_gmt":"2015-08-02T16:25:06","slug":"fotos-und-beschreibung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=5661","title":{"rendered":"Fotos und Beschreibung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Abteilung Deutschland\/B\u00f6hmen, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXII\/1<\/strong><\/p>\n<p>W\u00fcrttembergische Metallwaren Fabrik AG, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, Deutschland, Geislingen, um 1940, Vase mit Ochsenblutglasur, K\u00fcnstler Gerda Conitz (attr. ), Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt WMF sowie Turmmarke (Ikoraserie) mit gegossen, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik 1900 bis 1950, Seite 328, Marke Nr. 208 identisch, 1853 gr\u00fcndeten der M\u00fcller Daniel Straub zusammen mit den beiden Br\u00fcdern Louis und Friedrich Schweizer, beides gelernte Metalldreher in Geislingen eine Metallwarenfabrik, eine sogenannte Plaquefabrik, Firmierung Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, 1862 bis 1865 arbeitete Gottlieb Daimler als Konstrukteur f\u00fcr die Fabrik, 1866 schied Friedrich Schweizer und wahrscheinlich auch dessen Bruder Louis Schweizer aus der Fabrik aus, bekannt ist, dass zumindest Friedrich eine sehr hohe Abfindung erhielt, daf\u00fcr trat der Sohn von Daniel Straub, Heinrich Straub in die Fabrik ein, die Firmierung \u00e4nderte sich in Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, 1880 fusionierte die Fabrik mit der Esslinger Metallwarenfabrik Ritter &#038; Co. und wurde AG, Firmierung W\u00fcrttembergische Metallwarenfabrik AG (WMF), am 09.09.1887 ging die WMF an die Stuttgarter B\u00f6rse, zuerst war die W\u00fcrttembergische Vereinsbank Mehrheitsaktion\u00e4r, gab die Mehrheitsanteile aber an den Stuttgarter Fabrikanten Gustav Siegle ab, dieser und seine Nachkommen blieben bis zum Jahre 1980 Mehrheitsaktion\u00e4r, 1912, in Zeiten stark steigender Fleischpreise, gab die WMF gekauften Fisch zum Selbstkostenpreis an die eigenen Mitarbeiter ab, daf\u00fcr wurde eigens ein Geb\u00e4ude errichtet, die sogenannte Fischhalle, in der noch heute der Werksverkauf stattfindet, von 1936 bis 1945 hatte die WMF auch eine eigene keramische Abteilung, diese wurde von Gerda Conitz, die vorher bei der Staatlichen Majolikamanufaktur Karlsruhe gearbeitet hatte geleitet, Conitz entwarf verschiedene Glasuren, von der die Ochsenblutglasur die bekannteste ist, ab ca. 1950 bis in die 1960\u2018 Jahre entwarf Wilhelm Wagenfeld f\u00fcr die WMF und in vergangenen Zeiten entwarfen verschiedene ber\u00fchmte K\u00fcnstler f\u00fcr die WMF, die Fabrik existiert noch heute, K\u00fcnstlerzuschreibung: Gerda Conitz war von 1936 bis zur Schlie\u00dfung 1945 Leiterin der keramischen Abteilung der WMF und entwickelte diese Glasuren f\u00fcr WMF, H\u00f6he 30 cm, Breite 13 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1083.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1083-131x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1083\" width=\"131\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5340\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1083-131x300.jpg 131w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1083.jpg 435w\" sizes=\"(max-width: 131px) 100vw, 131px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1084.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1084-191x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1084\" width=\"191\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5341\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1084-191x300.jpg 191w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1084.jpg 322w\" sizes=\"(max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland\/B\u00f6hmen, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXII\/2<\/strong><\/p>\n<p>W\u00fcrttembergische Metallwaren Fabrik AG, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, Deutschland, Geislingen, um 1940, Vase mit Ochsenblutglasur, K\u00fcnstler Gerda Conitz (attr. ), Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt WMF (nicht lesbar) sowie Turmmarke (Ikoraserie) mit gegossen, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik 1900 bis 1950, Seite 328, Marke Nr. 208 identisch, 1853 gr\u00fcndeten der M\u00fcller Daniel Straub zusammen mit den beiden Br\u00fcdern Louis und Friedrich Schweizer, beides gelernte Metalldreher in Geislingen eine Metallwarenfabrik, eine sogenannte Plaquefabrik, Firmierung Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, 1862 bis 1865 arbeitete Gottlieb Daimler als Konstrukteur f\u00fcr die Fabrik, 1866 schied Friedrich Schweizer und wahrscheinlich auch dessen Bruder Louis Schweizer aus der Fabrik aus, bekannt ist, dass zumindest Friedrich eine sehr hohe Abfindung erhielt, daf\u00fcr trat der Sohn von Daniel Straub, Heinrich Straub in die Fabrik ein, die Firmierung \u00e4nderte sich in Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, 1880 fusionierte die Fabrik mit der Esslinger Metallwarenfabrik Ritter &#038; Co. und wurde AG, Firmierung W\u00fcrttembergische Metallwarenfabrik AG (WMF), am 09.09.1887 ging die WMF an die Stuttgarter B\u00f6rse, zuerst war die W\u00fcrttembergische Vereinsbank Mehrheitsaktion\u00e4r, gab die Mehrheitsanteile aber an den Stuttgarter Fabrikanten Gustav Siegle ab, dieser und seine Nachkommen blieben bis zum Jahre 1980 Mehrheitsaktion\u00e4r, 1912, in Zeiten stark steigender Fleischpreise, gab die WMF gekauften Fisch zum Selbstkostenpreis an die eigenen Mitarbeiter ab, daf\u00fcr wurde eigens ein Geb\u00e4ude errichtet, die sogenannte Fischhalle, in der noch heute der Werksverkauf stattfindet, von 1936 bis 1945 hatte die WMF auch eine eigene keramische Abteilung, diese wurde von Gerda Conitz, die vorher bei der Staatlichen Majolikamanufaktur Karlsruhe gearbeitet hatte geleitet, Conitz entwarf verschiedene Glasuren, von der die Ochsenblutglasur die bekannteste ist, ab ca. 1950 bis in die 1960\u2018 Jahre entwarf Wilhelm Wagenfeld f\u00fcr die WMF und in vergangenen Zeiten entwarfen verschiedene ber\u00fchmte K\u00fcnstler f\u00fcr die WMF, die Fabrik existiert noch heute, K\u00fcnstlerzuschreibung: Gerda Conitz war von 1936 bis zur Schlie\u00dfung 1945 Leiterin der keramischen Abteilung der WMF und entwickelte diese Glasuren f\u00fcr WMF,  H\u00f6he 12,2 cm, Breite 8 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2447.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2447-211x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2447\" width=\"211\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10665\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2447-211x300.jpg 211w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2447.jpg 605w\" sizes=\"(max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-24481.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-24481-226x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2448\" width=\"226\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10667\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-24481-226x300.jpg 226w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-24481.jpg 336w\" sizes=\"(max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland\/B\u00f6hmen, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXII\/3<\/strong><\/p>\n<p>W\u00fcrttembergische Metallwaren Fabrik AG, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, Deutschland, Geislingen, um 1940, Vase mit Ochsenblutglasur, K\u00fcnstler Gerda Conitz (attr. ), Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt WMF (schwer lesbar) sowie Turmmarke (Ikoraserie) mit gegossen, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik 1900 bis 1950, Seite 328, Marke Nr. 208 identisch, 1853 gr\u00fcndeten der M\u00fcller Daniel Straub zusammen mit den beiden Br\u00fcdern Louis und Friedrich Schweizer, beides gelernte Metalldreher in Geislingen eine Metallwarenfabrik, eine sogenannte Plaquefabrik, Firmierung Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, 1862 bis 1865 arbeitete Gottlieb Daimler als Konstrukteur f\u00fcr die Fabrik, 1866 schied Friedrich Schweizer und wahrscheinlich auch dessen Bruder Louis Schweizer aus der Fabrik aus, bekannt ist, dass zumindest Friedrich eine sehr hohe Abfindung erhielt, daf\u00fcr trat der Sohn von Daniel Straub, Heinrich Straub in die Fabrik ein, die Firmierung \u00e4nderte sich in Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, 1880 fusionierte die Fabrik mit der Esslinger Metallwarenfabrik Ritter &#038; Co. und wurde AG, Firmierung W\u00fcrttembergische Metallwarenfabrik AG (WMF), am 09.09.1887 ging die WMF an die Stuttgarter B\u00f6rse, zuerst war die W\u00fcrttembergische Vereinsbank Mehrheitsaktion\u00e4r, gab die Mehrheitsanteile aber an den Stuttgarter Fabrikanten Gustav Siegle ab, dieser und seine Nachkommen blieben bis zum Jahre 1980 Mehrheitsaktion\u00e4r, 1912, in Zeiten stark steigender Fleischpreise, gab die WMF gekauften Fisch zum Selbstkostenpreis an die eigenen Mitarbeiter ab, daf\u00fcr wurde eigens ein Geb\u00e4ude errichtet, die sogenannte Fischhalle, in der noch heute der Werksverkauf stattfindet, von 1936 bis 1945 hatte die WMF auch eine eigene keramische Abteilung, diese wurde von Gerda Conitz, die vorher bei der Staatlichen Majolikamanufaktur Karlsruhe gearbeitet hatte geleitet, Conitz entwarf verschiedene Glasuren, von der die Ochsenblutglasur die bekannteste ist, ab ca. 1950 bis in die 1960\u2018 Jahre entwarf Wilhelm Wagenfeld f\u00fcr die WMF und in vergangenen Zeiten entwarfen verschiedene ber\u00fchmte K\u00fcnstler f\u00fcr die WMF, die Fabrik existiert noch heute, K\u00fcnstlerzuschreibung: Gerda Conitz war von 1936 bis zur Schlie\u00dfung 1945 Leiterin der keramischen Abteilung der WMF und entwickelte diese Glasuren f\u00fcr WMF, H\u00f6he 8 cm, Breite 8 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2625.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2625-259x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2625\" width=\"259\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11899\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2625-259x300.jpg 259w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2625.jpg 619w\" sizes=\"(max-width: 259px) 100vw, 259px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2626.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2626-285x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2626\" width=\"285\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11900\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2626-285x300.jpg 285w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2626.jpg 568w\" sizes=\"(max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXII\/4<\/strong><\/p>\n<p>W\u00fcrttembergische Metallwaren Fabrik AG, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, Deutschland, Geislingen, um 1940, Vase mit Ochsenblutglasur, K\u00fcnstler Gerda Conitz (attr. ), Werks.-Nr. 813\/010, Exemplar Nr. 5 (?), gemarkt WMF sowie Turmmarke (Ikoraserie) mit gegossen, 813\/010 sowie 5 gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik 1900 bis 1950, Seite 328, Marke Nr. 208 identisch, 1853 gr\u00fcndeten der M\u00fcller Daniel Straub zusammen mit den beiden Br\u00fcdern Louis und Friedrich Schweizer, beides gelernte Metalldreher in Geislingen eine Metallwarenfabrik, eine sogenannte Plaquefabrik, Firmierung Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, 1862 bis 1865 arbeitete Gottlieb Daimler als Konstrukteur f\u00fcr die Fabrik, 1866 schied Friedrich Schweizer und wahrscheinlich auch dessen Bruder Louis Schweizer aus der Fabrik aus, bekannt ist, dass zumindest Friedrich eine sehr hohe Abfindung erhielt, daf\u00fcr trat der Sohn von Daniel Straub, Heinrich Straub in die Fabrik ein, die Firmierung \u00e4nderte sich in Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, 1880 fusionierte die Fabrik mit der Esslinger Metallwarenfabrik Ritter &#038; Co. und wurde AG, Firmierung W\u00fcrttembergische Metallwarenfabrik AG (WMF), am 09.09.1887 ging die WMF an die Stuttgarter B\u00f6rse, zuerst war die W\u00fcrttembergische Vereinsbank Mehrheitsaktion\u00e4r, gab die Mehrheitsanteile aber an den Stuttgarter Fabrikanten Gustav Siegle ab, dieser und seine Nachkommen blieben bis zum Jahre 1980 Mehrheitsaktion\u00e4r, 1912, in Zeiten stark steigender Fleischpreise, gab die WMF gekauften Fisch zum Selbstkostenpreis an die eigenen Mitarbeiter ab, daf\u00fcr wurde eigens ein Geb\u00e4ude errichtet, die sogenannte Fischhalle, in der noch heute der Werksverkauf stattfindet, von 1936 bis 1945 hatte die WMF auch eine eigene keramische Abteilung, diese wurde von Gerda Conitz, die vorher bei der Staatlichen Majolikamanufaktur Karlsruhe gearbeitet hatte geleitet, Conitz entwarf verschiedene Glasuren, von der die Ochsenblutglasur die bekannteste ist, ab ca. 1950 bis in die 1960\u2018 Jahre entwarf Wilhelm Wagenfeld f\u00fcr die WMF und in vergangenen Zeiten entwarfen verschiedene ber\u00fchmte K\u00fcnstler f\u00fcr die WMF, die Fabrik existiert noch heute, K\u00fcnstlerzuschreibung: Gerda Conitz war von 1936 bis zur Schlie\u00dfung 1945 Leiterin der keramischen Abteilung der WMF und entwickelte diese Glasuren f\u00fcr WMF, H\u00f6he 29 cm, Breite 12,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4213.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4213-168x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 4213\" width=\"168\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18792\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4213-168x300.jpg 168w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4213.jpg 476w\" sizes=\"(max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4214.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4214-276x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 4214\" width=\"276\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18793\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4214-276x300.jpg 276w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-4214.jpg 468w\" sizes=\"(max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXII\/5<\/strong><\/p>\n<p>W\u00fcrttembergische Metallwaren Fabrik AG, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, Deutschland, Geislingen, um 1940, Vase mit Ochsenblutglasur, K\u00fcnstler Gerda Conitz (attr. ), Werks.-Nr. 813\/002, Exemplar Nr. ohne, gemarkt WMF sowie Turmmarke (Ikoraserie) mit gegossen, 813\/002 gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik 1900 bis 1950, Seite 328, Marke Nr. 208 identisch, 1853 gr\u00fcndeten der M\u00fcller Daniel Straub zusammen mit den beiden Br\u00fcdern Louis und Friedrich Schweizer, beides gelernte Metalldreher in Geislingen eine Metallwarenfabrik, eine sogenannte Plaquefabrik, Firmierung Metallwarenfabrik Straub &#038; Schweizer, 1862 bis 1865 arbeitete Gottlieb Daimler als Konstrukteur f\u00fcr die Fabrik, 1866 schied Friedrich Schweizer und wahrscheinlich auch dessen Bruder Louis Schweizer aus der Fabrik aus, bekannt ist, dass zumindest Friedrich eine sehr hohe Abfindung erhielt, daf\u00fcr trat der Sohn von Daniel Straub, Heinrich Straub in die Fabrik ein, die Firmierung \u00e4nderte sich in Metallwarenfabrik Straub &#038; Sohn, 1880 fusionierte die Fabrik mit der Esslinger Metallwarenfabrik Ritter &#038; Co. und wurde AG, Firmierung W\u00fcrttembergische Metallwarenfabrik AG (WMF), am 09.09.1887 ging die WMF an die Stuttgarter B\u00f6rse, zuerst war die W\u00fcrttembergische Vereinsbank Mehrheitsaktion\u00e4r, gab die Mehrheitsanteile aber an den Stuttgarter Fabrikanten Gustav Siegle ab, dieser und seine Nachkommen blieben bis zum Jahre 1980 Mehrheitsaktion\u00e4r, 1912, in Zeiten stark steigender Fleischpreise, gab die WMF gekauften Fisch zum Selbstkostenpreis an die eigenen Mitarbeiter ab, daf\u00fcr wurde eigens ein Geb\u00e4ude errichtet, die sogenannte Fischhalle, in der noch heute der Werksverkauf stattfindet, von 1936 bis 1945 hatte die WMF auch eine eigene keramische Abteilung, diese wurde von Gerda Conitz, die vorher bei der Staatlichen Majolikamanufaktur Karlsruhe gearbeitet hatte geleitet, Conitz entwarf verschiedene Glasuren, von der die Ochsenblutglasur die bekannteste ist, ab ca. 1950 bis in die 1960\u2018 Jahre entwarf Wilhelm Wagenfeld f\u00fcr die WMF und in vergangenen Zeiten entwarfen verschiedene ber\u00fchmte K\u00fcnstler f\u00fcr die WMF, die Fabrik existiert noch heute, K\u00fcnstlerzuschreibung: Gerda Conitz war von 1936 bis zur Schlie\u00dfung 1945 Leiterin der keramischen Abteilung der WMF und entwickelte diese Glasuren f\u00fcr WMF, H\u00f6he 20 cm, Breite 12,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=43148\" rel=\"attachment wp-att-43148\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4358-183x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4358\" width=\"183\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-43148\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4358-183x300.jpg 183w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4358-91x150.jpg 91w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4358.jpg 488w\" sizes=\"(max-width: 183px) 100vw, 183px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=43149\" rel=\"attachment wp-att-43149\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4359-173x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4359\" width=\"173\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-43149\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4359-173x300.jpg 173w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4359-86x150.jpg 86w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4359.jpg 462w\" sizes=\"(max-width: 173px) 100vw, 173px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=43150\" rel=\"attachment wp-att-43150\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4360-196x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4360\" width=\"196\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-43150\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4360-196x300.jpg 196w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4360-98x150.jpg 98w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4360.jpg 523w\" sizes=\"(max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=43151\" rel=\"attachment wp-att-43151\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4361-248x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4361\" width=\"248\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-43151\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4361-248x300.jpg 248w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4361-124x150.jpg 124w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4361.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=43152\" rel=\"attachment wp-att-43152\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4362-225x300.jpg\" alt=\"\" title=\"4362\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-43152\" srcset=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4362-225x300.jpg 225w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4362-112x150.jpg 112w, http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/4362.jpg 241w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abteilung Deutschland\/B\u00f6hmen, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XXII\/1 W\u00fcrttembergische Metallwaren Fabrik AG, vormals Metallwarenfabrik Straub &#038; 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