{"id":11281,"date":"2012-07-02T22:25:22","date_gmt":"2012-07-02T20:25:22","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=11281"},"modified":"2020-09-12T19:25:11","modified_gmt":"2020-09-12T17:25:11","slug":"kurzbiografie-und-inventar-zum-kunstler","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/museumek.eu\/?page_id=11281","title":{"rendered":"Kurzbiografie und Inventar zum K\u00fcnstler"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber Karl Mehlem konnten nur einige Lebensdaten recherchiert werden. Er wurde 1885 in H\u00f6hr geboren und starb 1976 in H\u00f6hr-Grenzhausen. Mehlem studierte an der K\u00f6niglichen Keramischen Fachschule in H\u00f6hr. Seit 1905 modellierte er f\u00fcr die Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach und wurde ca. 1912 zum leitenden Modelleur und Entwerfer der Firma. Neben seiner leitenden T\u00e4tigkeit modellierte er zahlreiche eigene Entw\u00fcrfe. <\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/8<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, 1913, Bowle, K\u00fcnstler Karl Mehlem, Werks.-Nr. 3043, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit R. Merkelbach Grenzhausen, 3043 sowie Marke DB WB im Quadrat (D\u00fcrerbund und Werkbund Genossenschaft, seit 1913, gegr\u00fcndet f\u00fcr die Verbreitung musterg\u00fcltiger Massenware) gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, Seite 325, Marke Nr. 152 identisch sowie Seite 320, Marke Nr. 57 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung und Marke Nr. 19 identisch sowie Seite 89, Abbildung 174, identische Bowle (Bestand Br\u00f6han Museum, Berlin, dort mit Nr. 3047 bezeichnet (Druck- oder Recherchefehler ?), weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 31, Marke Nr. 18 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 175, Abbildung 416, identische Bowle mit identischer Werksnummer 3043, Seite 208, Beschreibung der Fabrik, Seite 209, Marke Nr. 19 und Marke Nr. 25 identisch sowie Seite 286, Kopie aus einem Merkelbach Modellbuch, Nr. 3043, dort aufgef\u00fchrt als 6 Liter Bowle, dort abgebildet, dort mit Entwurf Mehlem bezeichnet, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, Ausf\u00fchrung als Steinzeug braun salzglasiert mit schwarzen Belegen (braun geflammt), H\u00f6he 32 cm, Breite 26 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1841.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1841-244x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1841\" width=\"244\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11271\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1841-244x300.jpg 244w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1841.jpg 708w\" sizes=\"(max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1842.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1842-242x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1842\" width=\"242\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11272\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1842-242x300.jpg 242w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1842.jpg 476w\" sizes=\"(max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/12<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, 1911, Bowle, K\u00fcnstler Karl Mehlem, Werks.-Nr. 2282, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit R. Merkelbach Grenzhausen, 2282 sowie zwei unbekannte Zeichen gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 325, Marke Nr. 152 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung und Marke Nr. 19 identisch sowie Seite 88, Abbildung 171, identische Bowle (sp\u00e4tere Ausf\u00fchrung), weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 31, Marke Nr. 18 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 208, Beschreibung der Fabrik, Seite 209, Marke Nr. 19 identisch sowie Seite 284, Kopie aus einem Merkelbach Modellbuch, dort Nr. 2282 als 5,5 Liter Bowle aufgef\u00fchrt, dort abgebildet, dort mit Entwurf Mehlem bezeichnet, siehe auch Auktionshaus Mehlis, Auktion vom 06.\/07.09.2002, identische Bowle, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, H\u00f6he 28 cm, Breite 25 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2852.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2852-239x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2852\" width=\"239\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12877\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2852-239x300.jpg 239w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2852.jpg 532w\" sizes=\"(max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2853.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2853-236x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2853\" width=\"236\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12878\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2853-236x300.jpg 236w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2853.jpg 340w\" sizes=\"(max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Merkelbach-Bowle-Karl-Mehlem1.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Merkelbach-Bowle-Karl-Mehlem1-213x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Merkelbach Bowle Karl Mehlem\" width=\"213\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-19853\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Merkelbach-Bowle-Karl-Mehlem1-213x300.jpg 213w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Merkelbach-Bowle-Karl-Mehlem1.jpg 481w\" sizes=\"(max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/23<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1925, Senftopf, K\u00fcnstler Karl Mehlem, Werks.-Nr. 3300, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Reinhold (als Halbbogen geschrieben) Merkelbach Grenzhausen, 3300 sowie 2 x nicht lesbarer Buchstabe oder nicht lesbare Zahl gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 325, Marke Nr. 151 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 78, Marke Nr. 22 identisch (Marke g\u00fcltig ab 1916), weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 208, Beschreibung der Fabrik, Seite 209, Marke Nr. 22 identisch (Marke g\u00fcltig ab 1916) sowie Seite 287, Kopie aus einem Merkelbach Modellbuch, dort Nr. 3300 als Senftopf, Deckel und Henkel wie Modell 3312 aufgef\u00fchrt, dort mit Entwurf Mehlem, 24.09.1925 bezeichnet und abgebildet, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, Ausf\u00fchrung als Feinsteinzeug grau-blau glasiert, H\u00f6he 8 cm, Breite 8 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=29122\" rel=\"attachment wp-att-29122\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/234-300x288.jpg\" alt=\"\" title=\"234\" width=\"300\" height=\"288\" class=\"alignnone size-medium wp-image-29122\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/234-300x288.jpg 300w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/234-150x144.jpg 150w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/234-311x300.jpg 311w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/234.jpg 536w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=29123\" rel=\"attachment wp-att-29123\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/235-247x300.jpg\" alt=\"\" title=\"235\" width=\"247\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-29123\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/235-247x300.jpg 247w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/235-123x150.jpg 123w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/235.jpg 392w\" sizes=\"(max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=29124\" rel=\"attachment wp-att-29124\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/236-259x300.jpg\" alt=\"\" title=\"236\" width=\"259\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-29124\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/236-259x300.jpg 259w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/236-129x150.jpg 129w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/236.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 259px) 100vw, 259px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/27<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1929, Seidel, K\u00fcnstler Carl Mehlem, Werks.-Nr. 3505, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Reinhold (als Halbbogen geschrieben) Merkelbach Grenzhausen, 3505, zwei Kleeblatt \u00e4hnliche Beizeichen sowie (nicht lesbar) 0,5 L gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 325, Marke Nr. 151 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 78, Marke Nr. 22 identisch (Marke g\u00fcltig ab 1916), weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 208, Beschreibung der Fabrik, Seite 209, Marke Nr. 22 identisch (Marke g\u00fcltig ab 1916) sowie Seite 307, Kopie aus einem Merkelbach Modellbuch, dort Nr. 3505 als \u00bd Seidel mit \u00bd L Bayr. Henkel aufgef\u00fchrt, dort mit Entwurf Mehlem, 4.X.29 bezeichnet und abgebildet, weitere Literatur: Beate Dry-v. Zezschwitz, Westerw\u00e4lder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach Grenzhausen und M\u00fcnchen, Nachdruck der Spezialpreisliste 1905, Seite 31, Beschreibung der Beizeichen, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, H\u00f6he 12 cm, Breite 14,5 cm (nur die Keramik)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=29877\" rel=\"attachment wp-att-29877\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/273-203x300.jpg\" alt=\"\" title=\"273\" width=\"203\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-29877\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/273-203x300.jpg 203w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/273-101x150.jpg 101w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/273.jpg 442w\" sizes=\"(max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=29878\" rel=\"attachment wp-att-29878\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/274-258x300.jpg\" alt=\"\" title=\"274\" width=\"258\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-29878\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/274-258x300.jpg 258w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/274-129x150.jpg 129w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/274.jpg 467w\" sizes=\"(max-width: 258px) 100vw, 258px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=29879\" rel=\"attachment wp-att-29879\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/275-264x300.jpg\" alt=\"\" title=\"275\" width=\"264\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-29879\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/275-264x300.jpg 264w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/275-132x150.jpg 132w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/275.jpg 432w\" sizes=\"(max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=29880\" rel=\"attachment wp-att-29880\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/276-210x300.jpg\" alt=\"\" title=\"276\" width=\"210\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-29880\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/276-210x300.jpg 210w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/276-105x150.jpg 105w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/276.jpg 372w\" sizes=\"(max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XLV\/63<\/strong><\/p>\n<p>Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1910, Bowle, K\u00fcnstler Karl Mehlem, Werks.-Nr. 2286, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit R. MERKELBACH GRENZHAUSEN, (NASSAU), dazu Verzierungen in einem Kreis (Marke g\u00fcltig ab 1909), 2286 sowie zweimal + + gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung, Seite 325, Marke Nr. 149 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung und Marke Nr. 20 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 208, Beschreibung der Fabrik, Seite 209, Marke Nr. 20 identisch sowie Seite 262, Katalog der Steinzeugwerke Grenzhausen GmbH, Abbildung 2286, identische Bowle, wie folgt beschrieben: Nummer 2286, Bowle, 4 \u00bd Liter, H\u00f6he 26 cm, in eigenen Werkst\u00e4tten sowie Seite 284, Kopie aus einem Merkelbach Modellbuch, Nr. 2286, dort aufgef\u00fchrt als 4 \u00bd Liter Bowle, bl-grau, dort abgebildet, dort mit Entwurf Mehlem bezeichnet, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, <strong>das MEK Exemplar, Werks.-Nr. 2286, ist in der Fachliteratur noch nicht erfasst<\/strong>, Ausf\u00fchrung als Feinsteinzeug grau-blau glasiert, H\u00f6he 24 cm, Breite 21,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38095\" rel=\"attachment wp-att-38095\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3077-256x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3077\" width=\"256\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38095\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3077-256x300.jpg 256w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3077-128x150.jpg 128w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3077.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38096\" rel=\"attachment wp-att-38096\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3078-251x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3078\" width=\"251\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38096\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3078-251x300.jpg 251w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3078-125x150.jpg 125w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3078.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38097\" rel=\"attachment wp-att-38097\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3079-253x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3079\" width=\"253\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38097\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3079-253x300.jpg 253w, 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href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38101\" rel=\"attachment wp-att-38101\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3083-251x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3083\" width=\"251\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38101\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3083-251x300.jpg 251w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3083-125x150.jpg 125w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3083.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38102\" rel=\"attachment wp-att-38102\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3084-237x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3084\" width=\"237\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38102\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3084-237x300.jpg 237w, 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href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38106\" rel=\"attachment wp-att-38106\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3088-164x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3088\" width=\"164\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38106\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3088-164x300.jpg 164w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3088-82x150.jpg 82w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3088.jpg 439w\" sizes=\"(max-width: 164px) 100vw, 164px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38107\" rel=\"attachment wp-att-38107\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3089-157x300.jpg\" alt=\"\" title=\"3089\" width=\"157\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38107\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/3089-157x300.jpg 157w, 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Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach und Nachfolger Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, Deutschland, Grenzhausen, um 1923, Kanne, K\u00fcnstler Karl Mehlem, Werks.-Nr. 3287, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Reinhold (als Halbbogen geschrieben) Merkelbach Grenzhausen, 3287, 1 1\/2 L sowie N gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 221 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 325, Marke Nr. 151 identisch, weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski und J\u00fcrgen Erlebach, Westerw\u00e4lder Steinzeug, Die Neue \u00c4ra, Seite 77 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 78, Marke Nr. 22 identisch (Marke g\u00fcltig ab 1916), weitere Literatur: J\u00fcrgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 208, Beschreibung der Fabrik, Seite 209, Marke Nr. 22 identisch (Marke g\u00fcltig ab 1916) sowie Seite 297, Kopie aus einem Merkelbach Modellbuch, dort Nr. 3287 als Krug bezeichnet, dort mit Entwurf Mehlem beschrieben, dort 30.III.23 ausgetragen, weil nicht mehr produziert, dort abgebildet, 1845 gr\u00fcndete Wilhelm Merkelbach (1817 \u2013 1859) in Grenzhausen eine Kannenb\u00e4ckerei, wann sich diese zur Steinzeugfabrik weiterentwickelte und wie diese Fabrik firmierte konnte nicht recherchiert werden, nach dem fr\u00fchen Tod von Wilhelm Merkelbach \u00fcbernahm dessen Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 \u2013 1891) die Fabrik, wie Reinhold Merkelbach direkt nach der \u00dcbernahme firmierte konnte nicht recherchiert werden, sp\u00e4testens ab 1892 firmierte die Fabrik als Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; Malerei Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus dem Preis-Courant des Jahres 1892, seit 1878 hatte die Fabrik ein Fabriklager in M\u00fcnchen, welches ab 1891 als Bierkrugfabrikniederlage, Inh. Tosca Merkelbach, Grenzhausen bezeichnet wurde, nach Reinhold Merkelbachs Tod 1891 f\u00fchrte seine Witwe Tosca Merkelbach die Fabrik weiter, bis die S\u00f6hne Paul Merkelbach (1882 \u2013 1917) und Reinhold Merkelbach (1885 \u2013 1918) am 23.05.1907 die Fabrik \u00fcbernahmen, ab 1905 firmierte die Fabrik als Steinzeug- und Hartsteingutfabrik, Zinngie\u00dfereien und Malereien Reinhold Merkelbach, dies ergibt sich aus der Spezialpreisliste des Jahres 1905, im Zuge der Fabrik\u00fcbergabe an die S\u00f6hne wurde die Niederlage in M\u00fcnchen gel\u00f6scht und daf\u00fcr als selbstst\u00e4ndiges Unternehmen neu gegr\u00fcndet, nach dem beide S\u00f6hne im WK I gefallen waren, \u00fcbernahm wieder Tosca Merkelbach die Leitung der Fabrik, 1911 gr\u00fcndete die Fabrik zusammen mit den Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz die Steinzeugwerke H\u00f6hr-Grenzhausen GmbH, um sich gegenseitig im Vertrieb und in der Produktion zu bef\u00f6rdern, bis zum Jahre 1918 stiegen die Fabriken M\u00fcller, Hanke und Gerz wieder aus der GmbH aus, Merkelbach \u00fcbernahm viele der Formen der anderen Fabriken und die GmbH ging im Laufe der n\u00e4chsten Jahre in die Steinzeugfabrik Reinhold Merkelbach auf, w\u00e4hrend des Bestehens der GmbH stellten die Fabriken jeweils auch Steinzeuge nach den Formen der anderen Fabriken her, die GmbH hatte keinen eigenen Markenstempel, die Produkte, auch die nach den Formen der anderen Fabriken hergestellten, wurden mit der jeweils eigenen Marke gekennzeichnet soweit \u00fcberhaupt gemarkt worden ist, nach Tosca Merkelbachs Tod f\u00fchrte die Schwiegertochter Gertrud Merkelbach, wohl zusammen mit anderen Verwandten und nicht verwandten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern die Fabrik weiter, 1957 \u00fcbernahm Prof. Reinhold Paul Bernhard Merkelbach (1918 \u2013 2006), ein Enkel von Reinhold Merkelbach, die Leitung der Fabrik, ab 1970 \u00e4nderte die Fabrik mehrmals ihre Firmierung und ab 1971 stieg die Goebel\u2019sche Porzellanfabrik erst mit 50 % sp\u00e4ter dann mit 100 % in die Eigentumsverh\u00e4ltnisse der Fabrik ein, 1988 kauften Familienangeh\u00f6rige der Merkelbachs zusammen mit Investoren die Fabrik zur\u00fcck, ab 1995 bis 2007 leitete die Familienangeh\u00f6rige Judith Engelmann, geb. Merkelbach die Fabrik, 2007 wurde die Produktion aufgegeben und die Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid \u00fcbernahm viele der Formen, sowohl Goebel als auch Girmscheid produzierten viele Jugendstilentw\u00fcrfe als Neuauflagen, Ausf\u00fchrung als Feinsteinzeug grau-blau glasiert,<br \/>\nH\u00f6he 17,5 cm, Breite 16,5 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=49273\" rel=\"attachment wp-att-49273\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-1-213x300.jpg\" alt=\"\" title=\"R. Merkelbach Mehlem Kanne 3287 1\" width=\"213\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-49273\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-1-213x300.jpg 213w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-1-106x150.jpg 106w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-1.jpg 455w\" sizes=\"(max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=49274\" rel=\"attachment wp-att-49274\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-2-253x300.jpg\" alt=\"\" title=\"R. Merkelbach Mehlem Kanne 3287 2\" width=\"253\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-49274\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-2-253x300.jpg 253w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-2-126x150.jpg 126w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-2.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=49277\" rel=\"attachment wp-att-49277\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-3-247x300.jpg\" alt=\"\" title=\"R. Merkelbach Mehlem Kanne 3287 3\" width=\"247\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-49277\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-3-247x300.jpg 247w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-3-123x150.jpg 123w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-3.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=49278\" rel=\"attachment wp-att-49278\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-4-221x300.jpg\" alt=\"\" title=\"R. Merkelbach Mehlem Kanne 3287 4\" width=\"221\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-49278\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-4-221x300.jpg 221w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-4-110x150.jpg 110w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-4.jpg 472w\" sizes=\"(max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=49281\" rel=\"attachment wp-att-49281\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/R.-Merkelbach-Mehlem-Kanne-3287-5-269x300.jpg\" alt=\"\" title=\"R. 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Seit 1905 modellierte er f\u00fcr die Steinzeug- &#038; Thonwaarenfabrik, Zinngiesserei &#038; &hellip; <a href=\"https:\/\/museumek.eu\/?page_id=11281\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":11278,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11281"}],"collection":[{"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11281"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49291,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11281\/revisions\/49291"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11278"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}