{"id":14408,"date":"2012-09-29T12:42:17","date_gmt":"2012-09-29T10:42:17","guid":{"rendered":"http:\/\/museumek.eu\/?page_id=14408"},"modified":"2015-03-30T21:17:11","modified_gmt":"2015-03-30T19:17:11","slug":"kurzbiografie-und-inventar-zum-kunstler","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/museumek.eu\/?page_id=14408","title":{"rendered":"Kurzbiografie und Inventar zum K\u00fcnstler"},"content":{"rendered":"<p>Elisabeth Schmidt-Pecht wurde am 02.04.1857 in St. Blasien geboren. Sie starb am 24.03.1940 in Konstanz. Bei Franz Keller-Leuzinger erhielt sie eine Ausbildung in Malerei auf Keramik. In der Zeit von 1894 bis 1914 lieferte sie Entw\u00fcrfe f\u00fcr die Zeller Keramischen Fabriken von Georg Schmider. Darunter auch das Dekor &#8222;Favorite&#8220;, welches auf der Weltausstellung 1900 in Paris eine Goldmedaille erhielt. Ab 1895 stellte sie auch eigene keramische Arbeiten her. Zuerst bei der T\u00f6pferei Benz in T\u00e4gerwilen und sp\u00e4ter bei Johann Glatz in Villingen. Ihre Arbeiten wurden durch Liberty, Ernst Wahliss, Meier-Graefe und Wertheim vertrieben. Auf Grund der Erfolge seiner Frau l\u00f6ste ihr Mann Heinrich Schmidt-Pecht 1906 seine Lithographische Kunstanstalt in Konstanz auf und stellte die R\u00e4umlichkeiten seiner Frau zur Verf\u00fcgung. Die Manufaktur hatte mehrere Mitarbeiter. Auch Julius Diez fertigte Entw\u00fcrfe an. Alle sp\u00e4teren Entw\u00fcrfe stammen fast ausschlie\u00dflich von Heinrich Schmidt-Pecht. Mit Beginn des 1. Weltkrieges kam die Produktion zum erliegen und 1917 wurden die \u00d6fen verkauft.<\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XVIII\/4<\/strong><\/p>\n<p>Steingut- und Porzellanfabrik Georg Schmider und Nachf. Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken, Deutschland, Zell am Harmersbach, um 1900, Kanne mit Dekor Favorite, K\u00fcnstler Elisabeth Schmidt-Pecht, Werks.-Nr. 832, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke berankter Rundstempel mit Georg Schmider Zell a\/H (f\u00fcr am Harmersbach), Wappen sowie S P (f\u00fcr Schmidt-Pecht), Handgemalt sowie V dunkelgr\u00fcn unter Glasur, 832 gepresst, signiert = gemarkt, das Dekor Favorite wurde von Elisabeth Schmidt-Pecht 1897 entworfen und auf der Weltausstellung 1900 in Paris mit einer Goldmedaille ausgezeichent, Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Marke Nr. 171 identisch sowie Seite 221, Erkl\u00e4rung zur Marke, dort falsch bezeichnet, statt Georg Schmider, Georg Schneider (Druckfehler oder Recherchefehler), die Fabrik Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken entstand im Gr\u00fcndungsjahr 1907 aus der Zusammenf\u00fchrung mehrerer Fabriken, im Juni 1790 wurde Joseph Anton Burger zum Fayencier-Handwerk zugelassen, am 22. 10.1794 gr\u00fcndete er die Zeller Fayencefabrik, 1802 traten Jakob Ferdinand Lenz und H. Schnitzler in die Fabrik ein, 1819 tritt Burger aus, wann Schnitzler austrat ist nicht bekannt, Lenz wird Alleineigent\u00fcmer und firmiert J. F. Lenz Porzellan-, Steingut- und Majolikafabrik, 1869 erfolgte ein nicht weiter recherchierbarer Eigent\u00fcmerwechsel, 1874 wird Carl Schaaf Eigent\u00fcmer und firmiert in altdeutscher Schreibweise als C. Schaaff, vormals J. F. Lenz, Steingutfabrik, ab 1907 Eigent\u00fcmer Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken, 1859 entsteht in Zell ein zweite keramische Fabrik, die sog. Lower Fabrik (am unteren Tor gelegen), deren Mitinhaber der Kaufmann Georg Schmider wurde, 1897 (?) wurde Schmider Alleineigent\u00fcmer und firmierte wohl sp\u00e4testens zu dieser Zeit als Steingut- und Porzellanfabrik Georg Schmider, er kaufte au\u00dferdem die 1872 gegr\u00fcndete Fabrik Schaible &#038; Co. sowie die 1818 gegr\u00fcndete Fabrik Haager, Hoerth &#038; Cie. (dort war er fr\u00fcher Mitarbeiter) auf, <strong>Schmider entwickelte 1897\/1898 eine eigene Firmenmarke (berankter Rundstempel), mu\u00dfte aber noch kurze Zeit, wohl aus vertraglichen Gr\u00fcnden statt Georg Schmider, H.H. &#038; Cie. in die Firmenmarke schreiben, wobei das H. H. f\u00fcr Haager Hoerth steht, das MEK bezeichnet diese Marke Schmiders als \u00dcbergangsmarke, siehe diese Marke bei MEK D\/XVII\/7, die Marke dieses MEK Exemplares ist Folgemarke, die erste uneingeschr\u00e4nkt eigenst\u00e4ndige Marke Schmiders, siehe diese Marke auch bei MEK D\/XVIII\/5, nach 1900 benutzte Schmider auch andere Firmenmarken<\/strong>, Schmider engagierte bedeutende K\u00fcnstler, u. a. Elisabeth Schmidt-Pecht, die wohl ausgehandelt hatte, dass Keramiken mit ihren Dekoren eine S P Kennzeichnung erhalten, das SP f\u00fcr Schmidt-Pecht wird manchmal als S f\u00fcr Steingut und P f\u00fcr Porzellan interpretiert, das ist falsch, bevor Schmider alle seine Fabriken zur Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken vereinigen konnte, kam es zu zeitlichen Verz\u00f6gerungen, bedingt durch zwei Gro\u00dfbr\u00e4nde in Zell a. H., 1899 und 1904, die auch die Fabriken in Mitleidenschaft zogen, letztlich erfolgte die Gr\u00fcndung 1907, 1934 starb Schmider und sein bereits in der Gesch\u00e4ftsleitung besch\u00e4ftigter Schwiegersohn Heinrich Haiss wurde neuer Inhaber, danach dessen Sohn G\u00fcnter Haiss, die Fabrik war bis 1988 in Familienbesitz, H\u00f6he 15 cm, Breite 15 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1522.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1522-284x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1522\" width=\"284\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7670\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1522-284x300.jpg 284w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1522.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1523.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1523-266x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1523\" width=\"266\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7671\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1523-266x300.jpg 266w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1523.jpg 641w\" sizes=\"(max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1524.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1524-300x206.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 1524\" width=\"300\" height=\"206\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7672\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1524-300x206.jpg 300w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1524-436x300.jpg 436w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-1524.jpg 493w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>     <\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XVIII\/5<\/strong><\/p>\n<p>Steingut- und Porzellanfabrik Georg Schmider und Nachf. Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken, Deutschland, Zell am Harmersbach, um 1900, Teller, K\u00fcnstler Elisabeth Schmidt-Pecht, Werks.-Nr. 533, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke berankter Rundstempel mit Georg Schmider Zell a\/H (f\u00fcr am Harmersbach), Wappen sowie<br \/>\nS P (f\u00fcr Schmidt-Pecht) braun unter Glasur, 533 sowie 2 gepresst, H oder 4 gr\u00fcn unter Glasur gemalt, signiert = gemarkt, Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Marke Nr. 171 identisch sowie Seite 221, Erkl\u00e4rung zur Marke, dort falsch bezeichnet, statt Georg Schmider, Georg Schneider (Druckfehler oder Recherchefehler), die Fabrik Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken entstand im Gr\u00fcndungsjahr 1907 aus der Zusammenf\u00fchrung mehrerer Fabriken, im Juni 1790 wurde Joseph Anton Burger zum Fayencier-Handwerk zugelassen, am 22. 10.1794 gr\u00fcndete er die Zeller Fayencefabrik, 1802 traten Jakob Ferdinand Lenz und H. Schnitzler in die Fabrik ein, 1819 tritt Burger aus, wann Schnitzler austrat ist nicht bekannt, Lenz wird Alleineigent\u00fcmer und firmiert J. F. Lenz Porzellan-, Steingut- und Majolikafabrik, 1869 erfolgte ein nicht weiter recherchierbarer Eigent\u00fcmerwechsel, 1874 wird Carl Schaaf Eigent\u00fcmer und firmiert in altdeutscher Schreibweise als C. Schaaff, vormals J. F. Lenz, Steingutfabrik, ab 1907 Eigent\u00fcmer Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken, 1859 entsteht in Zell ein zweite keramische Fabrik, die sog. Lower Fabrik (am unteren Tor gelegen), deren Mitinhaber der Kaufmann Georg Schmider wurde, 1897 (?) wurde Schmider Alleineigent\u00fcmer und firmierte wohl sp\u00e4testens zu dieser Zeit als Steingut- und Porzellanfabrik Georg Schmider, er kaufte au\u00dferdem die 1872 gegr\u00fcndete Fabrik Schaible &#038; Co. sowie die 1818 gegr\u00fcndete Fabrik Haager, Hoerth &#038; Cie. (dort war er fr\u00fcher Mitarbeiter) auf, <strong>Schmider entwickelte 1897\/1898 eine eigene Firmenmarke (berankter Rundstempel), mu\u00dfte aber noch kurze Zeit, wohl aus vertraglichen Gr\u00fcnden statt Georg Schmider, H.H. &#038; Cie. in die Firmenmarke schreiben, wobei das H. H. f\u00fcr Haager Hoerth steht, das MEK bezeichnet diese Marke Schmiders als \u00dcbergangsmarke, siehe diese Marke bei MEK D\/XVII\/7, die Marke dieses MEK Exemplares ist Folgemarke, die erste uneingeschr\u00e4nkt eigenst\u00e4ndige Marke Schmiders, siehe diese Marke auch bei MEK D\/XVIII\/4, nach 1900 benutzte Schmider auch andere Firmenmarken<\/strong>, Schmider engagierte bedeutende K\u00fcnstler, u. a. Elisabeth Schmidt-Pecht, die wohl ausgehandelt hatte, dass Keramiken mit ihren Dekoren eine S P Kennzeichnung erhalten, das SP f\u00fcr Schmidt-Pecht wird manchmal als S f\u00fcr Steingut und P f\u00fcr Porzellan interpretiert, das ist falsch, bevor Schmider alle seine Fabriken zur Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken vereinigen konnte, kam es zu zeitlichen Verz\u00f6gerungen, bedingt durch zwei Gro\u00dfbr\u00e4nde in Zell a. H., 1899 und 1904, die auch die Fabriken in Mitleidenschaft zogen, letztlich erfolgte die Gr\u00fcndung 1907, 1934 starb Schmider und sein bereits in der Gesch\u00e4ftsleitung besch\u00e4ftigter Schwiegersohn Heinrich Haiss wurde neuer Inhaber, danach dessen Sohn G\u00fcnter Haiss, die Fabrik war bis 1988 in Familienbesitz, Durchmesser 25 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2-300x283.jpg\" alt=\"\" title=\"004 (2)\" width=\"300\" height=\"283\" class=\"alignnone size-medium wp-image-20999\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2-300x283.jpg 300w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2-317x300.jpg 317w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/004-2.jpg 635w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/0041.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/0041-276x300.jpg\" alt=\"\" title=\"004(1)\" width=\"276\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-21000\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/0041-276x300.jpg 276w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/0041.jpg 447w\" sizes=\"(max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/XVIII\/7<\/strong><\/p>\n<p>Steingut- und Porzellanfabrik Georg Schmider und Nachf. Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken, Deutschland, Zell am Harmersbach, um 1898, Wandteller, K\u00fcnstler Elisabeth Schmidt-Pecht, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke berankter Rundstempel (dieser von Schmider entworfen) mit H.H. &#038; Cie. (f\u00fcr Haager &#038; Hoerth) Zell a\/H (f\u00fcr am Harmersbach), Wappen sowie S P (f\u00fcr Schmidt-Pecht) braun unter Glasur, A 5 gepresst, ungedeutetes Zeichen (evtl. ein Pfeil) geritzt, signiert = gemarkt, die Fabrik Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken entstand im Gr\u00fcndungsjahr 1907 aus der Zusammenf\u00fchrung mehrerer Fabriken, im Juni 1790 wurde Joseph Anton Burger zum Fayencier-Handwerk zugelassen, am 22. 10.1794 gr\u00fcndete er die Zeller Fayencefabrik, 1802 traten Jakob Ferdinand Lenz und H. Schnitzler in die Fabrik ein, 1819 tritt Burger aus, wann Schnitzler austrat ist nicht bekannt, Lenz wird Alleineigent\u00fcmer und firmiert J. F. Lenz Porzellan-, Steingut- und Majolikafabrik, 1869 erfolgte ein nicht weiter recherchierbarer Eigent\u00fcmerwechsel, 1874 wird Carl Schaaf Eigent\u00fcmer und firmiert in altdeutscher Schreibweise als C. Schaaff, vormals J. F. Lenz, Steingutfabrik, ab 1907 Eigent\u00fcmer Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken, 1859 entsteht in Zell ein zweite keramische Fabrik, die sog. Lower Fabrik (am unteren Tor gelegen), deren Mitinhaber der Kaufmann Georg Schmider wurde, 1897 (?) wurde Schmider Alleineigent\u00fcmer und firmierte wohl sp\u00e4testens zu dieser Zeit als Steingut- und Porzellanfabrik Georg Schmider, er kaufte au\u00dferdem die 1872 gegr\u00fcndete Fabrik Schaible &#038; Co. sowie die 1818 gegr\u00fcndete Fabrik Haager, Hoerth &#038; Cie. (dort war er fr\u00fcher Mitarbeiter) auf, <strong>Schmider entwickelte 1897\/1898 eine eigene Firmenmarke (berankter Rundstempel), mu\u00dfte aber noch kurze Zeit, wohl aus vertraglichen Gr\u00fcnden statt Georg Schmider, H.H. &#038; Cie. in die Firmenmarke schreiben, wobei das H. H. f\u00fcr Haager Hoerth steht, das MEK bezeichnet diese Marke Schmiders als \u00dcbergangsmarke, die Folgemarke ist die erste uneingeschr\u00e4nkt eigenst\u00e4ndige Marke Schmiders, siehe diese erste Marke bei MEK D\/XVIII\/4 und MEK D\/XVIII\/5, nach 1900 benutzte Schmider auch andere Firmenmarken<\/strong>, Schmider engagierte bedeutende K\u00fcnstler, u. a. Elisabeth Schmidt-Pecht, die wohl ausgehandelt hatte, dass Keramiken mit ihren Dekoren eine S P Kennzeichnung erhalten, das SP f\u00fcr Schmidt-Pecht wird manchmal als S f\u00fcr Steingut und P f\u00fcr Porzellan interpretiert, das ist falsch, bevor Schmider alle seine Fabriken zur Georg Schmider Vereinigte Zeller Keramische Fabriken vereinigen konnte, kam es zu zeitlichen Verz\u00f6gerungen, bedingt durch zwei Gro\u00dfbr\u00e4nde in Zell a. H., 1899 und 1904, die auch die Fabriken in Mitleidenschaft zogen, letztlich erfolgte die Gr\u00fcndung 1907, 1934 starb Schmider und sein bereits in der Gesch\u00e4ftsleitung besch\u00e4ftigter Schwiegersohn Heinrich Haiss wurde neuer Inhaber, danach dessen Sohn G\u00fcnter Haiss, die Fabrik war bis 1988 in Familienbesitz, Durchmesser 33 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38209\" rel=\"attachment wp-att-38209\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2399-300x285.jpg\" alt=\"\" title=\"2399\" width=\"300\" height=\"285\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38209\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2399-300x285.jpg 300w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2399-150x142.jpg 150w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2399-315x300.jpg 315w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2399.jpg 630w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38210\" rel=\"attachment wp-att-38210\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2400-300x186.jpg\" alt=\"\" title=\"2400\" width=\"300\" height=\"186\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38210\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2400-300x186.jpg 300w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2400-150x93.jpg 150w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2400-483x300.jpg 483w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2400.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38211\" rel=\"attachment wp-att-38211\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2401-300x202.jpg\" alt=\"\" title=\"2401\" width=\"300\" height=\"202\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38211\" 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300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38213\" rel=\"attachment wp-att-38213\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2403-190x300.jpg\" alt=\"\" title=\"2403\" width=\"190\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38213\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2403-190x300.jpg 190w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2403-95x150.jpg 95w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2403.jpg 509w\" sizes=\"(max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/?attachment_id=38214\" rel=\"attachment wp-att-38214\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2404-300x283.jpg\" alt=\"\" title=\"2404\" width=\"300\" height=\"283\" class=\"alignnone size-medium wp-image-38214\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2404-300x283.jpg 300w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2404-150x141.jpg 150w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2404-317x300.jpg 317w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/2404.jpg 635w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>  <\/p>\n<p><strong>Abteilung Deutschland, Keramik 1860 \u2013 1960, Inventarnummer D\/LXI\/1<\/strong><\/p>\n<p>Elisabeth Schmidt-Pecht, Deutschland, Konstanz, um 1906, Vase, K\u00fcnstler Elisabeth Schmidt-Pecht, Werks.-Nr. 265, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit ESP und Konstanzer Wappen, 265 sowie 9 oder 6 gepresst, signiert = gemarkt, Literatur: Horst Makus, Keramik aus Historismus und Jugendstil, Seite 190, Beschreibung der Manufaktur, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Seite 188, dort Hinweis auf Elisabeth Schmidt-Pecht und Ihre Motive mit volkst\u00fcmlicher Schlickermalerei sowie Markentafel V, Marke Nr. 73 identisch, H\u00f6he 15 cm, Breite 12 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2990.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2990-229x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2990\" width=\"229\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14452\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2990-229x300.jpg 229w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2990.jpg 645w\" sizes=\"(max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2991.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2991-300x277.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2991\" width=\"300\" height=\"277\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14453\" srcset=\"https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2991-300x277.jpg 300w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2991-324x300.jpg 324w, https:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2991.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2992.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/museumek.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Museum-Europ\u00e4ischer-Keramikkunst-2992.jpg\" alt=\"\" title=\"Museum Europ\u00e4ischer Keramikkunst 2992\" width=\"119\" height=\"170\" class=\"alignnone size-full wp-image-14454\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elisabeth Schmidt-Pecht wurde am 02.04.1857 in St. Blasien geboren. Sie starb am 24.03.1940 in Konstanz. Bei Franz Keller-Leuzinger erhielt sie eine Ausbildung in Malerei auf Keramik. In der Zeit von 1894 bis 1914 lieferte sie Entw\u00fcrfe f\u00fcr die Zeller Keramischen &hellip; <a href=\"https:\/\/museumek.eu\/?page_id=14408\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":7702,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/14408"}],"collection":[{"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14408"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/14408\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38231,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/14408\/revisions\/38231"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/7702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/museumek.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14408"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}