A/XXXVIII/2

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXVIII/2

Ditmar Keramische Werke AG, Böhmen/Austria, Turn/Trnovany, 1940 – 1945, Krug mit floraler Malerei, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 1722, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Ditmar AG, Schwan sowie Handgemalt roter Stempel, 1722 sowie 1 L (für 1 Liter) gepresst, nicht gedeutetes Quadrat schwarz gemalt, nicht signiert, Literatur: Volker Mölle Riessner, Amphora, Die Porzellan- und Keramikmanufaktur in Nord-Böhmen, Seite 177, Beschreibung der Urbach‘schen und Ditmar’schen Fabriken, um 1882 gründeten die Brüder Alfred und Otto Urbach eine Keramikfabrik und firmierten als Brüder Urbach, diese Fabrik ging 1906 auf die Porzellanfabrik Triptis und Glasfabriken S. Fischmann über, die ab 1909 zur Triptis AG firmierte, Firmierung seit 1906 nun Brüder Urbach Nachfolgerin AG, Porzellanfabrik Triptis in Turn Teplitz, die Triptis AG war der Ditmar-Urbach AG in Znaim zugehörig, 1914 ging die Triptis AG auf die Brüder Urbach GmbH über, diese ging 1925 auf die Ditmar-Urbach AG, Filiale Teplitz über, diese ging 1940 auf die Ditmar Keramische Werke AG über, die wiederum der Ostmark-Ceramics AG zugehörig war, 1945 dann Übergang auf Ditmar- keramicke závody und wohl 1948 Betriebsschließung, evtl. auch Verstaatlichung und Eingliederung in eine staatliche Fabrik zusammen mit andern keramischen Fabriken, in der Literatur werden die Firmierungs- und Eigentumsverhältnisse unterschiedlich dargestellt, gleichfalls ist eine zeitliche Einordnung der Marken schwierig, die zeitliche Zuordnung ergibt sich aus dem Stempel mit Ditmar AG und der zeitlichen Zuordnung der Vase MEK A/XXXVIII/1,
Höhe 20,8 cm, Breite 17 cm