Kurzbiografie und Inventar zum Künstler

Über Wilhelm Anton Kamp konnten keine weitere Lebensdaten recherchiert werden. Er war als Bildhauer tätig und schuf sehr viele Entwürfe für die Westerwälder Steinzeugindustrie, insbesondere für Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, allein für diese Fabrik rund 800 Entwürfe.

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/1

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler Wilhelm Anton Kamp (attr.), Werks.-Nr. 136, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Dreieck mit Querstrich an dessen Enden links ein Dreieck nach unten zeigend, rechts ein Dreieck nach oben zeigend (wohl für AT stehend), J, 136 sowie 0,5 L. über Eichstrich gepresst, Kreuz geritzt, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik sowie Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen, die Signatur K oder WK verweist auf Wilhelm Anton Kamp, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Markenzuordnung: die Marke ist im Zusammenhang mit der Steinzeugfabrik Hauber & Reuther in Freising nachgewiesen, Hauber und Reuther bezog jahrelang seinen Ton aus dem Westerwald, als die Lieferungen aus vertraglichen Gründen endeten und keine neuen Lieferverträge mehr geschlossen werden konnten, bezog Hauber & Reuther dann Halbfabrikate von Westerwälder Fabriken z. B. undekorierte Krüge, u. a. auch von Albert Jacob Thewalt, und stellte diese fertig, insofern findet sich die Marke des MEK Exemplares auf Krügen, die sowohl die ligierte HR Marke von Hauber & Reuther tragen, als auch die Marke des MEK Exemplares,
Höhe 15 cm, Breite 10 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/2

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, 1909, Seidel, Künstler Wilhelm Anton Kamp (attr.), Werks.-Nr. 518, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, soweit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist sowie E gepresst, 518 mit gegossen oder aufgelegt, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43 identisch, die Signatur K oder WK verweist auf den Hauptentwerfer der Fabrik Wilhelm Anton Kamp, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Datierung des Seidels und Datierung der Marke; die Frankfurter Festhalle wurde am 19.05.1909 fertiggestellt und eröffnet, insofern kann der Seidel nicht vor dieser Zeit hergestellt worden sein, es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser Seidel anläßlich der Eröffnung der Festhalle entworfen worden ist, da es für Thewalt somit eine gute Absatzchance gab, durch die Seideldatierung steht fest, dass die Fabrikmarke des MEK Exemplares auch um diese Zeit verwendet worden ist, in o. g. Literatur wurde bei zwei Abbildungen mit 500‘ Werks.-Nr. jeweils
das Jahr 1910 angesetzt, Höhe 16 cm, Breite 10 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/3

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, 1908, Seidel, Künstler Wilhelm Anton Kamp (attr.), Werks.-Nr. 162, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, somit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist, 162, F sowie 0,5 L. über Eichstrich gepresst, 162 geritzt, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43 identisch, die Signatur K oder WK verweist auf den Hauptentwerfer der Fabrik Wilhelm Anton Kamp, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Datierung: die Datierung wurde vom MEK Exemplar D/XLVIII/4 abgeleitet, Werks.-Nr. 166 mit eindeutiger Datierung in das Jahr 1908, deshalb wurde das MEK Exemplar D/XLVIII/3 mit Werks.-Nr. 162 in das gleiche Herstellungjahr datiert, Ausführung als Seidel mit Hohlboden, Höhe 19 cm, Breite 15 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/4

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, 1908, Seidel, Künstler Wilhelm Anton Kamp (attr.), Werks.-Nr. 166, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, somit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist, 166, 0,5 L. über Eichstrich sowie F gepresst, 166 geritzt, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43 identisch, die Signatur K oder WK verweist auf den Hauptentwerfer der Fabrik Wilhelm Anton Kamp, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Datierung des Kruges und Datierung der Marke: an der Wand des frontalen Schaubildes hängt ein Gegenstand der mit 1908 datiert ist und Ähnlichkeit mit einer Zeitung hat, somit Nachweis, dass diese Fabrikmarke auch 1908 verwendet worden ist, Ausführung als Seidel mit Hohlboden,
Höhe 19 cm, Breite 15 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/5

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, um 1897, Seidel, Künstler Wilhelm Kamp (attr.), Werks.-Nr. 289, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, somit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist sowie zweimal 289 einmal unter dem Henkel und einmal am Boden gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43, davon der Bestandteil T identisch, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Ausführung als Seidel mit Hohlboden, keine Literangabe, kein Eichstrich,
MEK Nachmessung: 0,5 Liter, Höhe 18,5 cm, Breite 14,5 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/6

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler Wilhelm Anton Kamp (attr.), Werks.-Nr. 32/105, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, soweit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist, 0,5 L. über Eichstrich, 32/105, J sowie MADE IN darunter GERMANY gepresst, 32 (?) unter dem Henkel noch mal gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43 identisch, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, der 1 cm hohe und 2,2 cm breite Stempel MADE IN GERMANY, dient dem MEK als Identifizierungsstempel für nicht mit der Fabrikmarke versehene Fabrikate von A. J. Thewalt, Höhe 15 cm, Breite 13 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/7

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, um 1920, Seidel, Künstler Wilhelm Kamp (attr.), Werks.-Nr. 964, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke, 964. mit gegossen oder aufgelegt, 3 sowie 4 geritzt, 0,5 L. über Eichstrich gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung sowie Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen, die Signatur K oder WK verweist auf den Hauptentwerfer der Fabrik Wilhelm Anton Kamp, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe,
Höhe 15,5 cm, Breite 11,5 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/8

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Krug, Künstler Wilhelm Kamp (attr.), Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, somit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist, GERMANY, H sowie 1 L. über Eichstrich gepresst, nicht gedeutetes Zeichen geritzt, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43 identisch, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Höhe 22 cm, Breite 15,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/9

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren (attr.), Deutschland, Höhr, um 1910, Seidel, Künstler Wilhelm Anton Kamp (attr.), Werks.-Nr. 1132, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber MADE IN GERMANY (auf dem Henkel), 1132 (unter dem Henkel), 0,5 L. über Eichstrich sowie 3 gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik sowie Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Ausführung als Seidel mit Hohlboden mit zwei Löchern an der Wandung des Hohlbodens, zur Befestigung einer Spieluhr, Höhe 22 cm, Breite 13,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/11

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr-Grenzhausen, um 1900, Seidel, Künstler Wilhelm Anton Kamp (attr.), Werks.-Nr. 162, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Dreieck mit Querstrich an dessen Enden links ein Dreieck nach unten zeigend, rechts ein Dreieck nach oben zeigend (wohl für AJT stehend), B, zweimal 162 sowie 0,5 L. über Eichstrich gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik sowie Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen, die Signatur K oder WK verweist auf den Hauptentwerfer der Fabrik Wilhelm Anton Kamp, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Markenzuordnung: die Marke ist im Zusammenhang mit der Steinzeugfabrik Hauber & Reuther in Freising nachgewiesen, Hauber und Reuther bezog jahrelang seinen Ton aus dem Westerwald, als die Lieferungen aus vertraglichen Gründen endeten und keine neuen Lieferverträge mehr geschlossen werden konnten, bezog Hauber & Reuther dann Halbfabrikate von Westerwälder Fabriken z. B. undekorierte Krüge, u. a. auch von Albert Jacob Thewalt, und stellte diese fertig, insofern findet sich die Marke des MEK Exemplares auf Krügen, die sowohl die ligierte HR Marke von Hauber & Reuther tragen, als auch die Marke des MEK Exemplares, Ausführung als Seidel mit Hohlboden,
Höhe 18,3 cm, Breite 15 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/12

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler Wilhelm Kamp (attr.), Werks.-Nr. 517, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, somit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist, 517 (unter dem Henkel), F sowie GERMANY gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43 identisch, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, keine Literungsangabe,
MEK Nachmessung 0,5 Liter, Höhe 16,5 cm, Breite 13,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/13

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler Wilhelm Kamp (attr.), Werks.-Nr. 471, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, somit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist, 417, darunter C (unter dem Henkel), 0,5 L. über Eichstrich sowie GERMANY gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43 identisch, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Ausführung als Elfenbeinsteinzeug, Höhe 16,5 cm, Breite 13,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/14

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler Wilhelm Kamp (attr.), Werks.-Nr. 700, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, somit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist, 700, rechts daneben A (rechts neben dem Henkel), sowie MADE IN GERMANY (MADE IN nicht vollständig lesbar) gepresst, III geritzt, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43 identisch, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, Ausführung als Elfenbeinsteinzeug, Höhe 16,5 cm, Breite 13,5 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLVIII/15

Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Krug, Künstler Wilhelm Kamp (attr.), Werks.-Nr. 523, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit A T und über dem T ein Punkt, dieser besagt folgendes: im alten Schreibduktus wurde I und J oft gleich gesetzt, um den Buchstaben I bzw. J kenntlich zu machen, wurde darüber ein Punkt gesetzt, Beispiel: ein senkrechter Strich mit einem Punkt darüber bedeutet Buchstabe I oder bei Gleichsetzung auch J, insofern versteckt sich in der Marke beim Buchstabe T auch das J, somit ist der Sinn des Punktes ermittelt, so dass die Marke als AJT für Albert Jacob Thewalt zu lesen ist, GERMANY gepresst, 523 unter dem Henkel aufgelegt oder mit der Form gegossen, J (?) geritzt, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 226, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass fast alle Entwürfe von Wilhelm Anton Kamp stammen sowie Marke Nr. 43 identisch, der zweite Sohn von Joahnn Peter Thewalt jr., Albert Jacob Thewalt (1857 – 1939) gründete 1882 zusammen mit seinem Schwager Jean Paulus die keramische Fabrik Paulus und Thewalt, trennt sich dann von Jean Paulus und gründet 1894 seine eigene Fabrik, die als Albert Jacob Thewalt, Fabrik fein verzierter Steinzeugwaren firmiert, nach Albert Jacobs’s Tod führen sein Sohn Albert Johann Thewalt und danach sein Enkel Albert Jakob Thewalt die Fabrik fort, Künstlerzuschreibung: Wilhelm Anton Kamp trat 1897 in die Fabrik ein und schuf rund 800 Entwürfe, keine Literangabe, MEK Nachmessung: 0,35 Liter,
Höhe 13,5 cm, Breite 11,3 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/21

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1905, Seidel, Künstler Wilhelm Anton Kamp (attr.), Werks.-Nr. 1362, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Fabrikmarke mit einem Krug in einem Dreieck, 1362, C, 0,5 L. über Eichstrich sowie unbekanntes Zeichen gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik und Marke Nr. 6 identisch sowie Seite 225, Abbildung Nr. 597, fast Form gleicher, grau-blau salzglasierter 0,5 Liter Seidel der Fabrik A. J. Thewalt mit stilistisch gleichem Dekorentwurf (alle 3 Dekor Elemente ähnlich vorhanden und genau so angeordnet) von Wilhelm Anton Kamp, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Künstlerzuschreibung: siehe oben, das MEK Exemplar mit der Werks.-Nr. 1362 ist in der Fachliteratur noch nicht erfasst, der Spruch lautet: PiTTER LOSS DER MOHT NiT SiNKE, LOSS MER NOCH EN DRÖPPCHE DRiNKE., Ausführung Steinzeug grau-blau salzglasiert,
Höhe 10,7 cm, Breite 14,7 cm