Fotos und Beschreibung

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XC/1

Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co., vormals Porzellanfabrik Jäger, Thomas & Co., Deutschland, Marktredewitz, um 1910, Zuckerdose, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke zwei gekreuzte Blumen sowie J & C (für Jäger & Co.) grüner Stempel unter Glasur (verwendet zwischen 1902 bis ca. 1923), darunter „Gretel“ (Dekorname) grüner Stempel unter Glasur, 2 gepresst, x blau unter Glasur gemalt, 1663 sowie 37 rotviolett auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel VI, Markenkasten 88 identische Marke, Seite 211, Herstellerverzeichnis, Marktredewitz, Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co. Nr. 88 sowie Seite 219, Namenverzeichnis, Jäger & Co., Marktredewitz M 88, weitere Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken aus aller Welt, Marke Nr. 66 identisch, weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 278, Marke Nr. 12 identisch, weitere Litaratur: Robert E. Röntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute (Ausgabe Jahr 2000), Seite 200, Marke Nr. 1520 identisch (dort gültig für die Zeit von 1902 bis 1908), 1898 gründeten die Brüder Christoph und Wilhelm Jäger sowie Friedrich (Fritz) Thomas die Porzellanfabrik Jäger, Thomas & Co., Baubeginn ab 1897 unter Leitung von Fritz Thomas (geb. 28.05.1965, gest. 12.10.1940), Anm. MEK: es gibt Darstellungen, dass die Fabrik bereits 1872 gegründet worden sein soll und Thomas bereits vor 1998 ausgeschieden ist, da Thomas im Jahre 1872 erst sieben Jahre alt war, ist diese Fabrikdarstellung falsch, möglich ist, dass die Fabrik auf einem Gelände und unter evtl. Mitnutzung bereits vorhandener Gebäude einer kleineren Porzellandekorations Firma gegründet worden ist, unter Leitung des fachkundigen Thomas, wurden nachweislich neue Fabrikgebäude und Brennöfen gebaut und Maschinen angeschafft, die Fabrik war ebenso nachweislich die erste Porzellanfabrik in Marktredewitz, 1902 schied Fritz Thomas aus und gründete mit Karl Ens in Martkredewitz eine Porzellanfabrik (siehe dort), die Brüder Jäger führten die Fabrik weiter, sie änderten die Firmierung in Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co., in der Zeit von 1905 bis 1936 leitete Friedrich (Fritz) Jäger, Sohn von Wilhelm Jäger die Fabrik, ab 1936 leitete der Sohn von Fritz Jäger, Heinz Jäger die Fabrik, dieser fiel 1944 an der Ostfront und seine Witwe Gerda Jäger übernahm die Leitung der Fabrik, Anfang der 1920‘ Jahre eröffnete die Fabrik in München-Nymphenburg ein künstlerisch betriebenes Atelier, in München lebten viele hervorragende Porzellanmaler und viele namhafte Künstler, die Münchner Dependance bestand bis ca. 1930, dort wurden auch die berühmten Moccatassen dekoriert, einerseits mit herausragender Malerei andererseits nach Entwürfen berühmter Künstler der Zeit, die Weissware kam stets vom Stammwerk in Marktredewitz, evtl. wurde ein Teil der Weissware auch in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur dekoriert, die Fabrik wurde 1986 geschlossen,
Höhe 11 cm, Breite 14,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XC/2

Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co., vormals Porzellanfabrik Jäger, Thomas & Co., Deutschland, Marktredewitz, um 1955, Zierteller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Pfau, darunter Jäger, darunter BAVARIA-GERMANY sowie ungedeutetes Zeichen grüne Stempel unter Glasur (Marke verwendet zwischen 1950 – 1960), nicht signiert, Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel VI, Markenkasten 88 identische Marke (dort nur der Pfau abgebildet), Seite 211, Herstellerverzeichnis, Marktredewitz, Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co. Nr. 88 sowie Seite 219, Namenverzeichnis, Jäger & Co., Marktredewitz M 88, weitere Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken aus aller Welt, Marke Nr. 111 identisch (dort nur der Pfau abgebildet), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 278, Marke Nr. 12 identisch (dort nur der Pfau abgebildet), 1898 gründeten die Brüder Christoph und Wilhelm Jäger sowie Friedrich (Fritz) Thomas die Porzellanfabrik Jäger, Thomas & Co., Baubeginn ab 1897 unter Leitung von Fritz Thomas (geb. 28.05.1965, gest. 12.10.1940), Anm. MEK: es gibt Darstellungen, dass die Fabrik bereits 1872 gegründet worden sein soll und Thomas bereits vor 1998 ausgeschieden ist, da Thomas im Jahre 1872 erst sieben Jahre alt war, ist diese Fabrikdarstellung falsch, möglich ist, dass die Fabrik auf einem Gelände und unter evtl. Mitnutzung bereits vorhandener Gebäude einer kleineren Porzellandekorations Firma gegründet worden ist, unter Leitung des fachkundigen Thomas, wurden nachweislich neue Fabrikgebäude und Brennöfen gebaut und Maschinen angeschafft, die Fabrik war ebenso nachweislich die erste Porzellanfabrik in Marktredewitz, 1902 schied Fritz Thomas aus und gründete mit Karl Ens in Martkredewitz eine Porzellanfabrik (siehe dort), die Brüder Jäger führten die Fabrik weiter, sie änderten die Firmierung in Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co., in der Zeit von 1905 bis 1936 leitete Friedrich (Fritz) Jäger, Sohn von Wilhelm Jäger die Fabrik, ab 1936 leitete der Sohn von Fritz Jäger, Heinz Jäger die Fabrik, dieser fiel 1944 an der Ostfront und seine Witwe Gerda Jäger übernahm die Leitung der Fabrik, Anfang der 1920‘ Jahre eröffnete die Fabrik in München-Nymphenburg ein künstlerisch betriebenes Atelier, in München lebten viele hervorragende Porzellanmaler und viele namhafte Künstler, die Münchner Dependance bestand bis ca. 1930, dort wurden auch die berühmten Moccatassen dekoriert, einerseits mit herausragender Malerei andererseits nach Entwürfen berühmter Künstler der Zeit, die Weissware kam stets vom Stammwerk in Marktredewitz, evtl. wurde ein Teil der Weissware auch in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur dekoriert, die Fabrik wurde 1986 geschlossen,
Durchmesser 24 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XC/3

Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co., vormals Porzellanfabrik Jäger, Thomas & Co., Deutschland, Marktredewitz, 1920 bis 1923, Moccatasse mit Unterteller, Künstler Ludwig Holwein, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke zwei gekreuzte Blumen sowie J & C (für Jäger & Co.) grüner Stempel unter Glasur (verwendet zwischen 1902 bis ca. 1923), darunter „Holwein“ (für den Entwerfer) grüner Stempel unter Glasur, nicht signiert, Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel VI, Markenkasten 88 identische Marke, Seite 211, Herstellerverzeichnis, Marktredewitz, Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co. Nr. 88 sowie Seite 219, Namenverzeichnis, Jäger & Co., Marktredewitz M 88, weitere Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken aus aller Welt, Marke Nr. 66 identisch, weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 278, Marke Nr. 12 identisch, weitere Litaratur: Robert E. Röntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute (Ausgabe Jahr 2000), Seite 200, Marke Nr. 1520 identisch (dort gültig für die Zeit von 1902 bis 1908), 1898 gründeten die Brüder Christoph und Wilhelm Jäger sowie Friedrich (Fritz) Thomas die Porzellanfabrik Jäger, Thomas & Co., Baubeginn ab 1897 unter Leitung von Fritz Thomas (geb. 28.05.1965, gest. 12.10.1940), Anm. MEK: es gibt Darstellungen, dass die Fabrik bereits 1872 gegründet worden sein soll und Thomas bereits vor 1998 ausgeschieden ist, da Thomas im Jahre 1872 erst sieben Jahre alt war, ist diese Fabrikdarstellung falsch, möglich ist, dass die Fabrik auf einem Gelände und unter evtl. Mitnutzung bereits vorhandener Gebäude einer kleineren Porzellandekorations Firma gegründet worden ist, unter Leitung des fachkundigen Thomas, wurden nachweislich neue Fabrikgebäude und Brennöfen gebaut und Maschinen angeschafft, die Fabrik war ebenso nachweislich die erste Porzellanfabrik in Marktredewitz, 1902 schied Fritz Thomas aus und gründete mit Karl Ens in Martkredewitz eine Porzellanfabrik (siehe dort), die Brüder Jäger führten die Fabrik weiter, sie änderten die Firmierung in Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co., in der Zeit von 1905 bis 1936 leitete Friedrich (Fritz) Jäger, Sohn von Wilhelm Jäger die Fabrik, ab 1936 leitete der Sohn von Fritz Jäger, Heinz Jäger die Fabrik, dieser fiel 1944 an der Ostfront und seine Witwe Gerda Jäger übernahm die Leitung der Fabrik, Anfang der 1920‘ Jahre eröffnete die Fabrik in München-Nymphenburg ein künstlerisch betriebenes Atelier, in München lebten viele hervorragende Porzellanmaler und viele namhafte Künstler, die Münchner Dependance bestand bis ca. 1930, dort wurden auch die berühmten Moccatassen dekoriert, einerseits mit herausragender Malerei andererseits nach Entwürfen berühmter Künstler der Zeit, die Weissware kam stets vom Stammwerk in Marktredewitz, evtl. wurde ein Teil der Weissware auch in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur dekoriert, die Fabrik wurde 1986 geschlossen, das MEK Exemplar ist somit in die Zeit zwischen 1920 und 1930 einzuordnen, die o. g. Verwendungszeit der Firmenmarke schränkt die Zeit noch weiter ein, 1920 bis 1923, der Entwurf stammt von Ludwig Holwein (warum Holwein falsch geschrieben worden ist, richtig wäre Hohlwein, konnte das MEK nicht recherchieren), der Tassenabstellplatz ist asymmetrisch auf dem Unterteller platziert, genau wie beim KPM Ceres Service von Th. Schmuz-Baudiss, nur die Tasse wurde gemarkt,
Tasse: Höhe 5,6 cm, Breite 9,5 cm, Unterteller: Durchmesser 14,3 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XC/4

Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co., vormals Porzellanfabrik Jäger, Thomas & Co., Deutschland, Marktredewitz, 1925 -1939, Schale, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke PMR, darunter ein Pfau, darunter BAVARIA, darunter Jäger & Co grüne Stempel unter Glasur (Marke verwendet zwischen 1950 – 1960), 50 in Gold auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XII, Marke Nr. 204 identische Marke (ohen Jäger & Co), Seite 211, Herstellerverzeichnis, Marktredewitz, Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co. Nr. 88 sowie Seite 219, Namenverzeichnis, Jäger & Co., Marktredewitz M 88, weitere Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken aus aller Welt, Marke Nr. 497, weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 278, Marke Nr. 12 identisch, weitere Litaratur: Robert E. Röntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute (Ausgabe Jahr 2000), Seite 200, Marke Nr. 1526 identisch, 1898 gründeten die Brüder Christoph und Wilhelm Jäger sowie Friedrich (Fritz) Thomas die Porzellanfabrik Jäger, Thomas & Co., Baubeginn ab 1897 unter Leitung von Fritz Thomas (geb. 28.05.1965, gest. 12.10.1940), Anm. MEK: es gibt Darstellungen, dass die Fabrik bereits 1872 gegründet worden sein soll und Thomas bereits vor 1998 ausgeschieden ist, da Thomas im Jahre 1872 erst sieben Jahre alt war, ist diese Fabrikdarstellung falsch, möglich ist, dass die Fabrik auf einem Gelände und unter evtl. Mitnutzung bereits vorhandener Gebäude einer kleineren Porzellandekorations Firma gegründet worden ist, unter Leitung des fachkundigen Thomas, wurden nachweislich neue Fabrikgebäude und Brennöfen gebaut und Maschinen angeschafft, die Fabrik war ebenso nachweislich die erste Porzellanfabrik in Marktredewitz, 1902 schied Fritz Thomas aus und gründete mit Karl Ens in Martkredewitz eine Porzellanfabrik (siehe dort), die Brüder Jäger führten die Fabrik weiter, sie änderten die Firmierung in Porzellanfabrik Marktredewitz Jäger & Co., in der Zeit von 1905 bis 1936 leitete Friedrich (Fritz) Jäger, Sohn von Wilhelm Jäger die Fabrik, ab 1936 leitete der Sohn von Fritz Jäger, Heinz Jäger die Fabrik, dieser fiel 1944 an der Ostfront und seine Witwe Gerda Jäger übernahm die Leitung der Fabrik, Anfang der 1920‘ Jahre eröffnete die Fabrik in München-Nymphenburg ein künstlerisch betriebenes Atelier, in München lebten viele hervorragende Porzellanmaler und viele namhafte Künstler, die Münchner Dependance bestand bis ca. 1930, dort wurden auch die berühmten Moccatassen dekoriert, einerseits mit herausragender Malerei andererseits nach Entwürfen berühmter Künstler der Zeit, die Weissware kam stets vom Stammwerk in Marktredewitz, evtl. wurde ein Teil der Weissware auch in der Nymphenburger Porzellanmanufaktur dekoriert, die Fabrik wurde 1986 geschlossen, die Firmenmarke ist zwar gültig bis ca. 1945, da es aber deutschen Porzellanfabriken ab Beginn WK II verboten war, Gold für das Dekor zu verwenden, begrenzt das MEK den Herstellungszeitraum auf bis 1939, Höhe 3,7 cm, Breite 20,6 cm