D/LXXXI/1

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/LXXXI/1

Porzellanfabrik Swaine & Co., Deutschland, Hüttensteinach, um 1898, Ei als Deckeldose, Künstler Theodor Hermann Schmuz-Baudiss (attr.), Werks.-Nr. 969, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Jugendstiltypischer Doppelrahmen mit Swaine & Co. Hüttensteinach sowie Unterglasur grüner Stempel, schwarzer verwaschener nicht mehr lesbarer Stempel (vermutlich STB für Theodor Schmuz-Baudiss), 969 geritzt, nicht signiert, Literatur: Wilhelm Siemen, Ein Jugendstilkünstler ersten Ranges Theodor Hermann Schmuz-Baudiss, Seite 23, dort beschrieben, dass Schmuz-Baudiss im Auftrag der Vereinigten Münchner Werkstätten seit 1898 zeitweise in der Porzellanfabrik Swaine & Co. tätig war und dass er dort seine ersten Versuche unternahm, Porzellan herzustellen und mit einer von ihm entwickelten Technik der Unterglasurmalerei zu versehen sowie Seite 59, Abbildung einer 1901 von Schmuz-Baudiss entworfenen Vase mit grünblauer Unterglasurmalerei als Nachweis, dass Schmuz-Baudiss auch geometrische Dekore entworfen hat, weitere Literatur: Ullrich Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 268, Marke Nr. 4 identisch, 1854 Gründung der Porzellanfabrik Swaine & Co., 1920 Fusion mit der Porzellanfabrik Gebrüder Schönau & Co. und Firmierung als Gebr. Schönau, Swaine & Co. oHG, ab ca. 1930 wird kein Kunstporzellan, sondern nur noch Industriekeramik hergestellt, nach WK II verstaatlicht, Höhe 6 cm, Breite 9 cm