D/LXXIX/2

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/LXXIX/2

Max Roesler Feinsteingutfabrik und Nachf. Max Roesler Feinsteingutfabrik AG, Deutschland, Rodach, um 1920, Schale, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 5729, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Wappenschild mit Heckenrose (Familienwappen der Roeslers) darüber RMR (für Rodach und Max Roesler) blauer Stempel unter Glasur, FR, 5729 sowie 1 gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der Deutschen Keramik 1900 bis 1950, Seite 264, Beschreibung der Fabrik sowie Seite 327, Marke Nr. 176 identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel Nr. VII, Marke Nr. 119 identisch, Seite 212, Herstellerverzeichnis, Rodach, Max Roesler AG 119 sowie Seite 221 Namenverzeichnis, Rösler, Max, Steingutfabrik, M 119, weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 297, Marke Nr. 9 identisch (dort ebenfalls mit Zusatz RMR), die Fabrik wurde 1894 von Max Roesler gegründet, im Jahre 1910 wurde sie in eine AG umgewandelt, 1919 verkaufte Roesler seine Aktienanteile an das Dresdner Bankhaus Gebrüder Arnold, die die Fabrik einem Industriekonsortium angliederten, 1938 wurde die Fabrik an die Siemens-Schuckertwerke verkauft, die bisherige Firmierung wurde bis 1943 beibehalten, seit 1938 wurde aber keine Gebrauchs- und Kunstkeramik mehr produziert, sondern nur noch technische Keramik, an Hand der Markung läßt sich kein Produktionsdatum erkennen, insofern ist die Zuordnung zu Max Roesler Feinsteingutfabrik oder Max Roesler Feinsteingutfabrik AG schwierig,
Höhe 4,5 cm, Breite 16,5 cm