Fotos und Beschreibung

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/1

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, 1930, Zuckerdose, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit zwei Tannen, H&C, CH (für Chodov) sowie Czechoslovakia in dunkelgrün unter Glasur, roter Auszeichnungsstempel, da die Zuckerdose bzw. das Service auf der Weltausstellung 1930 in Liège (Lüttich) den Grand Prix d’Honneur erhielt rot auf Glasur, 14418 im Deckel rot unter Glasur, nicht signiert, Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 250, Marke Nr. 3 identisch, weitere Literatur: Karl Heinz Bröhan und Dieter Högermann, Porzellan, Kunst und Design 1889 bis 1939, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Bestandskatalog Bd. V. 2 des Bröhan Museums, Seite 421, Beschreibung der Fabrik und Abbildung der identischen Marke, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, Herstellungsort Chodau,
Höhe 13 cm, Breite 17 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/2

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1900, Terrine, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 7486 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke bekrönter Rundstempel mit zwei Tannen, H&C (für Haas & Czjzek) darunter S (für Schlaggenwald) grün auf Glasur, 7486 blau auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Karl Heinz Bröhan und Dieter Högermann, Porzellan, Kunst und Design 1889 bis 1939, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Bestandskatalog Bd. V. 2 des Bröhan Museums, Seite 465, Beschreibung der Fabrik und Abbildung der identischen Marke, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, die Terrine ist Teil eines Service, siehe auch weitere Teile des Service MEK A/XXXIII/3 bis MEK A/XXXIII/8, Herstellungsort Schlaggenwald, Höhe 15 cm, Breite 26 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/3

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1900, Servierplatte, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 7486 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke bekrönter Rundstempel mit zwei Tannen, H&C (für Haas & Czjzek) darunter S (für Schlaggenwald) grün auf Glasur, 7486 blau auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Karl Heinz Bröhan und Dieter Högermann, Porzellan, Kunst und Design 1889 bis 1939, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Bestandskatalog Bd. V. 2 des Bröhan Museums, Seite 465, Beschreibung der Fabrik und Abbildung der identischen Marke, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, die Servierplatte ist Teil eines Speiseservice, siehe auch weitere Teile des Service MEK A/XXXIII/2 sowie MEK A/XXXIII/4 bis MEK A/XXXIII/8, Herstellungsort Schlaggenwald, Durchmesser 31,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/4

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1900, Servierplatte, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 7486 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber 7486 sowie 2 blau auf Glasur gemalt, nicht signiert, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, die Servierplatte ist Teil eines Speiseservice, siehe auch weitere Teile des Service MEK A/XXXIII/2, MEK A/XXXIII/3 sowie MEK A/XXXIII/5 bis MEK A/XXXIII/8, identische Servierplatte siehe MEK A/XXXIII/3, Herstellungsort Schlaggenwald, Durchmesser 31,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/5

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1900, Souciere, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 7486 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke bekrönter Rundstempel mit zwei Tannen, H&C (für Haas & Czjzek) darunter S (für Schlaggenwald) grün auf Glasur, 7486 sowie 71 blau auf Glasur gemalt, diverse ungedeutete Zahlen und Zeichen gepresst, nicht signiert, Literatur: Karl Heinz Bröhan und Dieter Högermann, Porzellan, Kunst und Design 1889 bis 1939, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Bestandskatalog Bd. V. 2 des Bröhan Museums, Seite 465, Beschreibung der Fabrik und Abbildung der identischen Marke, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, die Souciere ist Teil eines Service, siehe auch weitere Teile des Service MEK A/XXXIII/2 bis MEK A/XXXIII/4 sowie MEK A/XXXIII/6 bis A/XXXIII/8, Herstellungsort Schlaggenwald, Höhe 9 cm, Breite 25 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/6

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1900, Teller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 7486 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke bekrönter Rundstempel mit zwei Tannen, H&C (für Haas & Czjzek) darunter S (für Schlaggenwald) grün auf Glasur, 7486 sowie 71 blau auf Glasur gemalt, ungedeutete Buchstaben gepresst, nicht signiert, Literatur: Karl Heinz Bröhan und Dieter Högermann, Porzellan, Kunst und Design 1889 bis 1939, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Bestandskatalog Bd. V. 2 des Bröhan Museums, Seite 465, Beschreibung der Fabrik und Abbildung der identischen Marke, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, der Teller ist Teil eines Speiseservice, siehe auch weitere Teile des Service MEK A/XXXIII/2 bis MEK A/XXXIII/5 sowie MEK A/XXXIII/7 und MEK A/XXXIII/8, identische Teller siehe MEK A/XXXIII/7 sowie MEK A/XXXIII/8, Herstellungsort
Schlaggenwald, Durchmesser 24,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/7

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1900, Teller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 7486 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke bekrönter Rundstempel mit zwei Tannen, H&C (für Haas & Czjzek) darunter S (für Schlaggenwald) grün auf Glasur, nicht signiert, Literatur: Karl Heinz Bröhan und Dieter Högermann, Porzellan, Kunst und Design 1889 bis 1939, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Bestandskatalog Bd. V. 2 des Bröhan Museums, Seite 465, Beschreibung der Fabrik und Abbildung der identischen Marke, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, der Teller ist Teil eines Speiseservice, siehe auch weitere Teile des Service MEK A/XXXIII/2 bis MEK A/XXXIII/6 sowie MEK A/XXXIII/8, identische Teller siehe MEK A/XXXIII/6 sowie MEK A/XXXIII/8, Herstellungsort Schlaggenwald, Durchmesser 24,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/8

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1900, Teller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 7486 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke bekrönter Rundstempel mit zwei Tannen, H&C (für Haas & Czjzek) darunter S (für Schlaggenwald) grün auf Glasur, nicht signiert, Literatur: Karl Heinz Bröhan und Dieter Högermann, Porzellan, Kunst und Design 1889 bis 1939, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Bestandskatalog Bd. V. 2 des Bröhan Museums, Seite 465, Beschreibung der Fabrik und Abbildung der identischen Marke, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, der Teller ist Teil eines Speiseservice, siehe auch weitere Teile des Service MEK A/XXXIII/2 bis MEK A/XXXIII/7, identische Teller siehe MEK A/XXXIII/7 sowie MEK A/XXXIII/8, Herstellungsort Schlaggenwald, Durchmesser 24,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/9

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1890, Servierschale, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 5941 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit zwei gekreuzten Degen, die Degenspitzen als Tannen, dazwischen S (für Schlaggenwald) blaugrün auf Glasur, Firmenstempel Handelshaus D.F. Rabe & Co., Bremen rot auf Glasur, 5941 dunkelblau auf Glasur gemalt, ungedeutete Zeichen gepresst, nicht signiert, Literatur: J. G. Th. Graesse und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 420, Marke Nr. 23 identisch (Marke für die Zeit von 1888 – 1896 angegeben), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 301, Marke Nr. 10 identisch, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, siehe auch MEK A/XXXIII/10, identische Servierschale, Herstellungsort Schlaggenwald,
Höhe 4 cm, Breite 27,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/10

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1890, Servierschale, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 5941 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit zwei gekreuzten Degen, die Degenspitzen als Tannen, dazwischen S (für Schlaggenwald) blaugrün auf Glasur, Firmenstempel Handelshaus D.F. Rabe & Co., Bremen rot auf Glasur, 5941 dunkelblau auf Glasur gemalt, ungedeutete Zahlen und Buchstaben gepresst, nicht signiert, Literatur: J. G. Th. Graesse und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 420, Marke Nr. 23 identisch (Marke für die Zeit von 1888 – 1896 angegeben), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 301, Marke Nr. 10 identisch, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, siehe auch MEK A/XXXIII/9, identische Servierschale, Herstellungsort Schlaggenwald,
Höhe 4 cm, Breite 27,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/11

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1890, Schale mit zwei seitlichen Handhaben, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 6761 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit zwei gekreuzten Degen, die Degenspitzen als Tannen, dazwischen S (für Schlaggenwald) blaugrün auf Glasur, 6761 rot auf Glasur gemalt, 1630 gepresst, nicht signiert, Literatur: J. G. Th. Graesse und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 420, Marke Nr. 23 identisch (Marke für die Zeit von 1888 – 1896 angegeben), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 301, Marke Nr. 10 identisch, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, die Schale ist Teil eines Service, siehe dazu passende Teller MEK A/XXXIII/12 bis A/XXXIII/15, Herstellungsort Schlaggenwald, Höhe 7 cm, Breite 29,7 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/12

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1890, Teller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 6761 (Dekornummer ?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit zwei gekreuzten Degen, die Degenspitzen als Tannen, dazwischen S (für Schlaggenwald) blaugrün auf Glasur, 6761 rot auf Glasur gemalt, 62 gepresst, nicht signiert, Literatur: J. G. Th. Graesse und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 420, Marke Nr. 23 identisch (Marke für die Zeit von 1888 – 1896 angegeben), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 301, Marke Nr. 10 identisch, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, der Teller ist Teil eines Service, weitere Teile MEK A/XXXIII/11 sowie MEK A/XXXIII/13 bis MEK A/XXXIII/15, Herstellungsort Schlaggenwald, Durchmesser 25 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/13

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1890, Teller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit zwei gekreuzten Degen, die Degenspitzen als Tannen, dazwischen S (für Schlaggenwald) blaugrün auf Glasur, 62 gepresst, nicht signiert, Literatur: J. G. Th. Graesse und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 420, Marke Nr. 23 identisch (Marke für die Zeit von 1888 – 1896 angegeben), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 301, Marke Nr. 10 identisch, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, der Teller ist Teil eines Service, weitere Teile MEK A/XXXIII/11, MEK A/XXXIII/12 sowie MEK A/XXXIII/14 sowie MEK A/XXXIII/15, Herstellungsort Schlaggenwald, Durchmesser 25 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/14

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1890, Teller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber 62 gepresst, nicht signiert, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, der Teller ist Teil eines Service, weitere Teile MEK A/XXXIII/11 bis MEK A/XXXIII/13 sowie MEK A/XXXIII/15, Herstellungsort Schlaggenwald, Durchmesser 25 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/15

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1890, Teller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber 36 (?) gepresst, nicht signiert, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird, wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, der Teller ist Teil eines Service, weitere Teile MEK A/XXXIII/11 bis MEK A/XXXIII/14, hier andere farbliche Ausführung, Herstellungsort Schlaggenwald, Durchmesser 25 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXIII/16

Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik und Nachf. Porzellanfabrik Haas & Czjzek AG, Böhmen/Austria, Schlaggenwald/Horni Slavkov und Chodau/Chodov, um 1905, Dose mit vier Füßen, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Rundstempel mit zwei Tannen, H & C sowie Chodau dunkelgrün unter Glasur, Handgemalt roter Stempel auf Glasur, nicht signiert, Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken aus aller Welt, Marke Nr. 37 sehr ähnlich (Marke für die Zeit 1905), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 250, Marke Nr. 3 identisch, weitere Literatur: Karl Heinz Bröhan und Dieter Högermann, Porzellan, Kunst und Design 1889 bis 1939, Vom Jugendstil zum Funktionalismus, Bestandskatalog Bd. V. 2 des Bröhan Museums, Seite 421, Beschreibung der Fabrik und Abbildung der identischen Marke, Johann Georg Paulus gründete 1792 eine Porzellanfabrik, welche als Paulus Porzellan firmierte, nach kurzer Zeit wird. wohl noch vor Ende 1800, Luise Sophie Greiner Eigentümerin, Ihr Schwiegersohn der Arzt Johann Georg Lippert tritt in die Fabrik ein und holt sich Wenzel Haas aus Prag als Partner, Firmierung spätestens 1836 als Haas & Lippert, Wenzel Haas Sohn August Eusebius Haas war Grundbesitzer und trat zu Wenzel Haas Tod in die Fabrik ein, 1843 Tod von Johann Georg Lippert, dessen Tochter Emilie und deren Ehemann Johann Möhring erben die Anteile der Fabrik und verkaufen sie an Haas, der nun Alleineigentümer ist, 1867 übergibt August Eusebius Haas seine Fabrik an seinen Sohn Georg Haas (ab 1908 Freiherr von Hasenfels) und seinen Neffen Johann Czjzek (später Edler von Smidaich), Firmierung ab 1867 Haas & Czjzek K.K. Porzellanfabrik, 1871 kauft die Fabrik von der Familie Porges von Portheim die Porzellanfabrik in Chodau, Firmierung wohl identisch, lediglich Ortunterscheidung in den Stempeln, Georg Haas stirbt 1914 und seine Witwe Olga tritt in die Fabrik ein, 1923 übergibt Johann Czjzek seine Anteile an seinen Sohn Felix. 1930 wird eine Aktiengesellschaft gegründet und 1945 wird die Fabrik enteignet, in Schlaggenwald wird feinstes Porzellan für die Kaiserhäuser, den Papst und Fürstenhäuser produziert, in Chodau vorwiegend einfaches Gebrauchsgeschirr, Herstellungsort Chodau, Deckel der Dose mit Wappen der Herzöge von Sachsen-Meiningen-Hildburghausen, darunter Bad Liebenstein, sicher eine Andenkendose wohl anläßlich der Zugehörigkeit von Bad Liebenstein zum o. g. Herzogtum oder anläßlich eines Besuches eines Mitglieds der herzoglichen Familie im Kurort Bad Liebenstein, insofern sicher eine Auftragsarbeit, Ausführung in Porzellan, Höhe 8,5 cm, Breite 12 cm