Fotos und Beschreibung

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/1

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck sowie 0,5 L. über Eichstrich gepresst, im Zinndeckel Stempel REICHSZINN, G sowie HÖHR (G steht für Gerz, Stempel nur halb lesbar, lesbarer Stempel siehe MEK D/XLIX/5), nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897, die Fabrik bestand bis 1997, siehe auch MEK D/XLIX/3 Seidel mit identischem Motiv in anderer Farbvariante sowie dem gleichen Literungsstempel (bei Albert Jacob Thewalt findet sich ein fast identischer Literungsstempel, allerdings geht dort das L. nicht über den rechten Anstrich des Eichstrichs hinaus und der Bogen der 5 ist nicht so stark eingekringelt), der 0,75 cm hohe und 1,3 cm breite 0,5 Literstempel dient dem MEK als Identifizierungsstempel für nicht mit der Fabrikmarke versehene Fabrikate von Gerz, Höhe 13,5 cm, Breite 10 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/2

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1930, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 3335, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck darunter FABRIKMARKE, 3335 sowie ½ L (ohne Eichstrich) gepresst, 9 oder 6 geritzt, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass die Modellnummern ab 3.200 ab den späten 1920’ Jahren verwendet worden sind sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897, die Fabrik bestand bis 1997, Zinnmontur mit Blechdeckel statt Zinndeckel, Höhe 10 cm, Breite 14 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/3

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Fabrikmarke aber 0,5 L. über Eichstrich gepresst, im Zinndeckel Stempel mit GES. GESCH., nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung sowie Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897, die Fabrik bestand bis 1997, Zuordnung: siehe auch MEK D/XLIX/1 Seidel mit identischem Motiv in anderer Farbvariante mit identischem Literungsstempel (bei Albert Jacob Thewalt findet sich ein fast identischer Literungsstempel, allerdings geht dort das L. nicht über den rechten Anstrich des Eichstrichs hinaus und der Bogen der 5 ist nicht so stark eingekringelt), Höhe 13,2 cm, Breite 13 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/4

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1909, Dose, Künstler Albin Müller, Werks.-Nr. 1711, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Fabrikmarke (oder diese ist von der dicken blauen Glasur verdeckt) aber 1711 gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 79, Abbildung Nr. 88 identische 3 cm höhere Dose, bezeichnet mit Entwurf: Albi Müller um 1909, Ausführung: S. P. Gerz, Modellnummer 1711, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Ausführung als Feinsteinzeug kobaltblau glasiert, Höhe 10 cm, Breite 9,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/5

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1901, Seidel, Künstler Walter Ortlieb, Werks.-Nr. 1151, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Fabrikmarke mit einem Krug in einem Dreieck, 1151, GRÈS „NASSOVIA“, GES. GESCH. sowie 0,5 L. über Eichstrich gepresst, im Zinndeckel Stempel REICHSZINN, G (G steht für Gerz)sowie HÖHR, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, Seite 44, Marke Nr. 6 identisch sowie Seite 48, Abbildung Nr. 34 identischer Seidel, beschrieben mit Entwurd Walter Ortlieb 1901 und Werks.-Nr. 1151, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik und Marke Nr. 6 identisch sowie Seite 198, Abbildung 493 identischer Seidel, beschrieben mit Entwurf Walter Ortlieb und Werks.-Nr.1151, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Ausführung als Feinsteinzeug,
Höhe 11 cm, Breite 13 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/6

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1912, Kanne, Künstler Paul Wynand, Werks.-Nr. 3004, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Fabrikmarke aber 3004 sowie 3 L (für 3 Liter) gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 116, Abbildung Nr. 199 identische Kanne in der Ausführung als Steinzeug grau-blau glasiert, bezeichnet mit Entwurf: Paul Wynand um 1912, Ausführung: S. P. Gerz, Modellnummer 3004 sowie aus einem Merkelbach Modellbuch, Seite 285, dort Werks- Nr. 3004 aufgeführt und wie folgt beschrieben: 2 ½ Krug, Köln-braun u. blau gr., Wynand, dort abgebildet, weitere Literatur: Jürgen Erlebach/Jürgen Schimanski, Westerwälder Steinzeug, Die neue Ära, Seite 105, Abbildung 251 identische Kanne, beschrieben mit Entwurf Paul Wynand 1912 Steinzeug kölnisch braun, Modell Nr. 3004, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Ausführung als Feinsteinzeug mit dunkelgrüner und rotbrauner Bemalung sowie mit Blechdeckel (dieser evtl. später hinzugefügt), die Kanne stammt wohl aus der Zeit der Steinzeugwerke Höhr-Grenzhausen GmbH, als die Fabriken Simon Gerz I und Reinhold Merkelbach auch die Formen tauschten aber dann unter die Fabrikate die eigene Firmenmarke pressten, ursprünglich wurde diese Kanne bei Reinhold Merkelbach produziert, da sie im Merkelbach Modellbuch aufgeführt ist, es ist auch möglich, dass die Form dieser Kanne, nachdem sie in den Bestand von Simon Peter Gerz I gekommen ist, an die Fabrik Alfons Loetschert weitergegeben worden ist, deren Inhaber bekanntlich einen gewissen Formenbestand mitnehmen durfte, als er die Firma Gerz verließ und eine eigene Fabrik gründete, die Formen der Loetschert Fabrik gingen nach deren Produktionsende an die Fabrik Dr. F. Hammerschmidt und nach deren Produktionsende weiter an die Fabrik Steuler Steinzeugindustrie GmbH, da das MEK Exemplar keine Fabrik Marke trägt kann die Kanne keiner Fabrik zugeordnet werden, das MEK ordnet deshalb diese Kanne vorläufig der Fabrik Simon Peter Gerz I zu, bis sich evtl. die gleiche Kanne mit Fabrik Marke findet, Höhe 34 cm, Breite 16,5 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/7

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1908, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 1643, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Fabrikmarke mit einem Krug in einem Dreieck, 1643, drei ineinander geschachtelte Dreiecke sowie 0,5 L. über Eichstrich gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik und Marke Nr. 6 identisch sowie Seite 200, Abbildung 506 etwas kleinerer identischer Seidel in der Ausführung Feinsteinzeug grau-grün-blau glasiert, Werks.-Nr.1643, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Ausführung als Steinzeug grau-blau salzglasiert,
Höhe 13,5 cm, Breite 13,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/8

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1930, Bowle, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 3361, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, MADE IN GERMANY, 3361 sowie zweimal 4 L (einmal im Deckel und einmal am Boden) gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass die Modellnummern ab 3.200 ab den späten 1920’ Jahren verwendet worden sind sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Ausführung als 4 Liter Bowle,
Höhe 31 cm, Breite 30 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/9

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Fabrikmarke aber 0,5 L. über Eichstrich gepresst, A,EF (?) schwarz gemalt, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Zuordnung: siehe MEK D/XLIX/1 Seidel mit identischem Literungsstempel, Höhe 12,5 cm, Breite 13,3 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/10

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 736, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck sowie ¼ L. über Eichstrich gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Höhe 10,5 cm, Breite 11 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/11

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1907, Bowle, Künstler Paul Wynand, Werks.-Nr. 1542 A, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Fabrikmarke mit einem Krug in einem Dreieck, 1542 A, ein Punkt mit zwei Kreisen darum (nicht gedeutet) gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, Seite 44, Marke Nr. 6 identisch sowie Seite 52, Abbildung Nr. 48, genau diese Bowle abgebildet, da die MEK Bowle aus dem Bestand von Jürgen Erlebach stammt, beschrieben mit Entwurd Paul Wynand und Werks.-Nr. 1542, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 99, Abbildung Nr. 148, identische Bowle abgebildet, beschrieben mit Entwurf Paul Wynand, 1907 und Werks.-Nr.1542, Seite 197, Beschreibung der Fabrik und Marke Nr. 6 identisch sowie Seite 260, Preistafel 23 der Steinzeugwerke Höhr-Grenzhausen GmbH, dort unter Nr. G 1542 abgebildet und unter G 1542 (G steht für Gerz) wie folgt beschrieben: Bowle mit Deckel, Inhalt 8 Liter, Entwurf von Paul Wynand, Rom, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, das A neben der Werks.-Nr. steht sicher für die Größenangabe 8 Liter, Ausführung als Steinzeug grau-blau salzglasiert,
Höhe 25 cm (mit Deckel), Breite 34,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/12

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 1180, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, 1180 unter dem Henkel, 1180 am Boden sowie 0,5 L. über Eichstrich gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, bei Albert Jacob Thewalt findet sich ein fast identischer Literungsstempel, allerdings geht dort das L. nicht über den rechten Anstrich des Eichstrichs hinaus und der Bogen der 5 ist nicht so stark eingekringelt,
Höhe 15,4 cm, Breite 13 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/13

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 1012, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, 1012, B sowie 0,5 L. über Eichstrich gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, bei Albert Jacob Thewalt findet sich ein fast identischer Literungsstempel, allerdings geht dort das L. nicht über den rechten Anstrich des Eichstrichs hinaus und der Bogen der 5 ist nicht so stark eingekringelt, der 0,75 cm hohe und 1,3 cm breite 0,5 Literstempel dient dem MEK als Identifizierungsstempel für nicht mit der Fabrikmarke versehene Fabrikate von Gerz, Ausführung als Seidel mit Hohlboden,
Höhe 18,1 cm, Breite 15,5 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/14

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, 1909, Seidel, Künstler Paul Wynand, Werks.-Nr. 1758, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Fabrikmarke aber drei ineinander geschachtelte Dreiecke sowie 0,5 L. über Eichstrich sowie 1758 gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, Seite 44, von Marke Nr. 6 das Beizeichen (drei ineinander geschachtelte Dreiecke) identisch sowie Seite 50, Abbildung Nr. 40 c, identischer Seidel, dort beschrieben mit Werks.-Nr. 1758, Entwurf Paul Wynand 1909, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, der 0,7 cm hohe und 1,2 cm breite 0,5 Literstempel dient dem MEK als Identifizierungsstempel für nicht mit der Fabrikmarke versehene Fabrikate von Gerz, Ausführung als Steinzeug grau-blau salzglasiert, Höhe 10,7 cm, Breite 15 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/15

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1910, Schnelle, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 572, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, Ges. Gesch. Nr. 572 sowie C gepresst und bis auf 572 braun ausgemalt, am Steg der Zinnmontur N. B.M. (für die Zinngießerei Nathan Bauernfreund in München, tätig von ca. 1853 bis 1925), nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung sowie Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, das MEK Exemplar hat eine dreistellige Werks.-Nr. und war somit eine spezielle Auftragsarbeit für einen bestimmten Kunden, das MEK Exemplar mit der Werks.-Nr. 572 ist in der Fachliteratur noch nicht erfasst, Ausführung als Elfenbeinsteinzeug braun-dunkelgrün glasiert,
Höhe 30 cm, Breite 13,5 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/16

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1950, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, MADE IN GERMANY sowie 2 gepresst und alles mit blauer Glasur ausgemalt, im Zinndeckel 85, DBGM (für Deutsches Bundesgebrauchs-Muster sowie in einer Raute DBM (nicht aufgelöst), nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, zeitliche Zuordnung: das MEK geht davon aus, dass die Zinnmontur samt vernickeltem Deckel original ist, im Zinndeckel befinden sich die o. g. Markungen, diese wurden erst ab 1945 verwendet, wohl ein Werksentwurf nach Adelbert Niemeyer, siehe dazu Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 179, Abbildungen 430 a und b, ähnliche Entwürfe von Adelbert Niemeyer für die Steinzeugfabrik von Reinhold Merkelbach, Ausführung als Feinsteinzeug kobaltblau glasiert, keine Literangabe, MEK Nachmessung: 0,5 Liter, Höhe 11 cm, Breite 15,5 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/17

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1911, Seidel, Künstler August Wingender (attr.), Werks.-Nr. 1669, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Fabrikmarke mit einem Krug in einem Dreieck, zweimal 1669 einmal unter dem Henkel und einmal am Boden des Seidels sowie 0,5 L über Eichstrich gepresst, AW (für August Wingender) ligiert aufgelegt oder mit gegossen, im unteren Teil des A befindet sich ein Punkt, signiert AW, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik und Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Künstlerzuschreibung: von allen Künstlern, die in der Zeit von 1900 bis 1920 Entwürfe für die Westerwälder Steinzeugindustrie lieferten, passt auf AW nur August Wingender, das MEK konnte keinen anderen Künstler recherchieren zu dem AW passt, das MEK Exemplar mit der Werks.-Nr. 1669 ist in der Fachliteratur noch nicht erfasst, der Spruch lautet: NIMM DEN KRUG VON STEIN, SCHWENK iHN TÜCHTIG REIN; LASS VOLL SCHENKEN EIN, DANN WIRD’S MUNDEN FEiN., Ausführung als Feinsteinzeug grau-blau glasiert,
Höhe 10,5 cm, Breite 14,5 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/18

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1920, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck sowie MADE IN GERMANY gepresst, im Zinndeckel Marke der Zinngießerei Georg Sturm, Bayreuth, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, auf dem Zinndeckel Redewendung per aspera ad astra (durch das Rauhe zu den Sternen), welche von verschiedenen Burschenschaften und Studentenverbindung als Motto verwendet worden ist, das Monogramm auf dem Zinndeckel lautet wohl TBv (?), dieses konnte das MEK nicht auflösen, Georg Hahn gründete 1878 in Bayreuth eine Zinngießerei, diese wurde 1904 von Georg Sturm übernommen und firmierte als Zinngießerei und Glasmalerei Sturm GmbH, die Firma existiert heute noch, der 0,8 cm hohe und 2,3 cm breite MADE IN GERMANY Stempel, dient dem MEK als Identifizierungsstempel für nicht mit einer Firmenmarke versehene Fabrikate von Simon Peter Gerz I, keine Liter Angabe, MEK Nachmessung: 0,5 Liter, Höhe 13 cm, Breite 13,5 cm (nur die Keramik)

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/19

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, 1930 – 1955, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, darunter FABRIKMARKE, MADE IN GERMANY sowie 7 gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, zeitliche Zuordnung: keine Literangabe (MEK Nachmessung: 0,5 Liter) verweist im Zusammenhang mit fehlenden Alterungsspuren, unscharfen Konturen des Dekors, was auf jahrzehntelange Benutzung der Form hindeutet und Fehlen der eigentlichen Werks.-Nr. auf eine Entstehungszeit relativ kurz vor Gründung der BRD, weil danach in der Regel mit West Germany gemarkt worden ist und die Fabrikate dann außerdem oft mit der Firmenmarke GERZIT versehen worden sind,
Höhe 17 cm, Breite 12 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/20

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, 1930 – 1955, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, darunter FABRIKMARKE, MADE IN GERMANY sowie 7 gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, zeitliche Zuordnung: keine Literangabe (MEK Nachmessung: 0,5 Liter) verweist im Zusammenhang mit fehlenden Alterungsspuren, unscharfen Konturen des Dekors, was auf jahrzehntelange Benutzung der Form hindeutet und Fehlen der eigentlichen Werks.-Nr. auf eine Entstehungszeit relativ kurz vor Gründung der BRD, weil danach in der Regel mit West Germany gemarkt worden ist und die Fabrikate dann außerdem oft mit der Firmenmarke GERZIT versehen worden sind,
Höhe 17,5 cm, Breite 12 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/21

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1905, Seidel, Künstler Wilhelm Anton Kamp (attr.), Werks.-Nr. 1362, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Fabrikmarke mit einem Krug in einem Dreieck, 1362, C, 0,5 L. über Eichstrich sowie unbekanntes Zeichen gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik und Marke Nr. 6 identisch sowie Seite 225, Abbildung Nr. 597, fast Form gleicher, grau-blau salzglasierter 0,5 Liter Seidel der Fabrik A. J. Thewalt mit stilistisch gleichem Dekorentwurf (alle 3 Dekor Elemente ähnlich vorhanden und genau so angeordnet) von Wilhelm Anton Kamp, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Künstlerzuschreibung: siehe oben, das MEK Exemplar mit der Werks.-Nr. 1362 ist in der Fachliteratur noch nicht erfasst, der Spruch lautet: PiTTER LOSS DER MOHT NiT SiNKE, LOSS MER NOCH EN DRÖPPCHE DRiNKE., Ausführung Steinzeug grau-blau salzglasiert,
Höhe 10,7 cm, Breite 14,7 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/22

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1900, Kanne, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 969, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck sowie 969, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, keine Liter Angabe, MEK Nachmessung: ca. 1,7 Liter, Ausführung als Elfenbeinsteinzeug, Höhe 24,2 cm, Breite 18 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/23

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, 1904, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 072, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber 072, B sowie 0,5 L. über Eichstrich gepresst, außerdem rot ausgemalter, runder Presstempel, dieser in Felder aufgeteilt, in diesen Feldern die Buchstaben J, G sowie N (für Jacob Goldschmidt Nürnberg), nicht aufgelöste Signierung av (?) rot unter Glasur gemalt, signiert av (?), Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Fabrikbeschreibung, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, die Firma Jakob Goldschmidt Zinngießerei und Luxuswaren (evtl. auch Jakob Goldschmidt Metallwarenfabrik) wurde 1890 von Jakob Goldschmidt in Nürnberg gegründet, ab 1906 trat Moritz Goldschmidt, der Bruder von Jakob Goldschmidt in die Firma ein, die Firmierung änderte sich spätestens 1913 in Gebr. Goldschmidt Zinn- u. Metallwarenfabrik (die Firmierung wurde von einer 1913 gelaufenen und datierten Postkarte der Fabrik übernommen), die Firma dekorierte Halbfertigfabrikate verschiedener Fabriken der Westerwälder Steinzeugindustrie w. z. B. Marzi & Remy, Matthias Girmscheid, Simon Peter Gerz I., Albert Jakob Thewalt, J. W. Remy sowie für die Fabrik von Utzschneider & Cie., die Firma fertigte auch die Zinnmonturen und Zinndeckel für das Steinzeug, mit Eintritt des Bruder änderte sich die Firmenmarke in Gebrüder Goldschmidt, die Firma bestand bis ca. 1930, Zuschreibung zu Gerz: der 0,5 Liter über Eichstrich Stempel dieses MEK Exemplares, ist sowohl in der Höhe 0,7 cm, in der Breite 1,2 cm und in der Ausführung am ehesten identisch mit dem 0,5 Liter über Eichstrich Stempel des MEK Exemplares D/XLIX/14, den das MEK als Identifizierungsstempel für nicht mit einer Firmenmarke versehene Exemplare von Gerz bestimmt hat, er ist außerdem am ehesten identisch mit dem Gerz MEK Exemplar D/XLIX/17, unter http://www.steinmarks.co.uk/pages/pv.asp?p=stein86 findet sich eine Abbildung, bei der die Gerz Firmenmarke von der Goldschmidt Firmenmarke überstempelt worden ist, die Werks.-Nr. dort lautet 079, das MEK Exmplar hat die Werks.-Nr. 072, die Zahlen haben die gleiche Stempelform, anscheinend hat Gerz für Fabrikate, die für die Firma Goldschmidt hergestellt worden sind, eine eigene Werks.-Nr. Vergabe eingeführt, zeitliche Einordnung: diese ergibt sich aus der Widmungsdatierung, außerdem gibt die Firmenmarke den Hinweis, dass vor 1906 gestempelt worden ist, da ab 1906 mit Gebrüder Goldschmidt gestempelt wurde und nicht mehr mit Jakob Goldschmidt, Ausführung als Elfenbeinsteinzeug, Seidel mit Hohlboden, Gold gehöht, Bemalung des Seidels mit einem Zunftzeichen ähnlich dem Zunftzeichen der Wiener Gerber, Höhe 18,3 cm, Breite 14 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/24

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1925, Bowle, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 3030, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, darunter FABRIKMARKE, 3030, Dreieck, darin ein Dreieck, 4 L sowie 4 (im Deckel für 4 Liter) gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass die Modellnummern ab 3.200 ab den späten 1920’ Jahren verwendet worden sind sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Ausführung als 4 Liter Bowle, zur Bowle gehören 4 Seidel MEK D/XLIX/25 bis MEK D/XLIX/28, Höhe 30 cm, Breite 22 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/25

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1925, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 3030, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, darunter FABRIKMARKE sowie 3030 gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass die Modellnummern ab 3.200 ab den späten 1920’ Jahren verwendet worden sind sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Seidel zugehörig zur Bowle MEK D/XLIX/24, weitere Seidel siehe MEK D/XLIX/26 bis MEK D/XLIX/28, Seidel ohne Literangabe, MEK Nachmessung: 0,2 Liter, Höhe 8,3 cm, Breite 12,3 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/26

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1925, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 3030, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, darunter FABRIKMARKE sowie 3030 gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass die Modellnummern ab 3.200 ab den späten 1920’ Jahren verwendet worden sind sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Seidel zugehörig zur Bowle MEK D/XLIX/24, weitere Seidel siehe MEK D/XLIX/25, MEK D/XLIX/27 sowie MEK D/XLIX/28, Seidel ohne Literangabe, MEK Nachmessung: 0,2 Liter, Höhe 8,3 cm, Breite 12,3 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/27

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1925, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 3030, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, darunter FABRIKMARKE sowie 3030 gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass die Modellnummern ab 3.200 ab den späten 1920’ Jahren verwendet worden sind sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Seidel zugehörig zur Bowle MEK D/XLIX/24, weitere Seidel siehe MEK D/XLIX/25, MEK D/XLIX/26 sowie MEK D/XLIX/28, Seidel ohne Literangabe, MEK Nachmessung: 0,2 Liter, Höhe 8,3 cm, Breite 12,3 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XLIX/28

Simon Peter Gerz I. GmbH Fabrik fein verzierter Gebrauchs- und Luxusgegenstände und Vorgänger Simon Peter Gerz I. Fabrik antiker reichverzierter Steinzeugwaaren, Deutschland, Höhr, um 1925, Seidel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 3030, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit einem Krug in einem Dreieck, darunter FABRIKMARKE sowie 3030 gepresst, nicht signiert, Literatur: Gisela Reineking von Bock, Meister der deutschen Keramik, Seite 329, Marke Nr. 212 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski und Jürgen Erlebach, Westerwälder Steinzeug, Die Neue Ära, Seite 44 ff., Beschreibung der Fabrik sowie Seite 44, Marke Nr. 6 identisch, weitere Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 197, Beschreibung der Fabrik, Beschreibung, dass die Modellnummern ab 3.200 ab den späten 1920’ Jahren verwendet worden sind sowie Marke Nr. 6 identisch, die Fabrik wurde 1857 von Simon Peter Gerz I (geb. 13.09.1830, gest. 12.09.1893) gegründet, die Registereintragung erfolgte aber erst 1862, insofern ist das Jahr 1862 das amtliche Gründungsdatum, bisher konnte in keiner Literatur eine Erklärung gefunden werden, warum Gerz seinem Namen eine römische I anfügte, recherchiert werden konnte, dass es noch einen Steinzeugfabrikanten namens Simon Peter Gerz II (geb. 1833, gest. 1908) gab und dass dieser der Vater von Alois Jacob Gerz, dem Mitbegründer der Steinzeugfabrik Rosskopf & Gerz war, 1867 erhielt die Fabrik das Prädikat eines Hoflieferanten des Herzog von Nassau, 1893 (Gerz Tod) wurde der Schwiegersohn Alphons William Loetschert Inhaber, sehr wahrscheinlich wurde um diese Zeit auch die Fabrikmarke SPG I in einem Kreis in die Dreieckmarke mit einem Krug geändert, spätestens aber sicher 1897, 1897 wurde die Pfeiffenfabrik Müllenbach & Thewalt Mitinhaber und eine GmbH wurde gegründet (Gründungsdatum: 05.08.1897), die Fabrik bestand bis 1997, Seidel zugehörig zur Bowle MEK D/XLIX/24, weitere Seidel siehe MEK D/XLIX/25 bis MEK D/XLIX/2, Seidel ohne Literangabe, MEK Nachmessung: 0,2 Liter, Höhe 8,3 cm, Breite 12,3 cm