F/X/8

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/8

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Bildteller, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit U & C sowie Sarreguemines roter Stempel unter Glasur, 2 H sowie 228 gepresst, rot gemalter Buchstabe G, rechts im Spiegel noch 11 rot gemalt, nicht signiert, Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 2 identisch, weitere Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American & European Wares, Seite 153, Marke identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur sowie Seite 448, identische Marke abgebildet, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digoin et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digion et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen, siehe auch MEK F/X/7 Bildteller aus der gleichen Serie, gemuldeter Teller mit abgesetztem Standring, Ausführung als glasierte cremefarbene Fayence, Farblithographie oder polychromes Umdruckdekor unter Glasur, Durchmesser 21,5 cm