Fotos und Beschreibung

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/CIII/1

Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid, Deutschland, Höhr, um 1905, Kanne, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 1355, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Kirchenhaus, darunter in einer quer abgebildeten Knochen ähnlichen Rahmung der Schriftzug GERMANY, darunter Wasserrad ähnliches Zeichen, 1355, 4, R sowie 1 ½ L gepresst, nicht signiert, Literatur: Jürgen Schimanski, Braun geflammt und grau gesalzen, Seite 201, Daten zur Fabrik, Abbildung 510, eine ähnliche Kanne mit Werks.-Nr. 1357 sowie Marke 47 identisch, die Fabrik wurde 1884 von Matthias Girmscheid gegründet, nach dessen Tod 1928 übernahm dessen Sohn Karl Girmscheid die Fabrikleitung, nach dessen Tod 1949 leitete Cornelia Girmscheid die Fabrik, die Fabrik Girmscheid besteht noch heute, diese Girmscheid Marke ist angelehnt an die Mettlacher Marke von Villeroy & Boch (wohl absichtlich aus verkaufstechnischen Gründen), die Fabrik markte mit zwei verschiedenen Fabrikstempeln, für den anderen Fabrikstempel siehe MEK D/CIII/3, Ausführung in Feinsteinzeug, Henkel oben mit Loch für die Deckelmontur, Höhe 20,5 cm, Breite 18 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/CIII/2

Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid (attr.), Deutschland, Höhr, ab 1884, Seidel, Künstler (Anton) Kilian (Karl) Beuler, Werks.-Nr. 1, Exemplar Nr. ohne, gemarkt keine Firmenmarke aber ½ l ohne Eichstrich, 1 sowie GERMANY gepresst, 1. mitgegossen, /Y (?) geritzt, KB. (für Karl Beuler) geritzt, signiert KB, die Fabrik wurde 1884 von Matthias Girmscheid gegründet, nach dessen Tod 1928 übernahm der Sohn Karl Girmscheid die Fabrikleitung, nach dessen Tod 1949 leitete Cornelia Girmscheid die Fabrik, die Fabrik Girmscheid besteht noch heute, Werks.-Nr. 1, vermutlich war das MEK Exemplar das 1. Entwurfexemplar der Fabrik in dieser Dekorausführung und in dieser Größe, sollte die Werks-Nr. Vergabe unabhängig von Dekor, Krug bzw. Seidelgrößen und Sorten wie Kannen, Krügen usw. erfolgt sein, dann wäre das MEK Exemplar das Erste hergestellte Fabrikat der Fabrik im Sinne erste Produktionsserie, das schließt gleichzeitig ein und aus, dass dieser Seidel das erste Stück dieser Serie ist, da davon auszugehen ist, dass mehrere Seidel mit diesem Dekor und in dieser Größe hergestellt worden sind, außerdem ist außergewöhnlich, dass der Henkel schräg angebracht worden ist und wie die untere Henkelangarnierung verstrichen worden ist, Zuordnung: die Zuordnung wurde von der homepage http://www.steinmarks.co.uk/pages/pv.asp?p=stein470, hergeleitet, dort Karl Beuler und Girmscheid Nachweis, weitere Zuordnung: identischer GERMANY Stempel wie das gemarkte Girmscheid MEK Exemplar D/CIII/3 sowohl in der Schriftart als auch in Bezug auf die Stempelmaße (2,5 cm breit), Höhe 15,7 cm, Breite 12,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/CIII/3

Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid, Deutschland, Höhr, um 1900, Krug, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 635, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit MG (ligiert für Matthias Girmscheid) darunter H (für Höhr), 635, 0 sowie GERMANY gepresst, nicht signiert, die Fabrik wurde 1884 von Matthias Girmscheid gegründet, nach dessen Tod 1928 übernahm dessen Sohn Karl Girmscheid die Fabrikleitung, nach dessen Tod 1949 leitete Cornelia Girmscheid die Fabrik, die Fabrik Girmscheid besteht noch heute, die Fabrik markte mit zwei verschiedenen Fabrikstempeln, für den anderen Fabrikstempel siehe MEK D/CIII/1, außerdem ist der GERMANY Stempel so markant, hinsichtlich Schriftart, als auch in Bezug auf die Stempelmaße (0,5 cm hoch und 2,5 cm breit), dass dieser als Indentifizierungsmerkmal für nicht mit einer der beiden Fabrikmarken versehenen Fabrikate verwendet werden kann, da die Fabrik nicht alle Fabrikate mit einer Fabrikmarke versehen hat, keine Liter Angabe, MEK Nachmessung 3 Liter,
Höhe 37 cm, Breite 20,5 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/CIII/4

Steinzeugfabrik Matthias Girmscheid (attr.), Deutschland, Höhr, um 1915, Kanne, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 888, Exemplar Nr. 2 (?), gemarkt keine Firmenmarke aber 888, 2, 1½ L sowie GERMANY gepresst, X geritzt, nicht signiert, die Fabrik wurde 1884 von Matthias Girmscheid gegründet, nach dessen Tod 1928 übernahm der Sohn Karl Girmscheid die Fabrikleitung, nach dessen Tod 1949 leitete Cornelia Girmscheid die Fabrik, die Fabrik Girmscheid besteht noch heute, Zuordnung: identischer GERMANY Stempel wie das gemarkte Girmscheid MEK Exemplar D/CIII/3 sowohl in der Schriftart als auch in Bezug auf die Stempelmaße (2,5 cm breit), Zinnmontur mit Blechdeckel, Höhe 25 cm, Breite 17 cm