Fotos und Beschreibung

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XXIII/1

Steingutfabrik und Kunsttöpferei Franz Anton Mehlem, Deutschland, Bonn, um 1900, Schale, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Turm, FAM (für Franz Anton Mehlem), Bonn sowie dem Zusatz Germany grüner Stempel unter Glasur (Marke für die Zeit 1887 bis 1920), AB, 8 in einem Rhombus sowie Firmenmarke als runder Trockenstempel mit FAM, Franz Ant. Mehlem und Bonn A/Rhein gepresst, nicht signiert, Literatur: Margit Berwig, Michael Weisser und Adelhart Zippelius, Steingutfabrik und Kunsttöpferei Franz Anton Mehlem in Bonn und Steingutfabrik Villeroy & Boch Bonn, Katalog 3 zur Ausstellung Volkskunst im Wandel, Seite 141, Marken Nr. 11 sowie Nr. 15 identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel II, Markenkasten 9, gepresste Marke identisch sowie gestempelte Marke ähnlich, Seite 209, Herstellerverzeichnis, unter 9., Bonn, Franz Anton Mehlem sowie Seite 220, Namensverzeichnis, Mehlem, Franz Anton, M 9, die Manufaktur bestand von 1839 bis 1920, wurde dann von Villeroy & Boch übernommen und bis 1931 weitergeführt, Dekor Hand gemalt, Fahne mit Goldmalerei, Durchmesser 17 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XXIII/2

Steingutfabrik und Kunsttöpferei Franz Anton Mehlem, Deutschland, Bonn, um 1901, Vase, Künstler Peter Behrens (attr., Dekor), Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Wappen, Krone, 1755, FAM (für Franz Anton Mehlem) sowie den Zusätzen Royal und Bonn Germany brauner Stempel unter Glasur (spezielle Marke für künstlerische Produkte), EP, 10 in einem Rhombus, 1310, 1 sowie Firmenmarke als runder Trockenstempel mit FAM, 0, 8, Franz Ant. Mehlem und Bonn A/Rhein gepresst, 2459, 279, 6738 sowie W grün auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Margit Berwig, Michael Weisser und Adelhart Zippelius, Steingutfabrik und Kunsttöpferei Franz Anton Mehlem in Bonn und Steingutfabrik Villeroy & Boch Bonn, Katalog 3 zur Ausstellung Volkskunst im Wandel, Seite 141, Marken Nr. 3 sowie Nr. 11 identisch, Seite 331, Abbildung Nr. 283, Form identische Vase um ca. 1890, Seite 341, Abbildung Nr. 298, Form identische Vase mit Deckel um 1900, sowie Seite 346, Abbildung Nr. 304, Form identische Vase mit Deckel, Dekor mit Fadenschlickertechnik sowie Bodenpressung 1310 und 1, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel II, Markenkasten 9, gepresste und gestempelte Marke identisch, Seite 209, Herstellerverzeichnis, unter 9., Bonn, Franz Anton Mehlem sowie Seite 220, Namensverzeichnis, Mehlem, Franz Anton, M 9 siehe auch Auktionshaus Quittenbaum, Auktion vom 10.10.2005, kleine Behrens Vase mit identischem Tulpendekor, Zuschreibung: für die Quittenbaum Vase ist die Form als von Peter Behrens entworfen belegt, da Behrens eher keine halben Entwürfe angefertigt hat und das Faden reliefierte Jugenstildekor mit Tulpe und Blattwerk auch dem Stil Behrens nahe steht, ist davon auszugehen, dass Behrens auch das Dekor entworfen hat, ein Nachweis darüber liegt aber nicht vor, insofern ordnet das MEK den Dekorentwurf der MEK Vase vorläufig Peter Behrens zu, die Form der Vase basiert schlüssig auf einem eigenen, wohl älterem Entwurf der Manufaktur (siehe oben), das Tulpendekor wurde auf diese Vasenform perfekt adaptiert, beim MEK Exemplar fehlt evtl. der Deckel, da ein Deckelaufsatzrand vorhanden ist, kann aber auch ohne Deckel ausgeliefert worden sein, Ausführung als Steingut, auf achteckigem Sockel Fuß mit Wulstrand, ovaler Gefäßkörper mit eingezogener Schulter, Fadenschlickertechnik, Jugenstildekor mit Tulpe und Blattwerk, die Manufaktur bestand von 1839 bis 1920, wurde dann von Villeroy & Boch übernommen und bis 1931 weitergeführt, Höhe 43 cm, Breite 21 cm

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XXIII/3

Steingutfabrik und Kunsttöpferei Franz Anton Mehlem, Deutschland, Bonn,
1890 – 1895, Dessertteller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Wappen, Krone, 1755, FAM (für Franz Anton Mehlem) sowie den Zusätzen Royal und Bonn Germany roter Stempel unter Glasur (spezielle Marke für künstlerische Produkte), nicht auflösbare Buchstaben, 20 sowie Firmenmarke als runder Trockenstempel mit FAM, 9, 4, Franz Ant. Mehlem und Bonn A/Rhein gepresst, 2110, nicht auflösbarer Buchstabe, 3109, sowie 175 violett auf Glasur gemalt, brauner Stempel unter Glasur: um ein Dreieck Gesetzlich Geschützt Patented, in dem Dreieck RdNo 185787, nicht signiert, Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American & European Wares, Seite 92, Erklärung des englischen Datierungs- und Patentierungssystems, weitere Literatur: Margit Berwig, Michael Weisser und Adelhart Zippelius, Steingutfabrik und Kunsttöpferei Franz Anton Mehlem in Bonn und Steingutfabrik Villeroy & Boch Bonn, Katalog 3 zur Ausstellung Volkskunst im Wandel, Seite 141, Marken Nr. 3, Nr. 11 sowie Dreieckssonderstempel identisch, Seite 140, Erklärung des Dreieck Sonderstempels lediglich als besondere Form des Musterschutzes, das ist nur die halbe Erklärung, nicht erkannt wurde, dass dieser Teller für den Export nach England im englischen Patentierungssystem registriert worden ist, RdNo 142300 – 248200 bedeutet alle Patent Nummern die darin beinhaltet sind, wurden im Zeitraum von 1890 . 1895 in England zum Musterschutz angemeldet, somit ist die RdNo 185787 in die Zeit von 1890 – 1895 zu datieren, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel II, Markenkasten 9, gepresste Marke und rot gestempelte Marke identisch, Seite 209, Herstellerverzeichnis, unter 9., Bonn, Franz Anton Mehlem sowie Seite 220, Namensverzeichnis, Mehlem, Franz Anton, M 9, die Manufaktur bestand von 1839 bis 1920, wurde dann von Villeroy & Boch übernommen und bis 1931 weitergeführt, die Fahne des Tellers mit Goldstaub und Goldfiletierung, Durchmesser 18,5 cm