F/X/11

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/11

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1905, Vase, Künstler unbekannt, Werks-Nr. 3485/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Sarreguemines, F, 3486, 227, 07 sowie 11 unter Glasur gepresst, 14 mit Bleistift unter Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American & European Wares, Seite 150, Beschreibung der Manufaktur sowie Seite 152 und Seite 153, Marken identisch, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur, siehe auch Auktionshaus Quittenbaum, Auktion 77, Teil II, Jugendstil – Art Déco vom 21.Oktoberi 2008, Lot 307, eine Jugendstilvase aus der gleichen Zeit, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digoin et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digion et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen, polychrome Laufglasur, die Abbildungen aus dem Quittenbaum Auktionskatalog erfolgen mit freundlicher Genehmigung von Herrn Askan Quittenbaum,
Höhe 24 cm, Breite 15,5 cm