Fotos und Beschreibung

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXVII/1

Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottafabrik, Böhmen/Austria, Dux/Duchkov, vor 1897, Figur Tiger, Künstler Otto Jarl, Werks.-Nr. 12251, Exemplar Nr. 21 (?), gemarkt keine Firmenmarke, 12251 sowie 21 geritzt, 16 gemalt, Jarl geritzt, signiert Jarl, Literatur: Volker Mölle Riessner, Amphora, Die Porzellan- und Keramikmanufaktur in Nord-Böhmen, Seite 182, Beschreibung der Eichler‘schen Fabriken, vergleiche auch Angebot des französischen Antiquitätenhändlers Fontan Alain Biarritz vom 02.07.2009, dort falsch als Lionne (Löwin) bezeichnet, sowie Angebot des Auktionshauses Banghaus, dort spätere Porzellanausführung der Nachfolgefirma Duxer Porzellanmanufaktur AG, richtig als Tiger bezeichnet, 1853 gründet Anton Gierschick die Duxer Porzellanfabrik, diese wurde 1865 von Eduard Eichler übernommen und firmierte als Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottafabrik, Eduard Eichler hatte durch Heirat bereits 1860 die Manufaktur „Palme“ in Scheltau (Selty) übernommen, die 1898 liquidiert wurde und zu der keine Rechercheergebnisse vorliegen, am 01.01.1887 stirbt Eduard Eichler und seine Witwe Amalie sowie die beiden Söhne Anton-Franz und Eduard jr. führen die Duxer Fabrik fort, 1891 wird die Fabrik an den Händler Wilhelm Hans verkauft, Miteigentümer bleibt Anton-Franz Eichler, evtl. ändert sich jetzt der Fabrikname in Royal Dux Austria (Bohemia), 1898 erfolgt eine Umstrukturierung in eine AG mit Sitz in Berlin, die Fabrik firmiert als Duxer Porzellan-Manufaktur AG, vormals Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottefabrik, um diese Zeit wurde auch die rosa Dreiecksmarke eingeführt, zuerst mit dem Buchstaben E in der Eichel, ab 1918 in der Regel mit Zusatzmarken oder Worten die auf die Tschechoslowakei hinweisen, so dass man bei einer allein stehenden Dreieckmarke mit dem Buchstaben E und sonst nur werksinternen Pressnummern, davon ausgehen kann, dass diese Keramiken vor 1918 produziert worden sind, nach dem WK II wurde der Buchstabe E durch die Buchstaben D (für Dux) oder M (M ungedeutet) ersetzt, neue Modelle der 1990‘ Jahre dann wieder mit mit dem Buchstaben D aber auf jeden Fall mit dem Copyright Zeichen und Hinweisstempeln auf Tschechien, 1898 kauft die AG die Porzellanfabrik Fasolt & Eichel in Blankenhain/Thürigen (Anteile an dieser Fabrik hatte Sie bereits über Eduard Eichler), die sie 1917 wieder an die Keramischen Werke C. & E. Carstens verkauft, 1918 firmiert die Fabrik als Royal Dux Czechoslowakia, 1938 als Royal Dux Deutschland, 1941 wieder als Duxer Porzellan-Manufaktur AG, 1945 erfolgte die Nationalisierung und Umbennung in Royal Dux-Bohemia, 1948 erfolgte die Verstaatlichung und Vereinigung mit anderen tschechischen Fabriken, in der Literatur werden die Firmierungs und Eigentumsverhältnisse der Eichler’schen Fabriken unterschiedlich dargestellt, Höhe 20,5 cm, Breite 38,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXVII/2

Duxer Porzellanmanufaktur AG, Inhaber (vormals Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottafabrik), evtl. Firmierung als Royal Dux Czechoslowakia, Böhmen/Deutschland, Berlin (Sitz der AG), Dux/Duchkov (Produktionsort), vor 1945, Figur Dame, Künstler Elly Strobach-Königova, Werks.-Nr. 197 (?), Exemplar Nr. 17 P (?), gemarkt Firmenmarke Dreieck mit den Buchstaben D P M um eine Eichel (Marke schwer bzw. nicht lesbar) dunkelgrüner Stempel unter Glasur, Königova geritzt, 197, 17 P, 2, 11. sowie 30. gepresst, nicht gedeutete Zeichen (evtl. Nummern) blau und schwarz gemalt, signiert Königova, Literatur: Volker Mölle Riessner, Amphora, Die Porzellan- und Keramikmanufaktur in Nord-Böhmen, Seite 182, Beschreibung der Eichler‘schen Fabriken sowie Seite 195, evtl. Marke Nr. 34 identisch, 1853 gründet Anton Gierschick die Duxer Porzellanfabrik, diese wurde 1865 von Eduard Eichler übernommen und firmierte als Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottafabrik, Eduard Eichler hatte durch Heirat bereits 1860 die Manufaktur „Palme“ in Scheltau (Selty) übernommen, die 1898 liquidiert wurde und zu der keine Rechercheergebnisse vorliegen, am 01.01.1887 stirbt Eduard Eichler und seine Witwe Amalie sowie die beiden Söhne Anton-Franz und Eduard jr. führen die Duxer Fabrik fort, 1891 wird die Fabrik an den Händler Wilhelm Hans verkauft, Miteigentümer bleibt Anton-Franz Eichler, evtl. ändert sich jetzt der Fabrikname in Royal Dux Austria (Bohemia), 1898 erfolgt eine Umstrukturierung in eine AG mit Sitz in Berlin, die Fabrik firmiert als Duxer Porzellan-Manufaktur AG, vormals Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottefabrik, um diese Zeit wurde auch die rosa Dreiecksmarke eingeführt, zuerst mit dem Buchstaben E in der Eichel, ab 1918 in der Regel mit Zusatzmarken oder Worten die auf die Tschechoslowakei hinweisen, so dass man bei einer allein stehenden Dreieckmarke mit dem Buchstaben E und sonst nur werksinternen Pressnummern, davon ausgehen kann, dass diese Keramiken vor 1918 produziert worden sind, nach dem WK II wurde der Buchstabe E durch die Buchstaben D (für Dux) oder M (M ungedeutet) ersetzt, neue Modelle der 1990‘ Jahre dann wieder mit mit dem Buchstaben D aber auf jeden Fall mit dem Copyright Zeichen und Hinweisstempeln auf Tschechien, 1898 kauft die AG die Porzellanfabrik Fasolt & Eichel in Blankenhain/Thürigen (Anteile an dieser Fabrik hatte Sie bereits über Eduard Eichler), die sie 1917 wieder an die Keramischen Werke C. & E. Carstens verkauft, 1918 firmiert die Fabrik als Royal Dux Czechoslowakia, 1938 als Royal Dux Deutschland, 1941 wieder als Duxer Porzellan-Manufaktur AG, 1945 erfolgte die Nationalisierung und Umbennung in Royal Dux-Bohemia, 1948 erfolgte die Verstaatlichung und Vereinigung mit anderen tschechischen Fabriken, in der Literatur werden die Firmierungs und Eigentumsverhältnisse der Eichler’schen Fabriken unterschiedlich dargestellt, Höhe 32 cm, Breite 18 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXVII/3

Duxer Porzellanmanufaktur AG (vormals Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottafabrik), Böhmen/Deutschland, Berlin (Sitz der AG) Dux/Duchkov (Produktionsort) , um 1900, Figur Araber, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 1467, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Dreieckplättchen aus Keramik mit Royal Dux Bohemia, einer Eichel und in der Eichel der Buchstabe E (für Eichler), diese Marke wurde ab ca. 1898 verwendet, 1467 gepresst, nicht signiert, Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke Nr. 29 identisch, Seite 209, Herstellerverzeichnis unter Nr. 29, Dux: Duxer Porzellan-Manufaktur A.-G. vormals Ed. Eichler sowie Seite 219, Namensverzeichnis, Duxer Porzellan-Manufaktur, vorm. Ed. Eichler M 29, weitere Literatur: Kyle Husfloen, Antique Trader, Pottery & Porcelain, Ceramics, Price Guide, 5th Edition, Seite 619, kurze Beschreibung der Manufaktur sowie Abbildung der identischen Marke, weitere Literatur: Volker Mölle Riessner, Amphora, Die Porzellan- und Keramikmanufaktur in Nord-Böhmen, Seite 182, Beschreibung der Eichler‘schen Fabriken sowie Seite 195, Marke Nr. 36 identisch, 1853 gründet Anton Gierschick die Duxer Porzellanfabrik, diese wurde 1865 von Eduard Eichler übernommen und firmierte als Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottafabrik, Eduard Eichler hatte durch Heirat bereits 1860 die Manufaktur „Palme“ in Scheltau (Selty) übernommen, die 1898 liquidiert wurde und zu der keine Rechercheergebnisse vorliegen, 1887 stirbt Eduard Eichler und seine Witwe Amalie sowie die beiden Söhne Anton-Franz und Eduard jr. führen die Duxer Fabrik fort, 1891 wird die Fabrik an den Händler Wilhelm Hans verkauft, Miteigentümer bleibt Anton-Franz Eichler, evtl. ändert sich jetzt der Fabrikname in Royal Dux Austria (Bohemia), 1898 erfolgt eine Umstrukturierung in eine AG mit Sitz in Berlin, die Fabrik firmiert als Duxer Porzellan-Manufaktur AG, vormals Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottefabrik, um diese Zeit wurde auch die rosa Dreiecksmarke eingeführt, zuerst mit dem Buchstaben E in der Eichel, ab 1918 in der Regel mit Zusatzmarken oder Worten die auf die Tschechoslowakei hinweisen, so dass man bei einer allein stehenden Dreieckmarke mit dem Buchstaben E und sonst nur werksinternen Pressnummern, davon ausgehen kann, dass diese Keramiken vor 1918 produziert worden sind, nach dem WK II wurde der Buchstabe E durch die Buchstaben D (für Dux) oder M (M ungedeutet) ersetzt, neue Modelle der 1990‘ Jahre dann wieder mit mit dem Buchstaben D aber auf jeden Fall mit dem Copyright Zeichen und Hinweisstempeln auf Tschechien, 1898 kauft die AG die Porzellanfabrik Fasolt & Eichel in Blankenhain/Thürigen (Anteile an dieser Fabrik hatte Sie bereits über Eduard Eichler), die sie 1917 wieder an die Keramischen Werke C. & E. Carstens verkauft, 1918 firmiert die Fabrik als Royal Dux Czechoslowakia, 1938 als Royal Dux Deutschland, 1941 wieder als Duxer Porzellan-Manufaktur AG, 1945 erfolgte die Nationalisierung und Umbennung in Royal Dux-Bohemia, 1948 erfolgte die Verstaatlichung und Vereinigung mit anderen tschechischen Fabriken, in der Literatur werden die Firmierungs und Eigentumsverhältnisse der Eichler’schen Fabriken unterschiedlich dargestellt, Künstler Zuschreibung zu Alois Hampel möglich, da er um 1900 die meisten Figuren für die Fabrik entworfen hat, matte Glasur sowie teilweise Goldbemalung, Höhe 18,3 cm, Breite 6 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/XXXVII/4

Royal Dux Bohemia (vormals Duxer Porzellanmanufaktur AG, vormals Eduard Eichler Porzellan-, Majolika-, Fayence und Terracottafabrik), Böhmen/Tschechoslowakei, Dux/Duchkov, um 1948, Figur Hund, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 328/2 (?), Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke Dreieckplättchen aus Keramik mit Royal Dux Bohemia, einer Eichel und in der Eichel der Buchstabe D (für Dux), diese Marke wurde ab ca. 1945 verwendet, .17 sowie 86 gepresst, 318/2 geritzt, nicht signiert, Literatur: Volker Mölle Riessner, Amphora, Die Porzellan- und Keramikmanufaktur in Nord-Böhmen, Seite 182, Beschreibung der Eichler‘schen Fabriken, 1853 gründet Anton Gierschick die Duxer Porzellanfabrik, diese wurde 1865 von Eduard Eichler übernommen und firmierte als Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottafabrik, Eduard Eichler hatte durch Heirat bereits 1860 die Manufaktur „Palme“ in Scheltau (Selty) übernommen, die 1898 liquidiert wurde und zu der keine Rechercheergebnisse vorliegen, 1887 stirbt Eduard Eichler und seine Witwe Amalie sowie die beiden Söhne Anton-Franz und Eduard jr. führen die Duxer Fabrik fort, 1891 wird die Fabrik an den Händler Wilhelm Hans verkauft, Miteigentümer bleibt Anton-Franz Eichler, evtl. ändert sich jetzt der Fabrikname in Royal Dux Austria (Bohemia), 1898 erfolgt eine Umstrukturierung in eine AG mit Sitz in Berlin, die Fabrik firmiert als Duxer Porzellan-Manufaktur AG, vormals Eduard Eichler, Porzellan-, Majolika-, Fayence- und Terracottefabrik, um diese Zeit wurde auch die rosa Dreiecksmarke eingeführt, zuerst mit dem Buchstaben E in der Eichel, ab 1918 in der Regel mit Zusatzmarken oder Worten die auf die Tschechoslowakei hinweisen, so dass man bei einer allein stehenden Dreieckmarke mit dem Buchstaben E und sonst nur werksinternen Pressnummern, davon ausgehen kann, dass diese Keramiken vor 1918 produziert worden sind, nach dem WK II wurde der Buchstabe E durch die Buchstaben D (für Dux) oder M (M ungedeutet) ersetzt, neue Modelle der 1990‘ Jahre dann wieder mit mit dem Buchstaben D aber auf jeden Fall mit dem Copyright Zeichen und Hinweisstempeln auf Tschechien, 1898 kauft die AG die Porzellanfabrik Fasolt & Eichel in Blankenhain/Thürigen (Anteile an dieser Fabrik hatte Sie bereits über Eduard Eichler), die sie 1917 wieder an die Keramischen Werke C. & E. Carstens verkauft, 1918 firmiert die Fabrik als Royal Dux Czechoslowakia, 1938 als Royal Dux Deutschland, 1941 wieder als Duxer Porzellan-Manufaktur AG, 1945 erfolgte die Nationalisierung und Umbennung in Royal Dux-Bohemia, 1948 erfolgte die Verstaatlichung und Vereinigung mit anderen tschechischen Fabriken, in der Literatur werden die Firmierungs und Eigentumsverhältnisse der Eichler’schen Fabriken unterschiedlich dargestellt, da Hinweisenzeichen zu Tschechien fehlen, ordnet das MEK die Figur noch der Produktionsperiode nach WK II zu und nicht der 1990‘ Produktionsperiode, Höhe 14 cm, Breite 31 cm