F/X/2

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/2

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Teller mit floralem Dekor, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Wappen und Krone grüner Stempel unter Glasur, 43 E gepresst (schwer lesbar), 219 sowie 29 braun auf Glasur gemalt, Lila gemalter senkrechter Strich mit Punkt auf Glasur, nicht signiert, Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken, Marke Nr. 152 identisch (dort beschrieben als Marke, die im 19. Jahrhundert verwendet wurde), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 299, Marke Nr. 10 identisch, weitere Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 7 identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digion et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digoin et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen (hier Zuordnung zu Sarreguemines auf Grund des Wappenstempels), der Teller ist sicher der Unterteller einer Tasse, siehe auch MEK F/X/3 und MEK F/X/4, zwei gleiche Teller, Durchmesser 15 cm