Fotos und Beschreibung

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/1

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, 1889, Wandteller Landschaft in der Normandie, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit U & C sowie Sarreguemines brauner Stempel unter Glasur, Dekornummer 228 sowie 28 A (H?) gepresst, nicht signiert, bei dem Dekor handelt es sich um ein sepiafarbenes Umdruckdekor „Calvados“, welches für die Weltausstellung 1889 verwendet wurde, auf Bildtellern zur Weltausstellung von 1889 findet man für die besondere Keramikmasse „Ivoire“-Elfenbein (wegen der gelblichen Farbe) die Ordnungszahl 228, somit konnte man die verschiedenen Keramikmassen beim Brand in Bezug auf Branddauer und Brandhitze unterscheiden, Literatur: Henri Gauvin, Alain Benedick, Jean-Jacques Becker, Sarreguemines-Les Marques de Fabrique, Jahr 2005, weitere Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 2 identisch, weitere Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American & European Wares, Seite 150, Beschreibung der Manufaktur sowie Seite 153, Marke identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur sowie Seite 448, identische Marke abgebildet, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digoin et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digion et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen,
Durchmesser 26,7 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/2

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Teller mit floralem Dekor, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Wappen und Krone grüner Stempel unter Glasur, 43 E gepresst (schwer lesbar), 219 sowie 29 braun auf Glasur gemalt, Lila gemalter senkrechter Strich mit Punkt auf Glasur, nicht signiert, Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken, Marke Nr. 152 identisch (dort beschrieben als Marke, die im 19. Jahrhundert verwendet wurde), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 299, Marke Nr. 10 identisch, weitere Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 7 identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digion et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digoin et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen (hier Zuordnung zu Sarreguemines auf Grund des Wappenstempels), der Teller ist sicher der Unterteller einer Tasse, siehe auch MEK F/X/3 und MEK F/X/4, zwei gleiche Teller, Durchmesser 15 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/3

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Teller mit floralem Dekor, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Wappen und Krone grüner Stempel unter Glasur, 43 gepresst (schwer lesbar), 219 sowie 38 braun auf Glasur gemalt, Lila gemalter senkrechter Strich auf Glasur, nicht signiert, Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken, Marke Nr. 152 identisch (dort beschrieben als Marke, die im 19. Jahrhundert verwendet wurde), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 299, Marke Nr. 10 identisch, weitere Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 7 identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digion et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digoin et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen (hier Zuordnung zu Sarreguemines auf Grund des Wappenstempels), der Teller ist sicher der Unterteller einer Tasse, siehe auch MEK F/X/2 und MEK F/X/4, zwei gleiche Teller, Durchmesser 15 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/4

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Teller mit floralem Dekor, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Wappen und Krone grüner Stempel unter Glasur, ungedeutete Zeichen gepresst, 219 sowie 1 braun auf Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken, Marke Nr. 152 identisch (dort beschrieben als Marke, die im 19. Jahrhundert verwendet wurde), weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 299, Marke Nr. 10 identisch, weitere Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 7 identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digion et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digoin et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen (hier Zuordnung zu Sarreguemines auf Grund des Wappenstempels), der Teller ist sicher der Unterteller einer Tasse, siehe auch MEK F/X/2 und MEK F/X/3, zwei gleiche Teller, Durchmesser 15 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/5

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Bildteller, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit U & C sowie Sarreguemines schwarzer Stempel unter Glasur, nicht gedeutetes Zeichen gepresst, nicht signiert, Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 2 identisch, weitere Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American & European Wares, Seite 153, Marke identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur sowie Seite 448, identische Marke abgebildet, siehe auch Auktionshaus Bergmann, Erlangen, Auktion vom 07.12.2002, Bildteller aus der gleichen Serie, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digoin et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digion et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen, polychromes Umdruckdekor,
Durchmesser 21,5 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/6

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Schale mit zwei Handhaben, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Wappen, Krone, Sarreguemines et Digoin sowie Sarreguemines und France schwarzer Stempel unter Glasur, 115 sowie H schwarze Stempel unter Glasur, nicht signiert, Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 5 identisch, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digion et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digoin et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen (hier Zuordnung zu Sarreguemines auf Grund des Wappenstempels), Durchmesser 27,8 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/7

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Bildteller, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit U & C sowie Sarreguemines roter Stempel unter Glasur, 2 H sowie 228 gepresst, grüner Punkt sowie rot gemalter Buchstabe G, rechts im Spiegel noch 10 rot gemalt, nicht signiert, Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 2 identisch, weitere Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American & European Wares, Seite 153, Marke identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur sowie Seite 448, identische Marke abgebildet, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digoin et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digion et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen, siehe auch MEK F/X/8 Bildteller aus der gleichen Serie, gemuldeter Teller mit abgesetztem Standring, Ausführung als glasierte cremefarbene Fayence, Farblithographie oder polychromes Umdruckdekor unter Glasur, Durchmesser 21,5 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/8

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Bildteller, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit U & C sowie Sarreguemines roter Stempel unter Glasur, 2 H sowie 228 gepresst, rot gemalter Buchstabe G, rechts im Spiegel noch 11 rot gemalt, nicht signiert, Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 2 identisch, weitere Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American & European Wares, Seite 153, Marke identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur sowie Seite 448, identische Marke abgebildet, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digoin et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digion et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen, siehe auch MEK F/X/7 Bildteller aus der gleichen Serie, gemuldeter Teller mit abgesetztem Standring, Ausführung als glasierte cremefarbene Fayence, Farblithographie oder polychromes Umdruckdekor unter Glasur, Durchmesser 21,5 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/9

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, 1900 – 1920, Bildteller, Künstler Albert Guillaume (d’après), Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit U & C im Sonderstempel Mon Régiment sowie Sarreguemines schwarze Stempel unter Glasur, 2 G gepresst, rot gemalter Buchstabe a, nicht deutbarer rot gemalter Buchstabe, im Spiegel 8 (Nummerierung) schwarz unter Glasur gemalt, signiert d’après A Guillaume, siehe auch Auktionshaus Quittenbaum, Auktion 95, Teil 1, Jugendstil – Art Déco, Moderne Kunst vom 03.Mai 2011, Lot 400, der MEK Teller ist ein Teller aus der zwölfteiligen Tellerserie „Mon Régiment“, der Sonderstempel ist nicht in der Literatur vermerkt und wurde wohl eigens für diese Tellerserie entworfen, gemuldeter Teller mit abgesetztem Standring, Ausführung als glasierte cremefarbene Fayence, Farblithographie unter Glasur, die Abbildungen aus dem Quittenbaum Auktionskatalog erfolgen mit freundlicher Genehmigung von Herrn Askan Quittenbaum, Durchmesser 22 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/10

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1900, Zierteller, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit U & Cie im farbigen Sonderstempel Louis XV unter Glasur, Sarreguemines sowie H braune Stempel unter Glasur, 2 P gepresst, Punkt/Strich und Punkt in Gold gemalt (wohl Malermarke), nicht signiert, dieser Sonderstempel ist in keiner Literatur vermerkt, Hand dekoriert und Fahne mit Goldrand, Durchmesser 18,5 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/11

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1905, Vase, Künstler unbekannt, Werks-Nr. 3485/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Sarreguemines, F, 3486, 227, 07 sowie 11 unter Glasur gepresst, 14 mit Bleistift unter Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American & European Wares, Seite 150, Beschreibung der Manufaktur sowie Seite 152 und Seite 153, Marken identisch, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur, siehe auch Auktionshaus Quittenbaum, Auktion 77, Teil II, Jugendstil – Art Déco vom 21.Oktoberi 2008, Lot 307, eine Jugendstilvase aus der gleichen Zeit, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digoin et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digion et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen, polychrome Laufglasur, die Abbildungen aus dem Quittenbaum Auktionskatalog erfolgen mit freundlicher Genehmigung von Herrn Askan Quittenbaum,
Höhe 24 cm, Breite 15,5 cm

Abteilung Frankreich, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer F/X/12

Manufaktur Utzschneider & Cie., Frankreich, Sarreguemines, um 1890, Bildteller, Künstler unbekannt, Werks-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit D.V. sowie Sarreggemines, darunter France, darunter Lorach-Mulhouse schwarze Stempel unter Glasur, 2 A gepresst, 0 grün unter Glasur gemalt, P braun unter Glasur gemalt, nicht signiert, Literatur: J.G. Th. Grässe und E. Jaennicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 153, Marke Nr. 2 identisch, weitere Literatur: Jeffrey B. Snyder and Leslie Bockol, Majolica, British, American & European Wares, Seite 153, Marke identisch, weitere Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel XI, Markenkasten 176, Abbildung der identischen Marke sowie Seite 222, Namensverzeichnis der Manufakturen, Manufaktur dort aufgeführt, weitere Literatur: J. A. Schmoll genannt Eisenwerth und Helga Schmoll genannt Eisenwerth, Nancy 1900 Jugendstil in Lothringen, Seite 151, Beschreibung der Manufaktur sowie Seite 448, identische Marke abgebildet, während der Angliederung von Sarreguemines an Deutschland, gründete der Unternehmensleiter Paul de Geiger zwei weitere Fabriken in Frankreich (mit finanzieller Unterstützung von Villeroy & Boch), 1876 in Digoin und 1881 in in Vitry-le-Francois, die Firmenbezeichnung änderte sich demgemäß erst in Digoin et Sarreguemines und ab 1881 in die Gesamtbezeichnung Faienceries de Sarreguemines, Digion et Vitry-le-Francois, es ist anzunehmen, dass die Produktionsstätte in Sarreguemines weiter unter der Bezeichnung Utzschneider & Cie. firmierte, insofern arbeitet das MEK ggf. mit 3 unterschiedlichen Firmenbezeichnungen, Durchmesser 22 cm