Fotos und Beschreibung

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/161

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg) sowie 7 gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 18,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/162

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Tasse eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt Ankermarke GOLDSCHEIDER WIEN rot auf Glasur, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, gleichfalls die Firmenmarke nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 ,
Höhe 7 cm, Breite 13 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/163

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg) sowie 7 gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 18,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/164

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Tasse eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg), nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Höhe 7 cm, Breite 13 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/165

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg) sowie 7 gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 18,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/166

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Tasse eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt GOLDSCHEIDER WIEN kaum noch sichtbarer Ankerstempel rot auf Glasur, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, gleichfalls die Firmenmarke nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Höhe 7 cm, Breite 13 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/167

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg) sowie 7 gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 18,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/168

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt Ankermarke GOLDSCHEIDER WIEN rot auf Glasur kaum noch sichtbar, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, gleichfalls die Firmenmarke nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 18,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/169

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg) sowie 7 gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 18,5 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/170

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Tasse eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt GOLDSCHEIDER WIEN kaum noch sichtbarer Ankerstempel rot auf Glasur, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, gleichfalls die Firmenmarke nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Höhe 7 cm, Breite 13 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/171

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, nicht gemarkt, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 16,3 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/172

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg)gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 16,3 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/173

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg)gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 16,3 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/174

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg)gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 16,3 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/175

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt F & M gepresst (für Fischer & Mieg)gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 16,3 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/176

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1880, Teller eines Services, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne/Exemplar Nr. ohne/Modelleur Nr. ohne, gemarkt Hand mit Schwert gepresst, 30 geritzt, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, dort noch nicht erfasst, Markennachweis der gepressten “F & M” Marke für Fischer & Mieg, die auf manchen Teilen des Service zu finden ist: Emanuel Poche, Porzellan-Marken, Seite Marke 827 identisch, Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 296, Marke Nr. 7 identisch, Markennachweis der gepressten Marke “Hand mit Schwert”, die auf dem Boden eines Tellers zu finden ist, ist nicht möglich, da die Marke nicht aufgelöst werden konnte, am ehesten findet sich eine Ähnlichkeit der Marke in folgender Literatur: Otto Pelka, Keramik der Neuzeit, Markentafel III, Marke 34 für Elbogen, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, auf verschiedenen Teilen des Service befinden sich die 4 abgebildeten Marken, darunter ein bisher noch unbekannter, noch nie als anerkannt veröffentlichter, früher roter Ankerstempel mit GOLDSCHEIDER, WIEN auf Glasur sowie ein bisher noch unbekannter, und nie als anerkannt veröffentlichter schwarzer Stempel F. GOLDSCHEIDER, darunter WIEN-CARLSBAD auf Glasur, Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 22, dort sinngemäß geschrieben, dass Friedrich Goldscheider bereits vor 1878 Porzellan im Carlsbader Raum produzieren ließ und damit handelte sowie Seite 44, Anmerkung 41, dort sinngemäß geschrieben, im Stadtarchiv und Porzellanarchiv von Carlsbad gibt es keine Hinweise, dass Friedrich Goldscheider in Carlsbad tätig war, weder mit einer Porzellanhandlung noch mit einer Malerei, es ist eher davon auszugehen, dass er in Carlsbad bei anderen Manufakturen Porzellan aufkaufte, selbst bemalte und mit einem eigenen Stempel versah, insofern ist das MEK Service ein Beweis für die Anmerkung 41, da das Porzellan des Service eindeutig von Fischer & Mieg produziert worden ist und Friedrich Goldscheider dieses als Weißware gekauft und dann selbst bemalt hat oder, das ist für dieses Service auch möglich, da es sich um auf Glasur Stempel handelt, dass er auf bereits vollständig zum Verkauf fertiges Porzellan seine Stempel aufbrachte, das wäre dann eher ein Beweis für die auf Seite 22 aufgeführte Beschreibung, letztlich kann aber beides richtig sein, sowohl die Beschreibung Seite 22 als auch die Anmerkung 41 , Durchmesser 16,3 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/177

Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Austria, Wien, ca. 1895/1897, Figur Mönch (Glas haltend, groß), Künstler unbekannt, Werks.-Nr. 919, Exemplar Nr. 49, Modelleur Nr. 2502 ?, gemarkt Firmenmarke mit Fr. Goldscheider WIEN. in aufgelegter Marke gepresst, RÉPRODUCTION RESERVÉE gepresst, 919, 49, 2502 gepresst sowie P gepresst, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 306, dort noch ohne Foto und unvollständig erfasst, Seite 604, Firmenmarke GS 11 (für die Zeit 1890 – 1899) identisch, Seite 606, Zusatzmarke GS Z 11 (für die Zeit 1885 – 1922) identisch sowie Zeichen GS Z 3 (gültig für die Zeit 1885 – 1922) identisch, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, das MEK Exemplar ist das einzige nachweisbare Exemplar dieser Figur, nach den Ausführungen von Dechant/Goldscheider wurde kein anderes Exemplar recherchiert, das Glas, das der Mönch hält, ist sehr merkwürdig, auch bezüglich des Henkels, der Henkel des Glases, ist wie abgebildet, es fehlt nichts, die gepresste Nummer 2502 ist nicht nachvollziehbar und kann verschieden interpretiert werden, als fehlerhafte Modelleurnummer, was am wahrscheinlichsten ist oder als doppelt geführte Modellnummer einer späteren Auflage, was sehr unwahrscheinlich ist, im Werksverzeichnis ist leider für die Werksnummer 2502 kein Eintrag, Höhe 35,5 cm, Breite 15 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/178

Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider beziehungsweise Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, ca. 1890, Wandbild Frau mit Engel, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. Unikat, Modelleur Nr.ohne, gemarkt Firmenmarke mit Goldscheider darunter WIEN sowie GESETZLICH GESCHÜTZT gepresst, nicht aufgelöster Händlerstempel, nicht signiert, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, S. 531 ff., dort in der Kategorie Goldscheider Modelle „ohne Nummerierung“ noch nicht erfasst sowie Seite 604, Firmenmarke GS 4 (für die Zeit 1890 – 1910) identisch sowie Seite 606, Zusatzmarke GS Z 8 (für die Zeit 1885 – 1922) identisch, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, der vergoldete Rahmen ist ebenfalls aus Keramik insofern ist das gesamte Wandbild ein Keramikstück, das MEK Exemplar dieser Wandplatte ist wohl, wie alle von Künstlern bemalten Goldscheider Wandplatten, ein Unikat, Höhe 40 cm (da ein Stück der oberen Rocaille fehlt ist die Höhe ungefähr 45 cm), Breite 24 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/179

Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1898/99, Figur Mignon, stehende junge Frau mit langem Haar, nach rechts blickend, Künstler J. Mercadier, Werks.-Nr. 1643/Exemplar Nr. 330/Modelleur Nr. 24, gemarkt Friedrich Goldscheider Wien Sculpturemarke aufgelegt, verwendet zwischen 1900 – 1920 sowie REPRODUCTION RÉSERVÉE, 1643, 330, sowie 24 gepresst, Mercadier geritzt, signiert Mercadier, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Goldscheider Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 327, dort ohne Foto erfasst, Seite 604, Firmenmarke GS 13 (für die Zeit 1900 – 1920) sowie Seite 606, Zusatz GS Z 11 (für die Zeit 1885 – 1922) identisch, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt, das MEK Exemplar dieser Figur ist eines der Wenigen, erhalten gebliebene Exemplare, nach den Ausführungen von Dechant/Goldscheider, gibt es ein weiteres Exemplar mit der Werks.-Nr. 233, welches 1997 bei Christies versteigert wurde,
Höhe 85 cm, Breite 26 cm

Abteilung Austria/Ungarn/Böhmen, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer A/I/180

Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, Austria, Wien, um 1922, Figur Liegender Barsoi, Künstler Rosè (wohl Pseudonym), Werks.-Nr. 4535/Exemplar Nr. 690/Modelleur Nr. 4, gemarkt Firmenmarke mit Goldscheider Wien, GWM (Wiener Manufaktur Goldscheider) schwarzer Stempel sowie 4535, 690 und 4 gepresst, F schwarz gemalt, Rosè geritzt, signiert Rosè, Literatur: Robert E. Dechant/Filipp Goldscheider, Firmengeschichte und Werkverzeichnis, Seite 388, dort beschrieben aber nicht abgebildet sowie Seite 604, Firmenmarke GS 19 (für die Zeit 1922 – 1941) identisch, die Ursprünge der Firma gehen zurück auf das Pilsener Handelsunternehmen Moritz Goldscheider der 1860‘ Jahre, nach dem Tode von Moritz Goldscheider werden die Brüder Eduard und Friedrich Goldscheider Eigentümer und firmieren ab 1877 als M. Goldscheider’s Erben, Thon-und Kunststeinmanufactur Werk Moldau und ab 1878 als Brüder Goldscheider, im Jahre 1878 wandert Friedrich Goldscheider nach Wien aus und Eduard führt die Firma in Pilsen bis zum Konkurs 1892 allein weiter, Friedrich Goldscheider firmiert in Wien ab 1880 als Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Porzellanmalerei, neben Handelsgeschäften betreibt die Firma vorwiegend die Porzellanmalerei, das Porzellan wird von böhmischen Manufakturen bezogen und teilweise auch in Böhmen bemalt, ab 1885 ändert sich die Firmierung in Goldscheider’sche Porzellan-Manufaktur und Majolicafabrik, das Jahr 1885 gilt als das offizielle Gründungsjahr, ab 1887 bezeichnet Friedrich Goldscheider seine Fabrik als Erste Wiener Terracotta- und Majolika-Fabrik Friedrich Goldscheider oder als Erste Wiener Kunst-Terracotta-Fabrik und kunstgewerbliche Ateliers Friedrich Goldscheider und offiziell ab 1894 als Friedrich Goldscheider Erste Wiener Terrakottafabrik, Friedrich Goldscheider stirbt im Jahre 1897, seine Ehefrau Regine Goldscheider wird Alleineigentümer und firmiert ab 1899 als Friedrich Goldscheider in Wien, Berlin und Leipzig, ab 1907 firmiert die Firma als Erste Wiener Terrakottafabrik und Atelier für künstlerische Fayencen Friedrich Goldscheider, im Jahre 1918 stirbt Regine und die Söhne Walter und Marcell Goldscheider werden Inhaber, ab 1921 ändert sich die Firmierung in Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, 1928 scheidet Marcell Goldscheider aus und gründet seine eigene Firma in Wien, 1939 wird die Firma arisiert und Josef Schuster wird Inhaber, Firmierung ab 1939, Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider Nachf., Inhaber Josef Schuster, ab 1941 lautet die Firmierung Wiener Manufaktur Josef Schuster, vorm. Friedrich Goldscheider, nach dem WK II erhält Friedrich Goldscheider seine Firma zurück und firmiert ab 1950 wieder als Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider, in dieser Zeit verkauft er die Firma an die Majolikafabrik Carstens, in Fredelsloh, die in Fredelsloh Wiederauflagen alter Modelle in minderwertigem braunem Ton aber auch neue Modelle ebenfalls in dieser Tonart produziert, ab 1953 firmiert die Firma als Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH und 1960 wird die Produktion in Fredelsloh eingestellt,
Höhe 13 cm, Breite 34 cm