D/XCV/3

Abteilung Deutschland, Keramik 1860 – 1960, Inventarnummer D/XCV/3

Porzellanfabrik Arzberg, Zweigwerk der Porzellanfabrik Kahla AG, vormals Porzellanfabrik Schönwald, Abteilung Arzberg, vormals Porzellanfabrik Theodor Lehmann, vormals Porzellanfabrik Lehmann & Roßberg, vormals Porzellanfabrik Christoph Schumann, Deutschland, Arzberg, um 1937, Suppenteller, Künstler unbekannt, Werks.-Nr. ohne, Exemplar Nr. ohne, gemarkt Firmenmarke mit Fürstenhut darunter Wappenschild mit P A (für Porzellanfabrik Arzberg), darunter Arzberg, darunter Bavaria grüner Stempel unter Glasur (Marke gültig für die Zeit 1928 bis 1946), nicht signiert, Literatur: J. G. Th. Graesse und E. Jaenicke, Führer für Sammler von Porzellan und Fayence, Steinzeug, Steingut usw., Seite 432, Marke Nr. 1 identisch, weitere Literatur: Emanuel Poche, Porzellanmarken aus aller Welt, Marke Nr. 448 identisch, weitere Literatur: Gustav Weiß, Ullstein Porzellanbuch, Seite 240, Marke Nr. 9 identisch, weitere Literatur: Robert E. Röntgen, Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute (Ausgabe Jahr 2000), Seite 40, Marke Nr. 129 identisch (dort angegeben ab 1937), 1887 gründete Christoph Schumann, Sohn des Arzberger Porzellanfabrikanten Christian Heinrich Schumann in Arzberg, bei der Jakobsburg, eine eigene Porzellanfabrik (ab da zwei eigenständige Schumann’sche Porzellanfabriken in Arzberg, die dann unter wechselnden Eigentümern, Firmierungen und Firmenmarken, rund 100 Jahre nebeneinander betrieben worden sind), Firmierung Porzellanfabrik Christoph Schumann, um 1892 verkaufte Christoph Schumann die Fabrik an Theodor Lehmann und dessen Geschäftspartner Roßberg, Firmierung Porzellanfabrik Lehmann & Roßberg, Christoph Schumann wanderte nach Schwarzenhammer aus und gründete dort 1905 zusammen mit seinem Schwiegervater Schreider die Porzellanfabrik Schumann & Schreider, ab 1897 ist Lehmann Alleineigentümer, Firmierung Porzellanfabrik Theodor Lehmann, die Fabrik fusionierte 1902 mit der Porzellanfabrik Schönwald AG, die Firmierung änderte sich in Porzellanfabrik Schönwald AG, Abteilung Arzberg, 1927 fusionierte die Porzellanfabrik Schönwald AG mit der Porzellanfabrik Kahla AG, die Firmierung änderte sich in Porzellanfabrik Kahla AG, Zweigwerk Arzberg, 1972 fusionierte der westdeutsche Teil der Porzellanfabrik Kahla AG mit der Hutschenreuther AG, die Fabrik in Arzberg wurde mit gleichem Namen weitergeführt, 1998 ist die Arzberger Fabrik der Winterling Porzellan AG zugehörig und im Jahr 2000 gehört die Fabrik zur SKV Porzellan-Union, das Motiv auf der Fahne des Tellers, wurde von einem Service der Porzellanfabrik Haas & Czjzek K.K. privilegierte Porzellanfabrik übernommen, dort um 1900 in viel besserer Qualität und Ausführung hergestellt, siehe dieses Service als MEK Inventar A/XXXIII/2 bis A/XXXIII/8, zwei weitere Arzberg Suppenteller siehe MEK D/XCV/1 sowie D/XCV/2, Durchmesser 24 cm